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HL-live.de

Sonntag,
der 16. Dezember 2018






Wo bleibt das Positive in der Welt?

Täglich werden wir mit Schreckensnachrichten und Katastrophen aus der ganzen Welt konfrontiert. HL-live.de Pastor Heinz Rußmann rät in seinen Gedanken zum Wochenende, trotzdem eine positive Lebenseinstellung zu behalten.

Jeden Tag stürmt eine Fülle von schlimmen Nachrichten auf uns ein. Die Fernseh-Nachrichten führen uns Fürchterliches aus der ganzen Welt vor Augen, und die Zeitungen sind voll davon. Man fragt sich: Wo bleibt das Positive? Wo bleibt ein wenig Wohlfühl-Gefühl heute? Gibt es das denn garnicht mehr in unserer Zeit?

Ehrlicherweise haben wir zum Teil selbst mit Schuld daran. Den Klima-Wandel mit Tsunami–Wellen und Dürre mit Hungersnot in Afrika haben wir mitverursacht. Mangelnde internationale und soziale Gerechtigkeit bewirken Gewalt, Krieg und Terror. Wir haben außerdem unsere Welt ernüchtert und entzaubert.

Es gibt noch einen Grund für die vielen schlechten Nachrichten. Dem Leiter einer Tages- Zeitung, der am Männerkreis unserer Gemeinde teilnahm, habe ich mal vorgeschlagen, doch täglich mehr positive Nachrichten zu bringen. Mehr heldenhaft selbstlose Rettungen, mehr Beispiele von rettender Nächstenliebe. Es gibt doch auch viele gute Menschen mit ihren Taten. Darauf sagte er: Das geht nicht. Den Leser interessieren die positiven Nachrichten wenig oder gar nicht.

Darin liegt eine große Gefahr für unser Lebensgefühl. Wir sammeln die schlechten Nachrichten in unserem Sinn Was hat Präsident Trump nicht schon wieder angestellt und was hat er vor? Was hat dieser Bekannte oder dieser Lübecker nicht schon wieder angerichtet? Man kann süchtig sein nach den schlechten Taten anderer, weil sie wohl unserer stolzes Selbstbewusstsein bestärken. Dass wir uns überlegen fühlen. Insgesamt ergibt sich so ein rechthaberisches, depressives Lebensgefühl.

Die größte Hilfe für ein begründetes positives Lebensgefühl ohne Illusionen schenkt der Glaube an Gott, wie Jesus ihn zeigt. Neben den depressiven Pessimisten und Schwarzsehern, gibt es ja auch traumtänzerische Optimisten mit Illusionen. Sie sehen die Welt rosarot und übersehen und übergehen alle Schwierigkeiten unseres Lebens. Jesus aber hat uns ein Leben in Gottvertrauen, Liebe und freudiger Hoffnung vorgelebt und uns empfohlen. Gleichzeitig hat er Feindschaft und Mühsal des Wanderpredigers ertragen, der sich und seine Jünger von Spenden ernähren musste. Aus Liebe zu uns hat er sein tägliches Kreuz getragen bis zum Tod am Kreuz. Ihm war klar, dass jeder Christ ein Kreuz des Lebens tragen und ertragen muss, Arbeit, Mühe, Schwierigkeiten, Ablehnung, Mißverständnis und Krankheit und Altwerden. Aber das Leiden seiner Nachfolgerinnen und Nachfolger war eingehüllt und motiviert durch ein Leben der Hoffnung auf Gottes ewiges Reich, auf Gottes und Jesu Liebe! In dir ist Freude in allem Leide, oh Jesus Christ! Das singen die Christen deshalb mit Zuversicht. Jesus verwandelt manches Leiden und Schicksal sogar in Glück.

Was wäre geworden, wenn wir alle unsere erste große Liebe geheiratet hätten? Wenn die Jungen alle Feuerwehrmann oder die Mädchen alle Mannequin geworden wären? Viele Enttäuschungen und Leiden hat der gütige Schöpfer in späteres Glück verwandelt.

Die Kirchenlieder und die Bibel enthalten viele Gedanken der Hoffnung und Ermutigung. Ich empfehle zum Beispiel das Zinzendorf-Lied im Evangelischen Gesangsbuch 391,4 auswendig zu lernen: "Jesu geh voran auf der Lebensbahn... Ordne unseren Gang, Jesu lebenslang. Führst Du uns auch rauhe Wege, gib uns auch die nöt´ge Pflege, tu uns nach dem Lauf deine Türe auf." Ich singe es, wenn mich mal Traurigkeit heimsucht.

Ihr HL-live.de Pastor Heinz Rußmann
wünscht Ihnen Lebensmut und Lebensfreude

e-mail heinzrussmann@yahoo.de

Gottesdienste, Gemeindekreise und die HL-live.de Gedanken zum Wochende können auch oft aus Trübsal befreien. Neulich sprach ich mit einen befreundeten, engagierten Moslem. Er erzählte mir, daß er auch öfters meine HL-live.de Texte liest. Dann sagte er zu meiner Freude: "Die sind ja inmer positiv." Wir alle sollten mit Jesus überall positiven Lebenssinn und Freude, Gottvertrauen und Trost verbreiten.

Ihre Meinung und Ihre Vorschläge dazu bitte an obige E-Mail.

Heinz Rußmann warnt vor einem depressivem Lebensgefühl.

Heinz Rußmann warnt vor einem depressivem Lebensgefühl.


Text-Nummer: 125406   Autor: red.   vom 13.10.2018 11.16

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