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05.07.2012 15.23


Anja Es stürmt den Kulturtempel

Wer hätte das gedacht? Anja Es, die umtriebige allround-Galeristin aus Timmendorfer Strand gastiert demnächst in Hamburg am Johannes-Brahms-Platz. Dort befindet sich die renommierte Laeiszhalle - besser bekannt als Hamburger Musikhalle - und Anja Es hat dort am 24. Oktober einen großen Auftritt.



Zusammen mit dem Trompeter Hendrik Schwolow und seinem Ensemble wird sie erstmalig an berühmtem Orte ihre Gedichte vortragen. Sie hat sich dafür bereits in Klausur begeben, denn zum Teil müssen Gedichte zur Musik dieses besonderen Ereignisses erst noch verfasst, oder zumindest stimmig angepasst werden.

Anja Es produziert und verkauft zwar Kunst in ihrer Galerie, und gelegentlich setzt sie auch einmal einen Akzent durch eine medienwirksame Aktion. Nur wer sie genauer kennt weiß, dass sie auch hervorragend texten kann - einige ihrer Gedichte lassen durchaus Erinnerungen an den großen Ringelnatz wach werden.

Das fand auch der Star-Trompeter Hendrik Schwolow, der Anja Es einmal in ihrer Galerie derartiges vortragen hörte. Er war auf der Suche nach einem besonderen Akzent für sein Hamburger Konzert und sprach Anja Es gleich an. Die sagte auch gleich zu, wohl wissend, dass die zeitliche Belastung ihrer täglichen Geschäfte ihr eigentlich keinen Raum dafür lassen. Egal .......wenn große Dinge geschehen, dann ist sie dabei, und so kam es dann zur 'Generalprobe' am Mittwochabend in der Galerie in der Timmendorfer Trinkkurhalle.


Cooler Groove: Sven Grönwoldt an der Gitarre.

Da war der Akzent etwas anders, als wir ihn demnächst in Hamburg zu hören bekommen. Eigentlich waren es drei Akzente, die dort gesetzt wurden. Schwolow hatte sich am Klavier die ausgezeichnete Faina Freymann mitgebracht, mit der er Bach, Gershwin, Tomasi und Piazolla Stücke einspielte; dann - ganz anders - mit den 'Rhythm Crackers' und Freymann wurde Miles Davis, George Duke, Chick Corea und sogar Billy Cobham und Gordon Goodwin dargeboten. Allen diesen Stilrichtungen zeigte die Band - und vor allem Schwolow - sich gewachsen - die Musik kam fetzig daher, auch versierte Jazz-Freunde im Publikum schnippten mit den Fingern und takteten schon mal mit dem Fuß mit - außer beim Cobham-Stück natürlich.



Dazu Anja Es mit ihren Texten. Easy Going, Sweet Lucy, die Meeresgedichte oder auch das Tango Café 1930 - sie passten stimmig zum Classic - Jazzrock Crossover der begleitenden Musiker.

Das Publikum eingeschlossen, waren alle mit diesem ersten Ansatz des Projektes hochzufrieden - lang anhaltender Beifall nach jedem Stück aller beteiligten Akteure. Weiter geht es nun nach Hamburg, da allerdings in umfangreicher Besetzung mit vier Streichern, drei Trompetern, zwei Klarinetten und einer Posaune - und natürlich mit Texten von Anja Es. Das Konzert findet am 24. Oktober 2012 um 20 Uhr in der Laeiszhalle Hamburg statt - Karten sind über www.HendrikSchwolow.de oder direkt über eventim tickets bereits erhältlich.

Wer die Crossover-Variante noch einmal sehen will kann auch das: Am 5. September 2012 in der Trinkkurhalle am Timmendorfer Strand gibt es eine erneute Auflage des Konzertes. Die Tickets dazu holt man am besten bei Anja Es persönlich einmal ab.

Autor: Harald Denckmann

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