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09.10.2008 09.30


Kommt die Wind World nach Travemünde?

Es gibt einen ersten Vorschlag, wie Travemünde in der Saison 2009 wieder bundesweit Schlagzeilen machen könnte. Deutschlands erste Wind World könnte mit 20 Meter hohen Windspielen den Ort zum riesigen Erlebnispark machen. Umrahmt werden soll das Projekt von Veranstaltungen und Wissenschaft, zum Beispiel durch eine Zusammenarbeit mit der Fachhochschule.



Die charmante Idee kam Dr. Egon Schmitz-Hübsch, als er über den nicht eben windarmen Garten an seiner Alten Vogtei nachdachte. Er hofft jetzt, dass der Ball von Politik und Touristikern positiv aufgenommen wird. Als erster Schritt wäre eine kleine Windpark-Messe für 2009 möglich, mit einer Ausstellung schöner Windspiele, wie man sie unter anderem in Gärten und auf Dächern sieht.

Auch viele Künstler arbeiten im Bereich Windspiele. Travemünde ist gerade im Begriff, sich in der Kunstszene wieder einen Namen zu machen - auch durch den Treffpunkt Alte Vogtei. Wenn alle mitziehen, könnten dann kreative Ideen rund um das Thema Windspiele entwickelt werden. 15 bis 20 Meter hohe Windspiele könnten in den kommenden Jahren entstehen, acht bis zehn Stück, über Travemünde verteilt und natürlich auch auf dem Priwall. Eine Anlaufstation und Ausflugsziel für Spaziergänger und Tagestouristen.

Verschiedene Künstler könnten am Erlebnispark "Wind World Travemünde" mitarbeiten, genauso wie sich High-Tech-Firmen als Sponsoren einbringen könnten. Windenergie ist ein großes Thema in Zeiten der Energiekrise und würde dem Ostseebad ein positives Image verschaffen.

Vieles ist denkbar: Windspiele, die demonstrieren, wie aus Wind Strom erzeugt wird. Bewegte Kunst. Windspiele, an denen sich zwei Teams messen können, wer am meisten Kräfte aus dem Wind einfängt. Windspiele mit elektronisch verstellbaren Segeln. Ein Wind-Roulette mit drehendem Kessel? Das ganze ist eine frische Idee, die sich weiterentwickeln lässt. Und ihren Weg in die Politik gefunden hat: Zur Zeit wird innerhalb des Travemünder Ortsrates darüber beraten.

Seine ersten Gedanken zu dem Projekt hat Dr. Egon Schmitz-Hübsch unter vogtei-travemuende.blogspot.com zusammen gefasst.

Autor: TA/red.

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