Freitag, der 3. September 2010

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05.04.2005 16.08


Stadt stellt Verfolgung von Schwarzarbeit ein

Die städtische Ermittlungsgruppe "Schwarzarbeit" soll aufgelöst werden. Das wurde im Ausschuss für "Sicherheit und Ordnung" bekannt.

Drei Mitarbeiter kümmern sich zurzeit noch um die Verfolgung von Schwarzarbeitern im Lübecker Stadtgebiet. In enger Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer gingen sie bisher Verdachtsfällen nach. Doch mit der neuen Offensive der Bundesregierung gegen die Schattenwirtschaft, die neue Ermittlungsgruppen von Arbeitsamt und Zoll geschaffen hat, wurden die städtische Mitarbeiter fast arbeitslos.

Finanzierten sich die Mitarbeiter bei ihrer Gründung vor vier Jahren noch über die Bußgelder selber, gingen die verfolgten Ordnungswidrigkeiten immer weiter zurück. Im vergangenen Jahr wurde noch rund ein Fall pro Monat mit Bußgeld belegt, in diesem Jahr kam es zu keinem Verfahren. Jetzt schlägt die Gewerbeaufsicht, zu der die Ermittlungsgruppe gehört, selbst vor, die Stellen zu streichen. Schwarzarbeit wird in Lübeck aber auch in Zukunft verfolgt: Die Aufgabe übernimmt die städtiche Bußgeldstelle.

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