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Freitag,
der 19. Oktober 2018






Freie Wähler und GAL für Kürzung der Kita-Schließzeiten

"Lübecker Fraktionen wissen, miteinander die Interessen der Lübecker zu vertreten, wie sich zum wiederholten Mal in der Bürgerschaftssitzung am 27. September 2018 beim Thema Schließzeiten in städtischen Kitas zeigte": Das teilt die Fraktionsvorsitzende Antje Jansen mit.

Die Mitteilung von Antje Jansen im Wortlaut:

(") Gemeinsam stellten SPD, Freie Wähler und GAL, FDP, Linke und Grüne den mit großer Mehrheit verabschiedeten Bürgerschaftsantrag, dass die städtischen Kitas ab Sommer 2018 maximal zwei Wochen durchgehend geschlossen haben dürfen. Mit dem Antrag verbunden ist die Vorgabe, die Kitaschließzeiten mit den benachbarten Grundschulen zu synchronisieren und gleiche Angebote durch die Verwaltung mit den Freien Kitaträgern auszuhandeln.

Antje Jansen, Fraktionsvorsitzende Freie Wähler und GAL betont: „Die Behauptung von Detlev Stolzenberg (Die Unabhängigen) in der Bürgerschaft am 27. September, in Lübeck gäbe es keine Politik des Miteinanders, sondern eine des Gegeneinanders, wurde mit unserem interfraktionellen Antrag als reine populistische Effekthascherei erneut widerlegt.“

Zur Entscheidung selbst erklärt Antje Jansen: „Eltern haben der Politik zurück gemeldet, dass eine dreiwöchige Sommerferienschließzeit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf entgegen steht und eine versetzte Schließzeit von Kita und Betreuter Grundschule sowieso. Denn viele berufstätige Eltern erhalten keine drei Wochen Urlaub am Stück und sechs Wochen schon gar nicht.

Auch ist es nicht im Interesse der Kinder, wenn Eltern mit dem gesetzlichen Mindesturlaub von 20 Tagen im Jahr drei von vier Wochen Jahresurlaub im Sommer nehmen müssen, da sie ihren Kindern dann unterjährig keine längeren Kita-Pausen mehr ermöglichen können. In guter, gemeinsamer und überfraktioneller Zusammenarbeit konnten wir dieses Problem nun zukunftsorientiert für die Eltern und Kinder von Heute und Morgen lösen. Das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf begleitet uns nun schon eine ganze Zeit – und wird es weiterhin.

Denn eine Rückkehr zum Familienmodell der 1950-ziger-Jahren mit der Mutter Vollzeit am Haus, Herd und Kind werden wir nicht erleben. In absehbarere Zeit werden wir ganz sicher auch in Lübeck die ganzjährige Kitaöffnung diskutieren und entscheiden. Nicht ohne Grund gibt es diese bereits in sehr vielen Städten Deutschlands. Von daher können wir den Lübecker Eltern nur dafür danken und unseren Respekt zollen, dass sie uns hier mit viel Nachdruck, hohem inhaltlichen und zeitlichen Engagement auf den richtigen Weg gebracht haben. (")

Antje Jansen begrüßt, dass die Kita-Schließzeiten in der Ferienzeit begrenzt werden. Foto: JW

Antje Jansen begrüßt, dass die Kita-Schließzeiten in der Ferienzeit begrenzt werden. Foto: JW


Text-Nummer: 125338   Autor: GAL/FW/red.   vom 09.10.2018 11.35

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Kommentare zu diesem Text:

Inken Hamm schrieb am 09.10.2018 um 12.03 Uhr:
Die Überschrift ist irreführend.

Ist Frau Jansen jetzt für oder gegen kürzere Schließzeiten?

Ansonsten diente diese Mitteilung wohl nur, um auf Detlev Stolzenberg rumzuhacken.

So kann man auch Inhalte überwinden.

Bernd Feddern schrieb am 09.10.2018 um 13.52 Uhr:
Ich habe oft den Eindruck, dass die einzelnen Bürgerschafts- und Parteimitglieder nicht wissen, was sie schreiben! Hauptsache, überhaupt in den Medien genannt zu werden!
Auch hier ist dies m.M. der Fall: Viele Worte nach einer offenbar verwirrten Überschrift - nur was letztendlich gemeint ist, bleibt offen.

H. Wiechmann schrieb am 09.10.2018 um 20.11 Uhr:
Diejenigen in der Bürgerschaft, die gegen die Verkürzung der Kita-Schließzeiten gestimmt oder sich enthalten haben, hatten hierfür u.a. folgenden Grund: Von 28 städtischen Kitas haben 18 schon ihre 2019-Sommerschließzeiten auf zwei Wochen reduziert, einige davon sogar auf weniger als das von der Elterninitiative geforderte Maß. Lediglich bei 10 Kitas hätte die Sommerschließzeit auch 2019 noch bei drei Wochen gelegen. Die Verwaltung hatte in den vergangenen Jahren Eltern, die mit diesen langen Schließzeiten Probleme hatten, angeboten, dass die Kinder für die Schließzeit in einen anderen Kindergarten aufgenommen werden würden. Sicher ist dies nicht für jedes Kind immer gut, dennoch wurde diese Lösung so weit ich weiß, in 4 Jahren lediglich von 11 Eltern aus allen 28 städtischen Kitas in Anspruch genommen.
Nun sollte per Bürgerschaftsbeschluss für die verbliebenen 10 Kitas die Sommerschließzeit 2019 ebenfalls auf 2 Wochen reduziert werden. Doch die Schließzeiten für Sommer 2019 werden schon jetzt, im Oktober, festgelegt, damit Eltern und Erzieher*innen Planungssicherheit für ihre Urlaubsplanungen haben. Deshalb war die Verwaltung mit ihrer Planung schon fast fertig. Aus dem Ressort der Kultursenatorin lag der Bürgerschaft ein Schreiben vor, in dem eindringlich darum gebeten wurde, die Verkürzung der Schließzeiten für Sommer 2019 in allen städtischen Kitas bitte nicht zu beschließen, 2020 würde machbar sein, aber 2019 nicht.
Wenn in der August-Bürgerschaftssitzung alle Fraktionen unisono bedauern, dass die Verwaltung momentan unter akutem Personalmangel leidet und dann in der nächsten Sitzung den Verwaltungsmitarbeitern, die sich um die Aushandlung der Kitaschließzeiten kümmern, einen ziemlichen Haufen Mehrarbeit aufbürden, empfinde ich dies als nicht konsequentes Verhalten.
Prinzipiell finde ich den Wunsch nach verkürzten Sommerschließzeiten nachvollziehbar jeder und jede der und die Kinder hat, weiß, wie schwierig die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sein kann. Ob die jetzt gefundene Lösung allerdings bis zum nächsten Jahr auch qualitätsoll um gesetzt werden kann? Ich persönlich hoffe, dass auf dem leergefegten Arbeitsmarkt bis zum Sommer 2019 ausreichend qualifizierte Erzieher*innen gefunden werden können, damit die nun so rasch durchgezogene Verkürzung der Sommerschließzeiten nicht zu Frust und Urlaubssperren bei den Erzieher*innen und einer absinkenden Qualität der Betreuung der Kinder führt.

Bernd Feddern schrieb am 09.10.2018 um 21.59 Uhr:
Zu H. Wiechmann: soweit ich informiert bin, war schon im Jahr 2017 von den erst jetzt (?) im Raume stehenden Schließzeiten der Kita etc. die Rede in der Bürgerschaft? Jetzt Inkompetenz und verwaltungsinternes Kuddelmuddel auf dem Rücken der Eltern und ErzieherInnen aussitzen zu wollen, ist ziemlich dreist - jedoch hier üblich.
Der Arbeitsmarkt (an ErzieherInnen?) ist angeblich leergefegt? Welch Wunder, wenn diese hier keine Planungssicherheit etc. haben, gehen sie woanders hin!
Aber zu "hoffen", dass dies im nächsten Jahr Knall auf Fall besser aussieht, ist nichts als reine Spekulation!
Aber Träume und Halluzinationen sind ja Spezialgebiet von Bürgerschaft und Verwaltung.
Frust jedoch ist vorprogrammiert - arme Kinder, Eltern und ErzieherInnen!!!

Andreas Müller (eMail: andreasmueller.luebeck@gmail.com) schrieb am 10.10.2018 um 09.45 Uhr:
@Heike Wiechmann
Genau diese Aussage "2019 geht es nicht, 2020 schon" hat die zuständige Senatorin schon ein Jahr früher zur Politik, damals aber mit 2018 und 2019 gesagt.

Jenny Scharfe (eMail: jenny.scharfe@elternstimme.org) schrieb am 10.10.2018 um 10.13 Uhr:
Die Kinder aus den großen städtischen Kitas sollten im Sommer trotzdem drei Wochen zu Hause bleiben, die ersten oder letzten drei Wochen der Ferien. Die Kitas waren halb geschlossen. Das heißt dann bei Frau Weiher: keine Kita-Schließtage. Bei Eltern heißt das trotzdem 15 Tage Urlaub am Stück. Für einen Alleinerziehenden mit 20 Tagen Urlaub im Jahr nicht zu leisten.

Der Auftrag an die Verwaltung zur Reduzierung der Schließtage, vor allem im Sommer, bestand seit November 2017. Laut Frau Rösel, der Leiterin der städtischen Kitas, konnten alle neuen Personalstellen dafür problemlos besetzt werden.

Wem sollen wir jetzt glauben?

Bernd Feddern schrieb am 10.10.2018 um 20.05 Uhr:
@Jenny Scharfe: Bitte glauben Sie keiner Aussage von Lübecks Politik und Verwaltung - so werden Sie wenigstens nicht gar so sehr enttäuscht!


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