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Sonnabend,
der 21. Oktober 2017






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13.09.2016 19.40


Lindenbündnis ist optimistisch

Die Unterschriften für das Bürgerbegehren "Lübecks Linden leben lassen!" werden am Donnerstag, den 15. September, um 12 Uhr an Bürgermeister Bernd Saxe übergeben. "Es ist abzusehen, dass es Erfolg haben wird", teilt das Bündnis am Dienstag mit.

"Selten habe ich ein Papier so gerne unterschrieben, wie das zugegangene Formular", schrieb Dr. Christian Dräger an die Bürgerinitiative "Lübecks Linden leben lassen". Dr. Dräger ist Träger der höchsten Auszeichnung der Hansestadt Lübeck, der "Bene merenti"-Medaille. Auch Prof. Dr. Friedhelm Döhl ist "Bene merenti"-Träger der Stadt und ebenfalls ein überzeugter Kämpfer um den Erhalt der 48 Lübecker Linden in der Lübecker Altstadt. Der international bekannte Lübecker Architekturphotograph Thomas Radbruch wundert sich: "Man ist immer wieder erstaunt, wie die Stadtplanungspolitik mit dem doch erwartbaren Bürgerprotest in Sachen Lindenabholzung umgeht." Juristische Argumente gegen den von der Stadt beschlossenen Lindenkahlschlag steuert nun auch der Bundesrichter i.R. Wolfgang Neskovic bei.

Der Träger des Alternativen Nobelpreises und Landschaftsökologe Prof. Dr. Michael Succow aus Greifswald schrieb an Bürgermeister Saxe und Bausenator Boden: "Wenn ökologische Aspekte eines Projektes bei der Beantragung von Fördermitteln nicht korrekt beschrieben wurden, läuft der Antragsteller bei EU-Projekten leicht Gefahr, den gesamten Förderumfang zu verlieren." Ähnlich schrieb der Präsident der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft Prof. Dr. Peter Schmidt: "Will sich die Stadt Lübeck (...ihrer ökologischen Verantwortung) verschließen und ‚Baufreiheit durch Baumfreiheit‘ schaffen?". Er spielt damit auf die Tatsache an, dass die 48 Linden entgegen der ursprünglichen Planung nunmehr einer Baustraße weichen sollen, auf der die Umgestaltung des Gebietes technisch leichter zu bewältigen wäre als mit Berücksichtigung und Schonung der 48 Großbäume.

"Hinter den beschriebenen „Promis“ stehen zig tausende engagierter und empörter Lübecker", so das Bündnis. "Die ab 1. Oktober geplante Fäll- und Rodungsaktion der Stadtverwaltung ist nur ein Symptom für deren fachlich unzureichendes und bürgerfernes Vorgehen. Es ist an der Zeit, mit fachkundigen Vertretern der Bürgerinitiative einen gemeinsam abgestimmten Plan zur Umgestaltung der Innenstadt an der Untertrave zu entwickeln – mit Erhalt der gesunden Winterlinden. Sonst droht nach Bekanntwerden des mangelhaften Planungs- und Antragsverfahrens der Verlust aller Fördermittel, selbst ohne die Linden. Lenkt diese Verwaltung nicht ein und beugt sich nicht ihrer Verpflichtung zu bürgernahem, sparsamem und wirtschaftlichem Verhalten, dann kann dieser Vorgang nach 'Stuttgart 21' schnell zu einem 'Lübeck 48' werden."

Autor: Bündnis/red.

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