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der 19. November 2018






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15.02.2018 17.56


Schöne Tage bis Monatsende

Die für den Donnerstag angekündigten Schneefälle mit begleitenden Sturmböen wollte ich doch noch abwarten, bevor ich für den Rest des Monats Entwarnung gebe, schreibt unser Wetterfrosch Harald Denckmann. Jetzt wagt er eine Prognose: Es wird sonniger.

Nachdem das Schneegebiet aber wieder einmal wesentlich harmloser als vorhergesagt durchgezogen ist, und der Sturm sich eher über der befreundeten Hansestadt Bergen in Norwegen austoben wird, als bei uns in Lübeck, können wir erleichtert feststellen: Es geht bergauf.

So langsam haben wir nämlich die Sonne auf unserer Seite. Nach dem deprimierend trüben und dunklen Januar hat sie uns in der ersten Monatshälfte Februar schon reichlich erfreut. Und genau das wird sich bis zum Monatsende fortsetzen.

Nach dem massiven Tiefdruckgebiet, das unser Wetter bis zum kommenden Wochenende steuern wird, haben wir nämlich guten Grund, auf ein Hochdruckgebiet vom Atlantik zu hoffen, das uns reichlich schöne Tage und klare, kalte Nächte bescheren wird. Vor dem Hintergrund der Jahreszeit und der Tatsache, dass Lübeck am Wasser liegt, fallen die Tagestemperaturen immer noch moderat aus, die Nachttemperaturen aber auch. Alles im Einzelnen aufzudröseln macht keinen Sinn. Der Orientierung halber sei nur gesagt, dass die Tagestemperaturen sich im Umkreis von plus fünf Grad bewegen werden und die Nachttemperaturen bis auf wenige Ausnahmen im Bereich von minus zwei Grad bis null Grad. Das können wir gut verkraften, denn die Sonne sollte sich recht oft blicken lassen und in der Sonne, bei weitgehender Windstille, ist die Außengastronomie selbst zu dieser Jahreszeit eine Wucht.

Mittlerweile haben wir einfach die Sonne auf unserer Seite. Jeder Tag ist mittlerweile rund vier Minuten länger als der vorherige - zum Vergleich: um Neujahr herum war der tägliche Zugewinn nur etwa eine Minute.

Weiterhin sollten wir einmal die Mittagshöhe unseres Zentralgestirns in den Blick nehmen. Der Winkel vom Horizont zur Sonne wird in den nächsten Tagen bereits den Wert von 25 Grad erreichen. Wir spüren das auch ganz deutlich, dass die Sonne, wie der Volksmund sagt, mittlerweile schon wieder richtig "Kraft" gewonnen hat. Und in den ersten Tagen des März geht die Sonne schon wieder morgens um 7 Uhr auf und erst um 18 Uhr wieder unter. Da können wir nur gemeinsam "Hurra" rufen, die helle Zeit des Jahres beginnt in diesen Tagen.

Ob wir damit auch den Winter geschafft haben kann man natürlich noch nicht sagen. Ein Hochdruckgebiet über Nordeuropa, wenn es denn kommt, könnte uns im März durchaus noch eisige Kälte bescheren. Sogar noch im April, wenn es denn besonders dumm kommt. Das haben wir schließlich vor einigen Jahren selbst erlebt. Zu all dem können wir seriöser Weise aber erst Anfang März genaueres sagen. Genauso gut ist es möglich, dass Tiefdruckgebiete aus Richtung Island sich erfolgreich einnisten und uns ein nasses Frühjahr mit sehr wechselhaftem Wetter bescheren.

Erwarten wir daher mit einer gewissen Vorfreude zunächst einmal die restlichen Februartage. Wenn alles so läuft, wie geplant, kann da eigentlich nicht mehr so furchtbar viel schief gehen. Falls doch, melde ich mich noch einmal, gebe meinen Fehler reuevoll zu und streue Asche auf mein schütteres Haupt.

Autor: Harald Denckmann

Aus rechtlichen Gründen können wir Bilder nicht mehr zur Verfügung stellen.


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