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08.05.2018 11.17


Finanzierung des Lübecker Graduiertenkollegs verlängert

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) verlängert die Förderung für das Lübecker Graduiertenkolleg zur "Interaktion von Fettgewebe und Gehirn" um viereinhalb Jahre.

Graduiertenkollegs bieten Doktorandinnen und Doktoranden die Möglichkeit, in einem strukturierten Forschungs- und Qualifizierungsprogramm auf hohem fachlichem Niveau zu promovieren.

Sprecher des Graduiertenkollegs "Interaktion von Fettgewebe und Gehirn" (GRK 1957) ist Prof. Dr. rer. nat. Henrik Oster, Direktor des Instituts für Neurobiologie der Universität zu Lübeck. "Die Fortführung des Graduiertenkollegs ist ein wichtiger Meilenstein für die Qualität der Lübecker Promotionsprogramme", sagte er anlässlich der Förderzusage der DFG. "Sie ist strategisch von großer Bedeutung für den Forschungsschwerpunkt 'Gehirn, Hormone und Verhalten' unserer Universität. Dies betrifft insbesondere die erfolgreiche Interaktion zwischen den Sektionen für Medizin, für Naturwissenschaften und für Informatik/Technik der Universität zu Lübeck."

An dem Graduiertenkolleg sind Endokrinologen, Pharmakologen, Neurologen, Neuroendokrinologen, Neuropsychologen, Chronobiologen, Biochemiker und Molekulare Biologen der Universität beteiligt. Ihr gemeinsamer Forschungsgegenstand sind Regulationsmechanismen von Nahrungsaufnahme und Energieverbrauch im zentralen Nervensystem. Diese Regulation erfolgt über fettgewebssezernierte Hormone, sogenannte Adipokine. Gleichzeitig werden Fettgewebsmorphologie und -funktion zentral über neuroendokrine und autonome Signalwege beeinflusst. Störungen dieser Adipozyten-Gehirn-Interaktion sind essenziell an den pathophysiologischen Prozessen der Adipositas und ihrer Folgeerkrankungen wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen beteiligt.

Das Graduiertenkolleg bietet ein strukturiertes Trainingsprogramm in molekularer Endokrinologie und translationaler Medizin des Fettgewebes für eine international rekrutierte Gruppe motivierter Doktorandinnen und Doktoranden. Parallel zu ihren Forschungsprojekten erhalten sie komplementäre Qualifikationen durch programmspezifische Kurse, Seminare und Sommerschulen sowie generelle Kurse für berufsrelevante Fertigkeiten in den molekularen Lebenswissenschaften. Ein besonderes Ziel dieses Graduiertenkollegs ist es, internationale Kooperationspartner unmittelbar einzubeziehen, sodass diese als Gastgeber für Forschungsaufenthalte der Doktorandinnen und Doktoranden im Rahmen ihres Projekts zur Verfügung stehen.

Die Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft besteht seit 2014. Insgesamt fördert die DFG aktuell 216 Graduiertenkollegs.

Autor: Rüdiger Labahn/Uni

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