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der 19. Dezember 2016






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16.11.2016 20.15


Senator kämpft für das Standesamt

Seit 1968 befindet sich das Lübecker Standesamt in der Lindeschen Villa in der Ratzeburger Allee. Das repräsentative Gebäude bildet eine schöne Kulisse für Hochzeiten. Im vergangenen Jahr wurde der Verkauf der Villa angekündigt. Innensenator Ludger Hinsen möchte den Sitz des Standesamtes aber erhalten.

Ein Sparbeschluss könnte der Villa zum Verhängnis werden. Er fordert, dass die Verwaltung keine Gebäude mehr anmieten soll. Eigentümer der Lindeschen Villa ist die städtische Grundstücksgesellschaft Trave. Die Stadtverwaltung hat nur einen Mietvertrag. Und der endet in gut einem Jahr. Deshalb gibt es schon seit längerer Zeit Überlegungen, das Standesamt ins Zeughaus am Dom zu verlegen.

Innensenator Ludger Hinsen möchte den Standort an der Ratzeburger Allee aber nicht aufgeben. Auch viele auswärtige Paare würden die Villa für Eheschließungen nutzen. Davon profitiere auch die Stadt, wenn in den Restaurants gefeiert wird und Gäste in den Hotels übernachten. Er bezweifelt, dass ein Umzug Geld einsparen wird. Am Zeughaus, das noch die Völkerkundesammlung beherbergt, müssten teure Umbauarbeiten erfolgen. Das werde sich kaum rechnen.

Regina Teege, Leiterin des Standesamtes, sieht ebenfalls Probleme bei einem Umzug. In dem Gebäude liegen die Personenstandsakten aus den vergangenen 110 Jahren. Und die werden auch ständig genutzt. Eine Auslagerung in ein zentrales Archiv würde die tägliche Arbeit stark behindern.

Der Mietvertrag endet am 31. Dezember 2017. Das Standesamt braucht aber schon vorher eine Entscheidung. Eheschließungen können sechs Monate vor dem geplanten Termin angemeldet werden. Ohne Entscheidung der Politik könnten ab 1. Juli keine Termine mehr angenommen werden. Und vermutlich würden sie auch nicht mehr nachgefragt werden, wenn das Lübecker Standesamt in Container umziehen muss.

Oliver Dedow, Aufsichtsrat der Grundstücksgesellschaft Trave, versichert, dass ein Verkauf des Gebäudes noch nicht auf der Tagesordnung steht. Wenn der Sparbeschluss der Bürgerschaft umgesetzt wird, müsste die Stadt auch viele angemietete Kita-Standorte aufgeben.

Autor: VG

Aus rechtlichen Gründen können wir Bilder nicht mehr zur Verfügung stellen.


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