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Sonntag,
der 18. November 2018





Grüne Lübeck

Grüne: Lübeck muss mehr Geld in Stadtverkehr stecken

Nach einer Umfrage des Webportals Spiegel-Online gehört der Lübecker Stadtverkehr - zusammen mit Städten wie Hamburg und Köln - zu den teuersten in Deutschland (wir berichteten am Freitag). Zugleich bleibt aber das Angebot deutlich hinter diesen Metropolen zurück. Thorsten Fürter, Bürgerschaftsmitglied der Grünen, fordert mehr Mittel für den Ausbau des Busverkehrs.

Die Mitteilung im Wortlaut:

(") Der Lübecker Stadtverkehr bekommt es von allen Seiten. Die einen beklagen schlechten Service und ausgedünnte Takte. Die anderen wollen die Preise senken, weil das Busfahren deutlich zu teuer geworden ist, um eine attraktive Alternative darzustellen. Wenn wir den Busverkehr verbessern und erschwinglicher machen wollen, wird kein Weg daran vorbeiführen: Die Stadt muss wieder mehr Geld in den Stadtverkehr stecken.

Denn zusammen mit der Steigerung des Radverkehrsanteils ist ein attraktiver Busverkehr das Kernstück der Verkehrswende in Lübeck. Gerade hat es uns der Weltklimarat ins Stammbuch geschrieben: Für die Einhaltung der Klimaziele müssen wir uns deutlich stärker anstrengen. Die Reduzierung der Verkehrsemissionen ist Schwerpunkt dessen, was wir hier in Lübeck dazu beitragen können. Das bedeutet: Umrüstung der Busflotte auf Elektrobetrieb und deutliche Ausweitung des Marktanteils des Busverkehrs.

Das wird nur gelingen, wenn wir beim Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs einen klaren finanzpolitischen Schwerpunkt setzen. Lübeck erwirtschaftet zur Zeit Haushaltsüberschüsse. Wann, wenn nicht jetzt, soll dies geschehen? Zur Zeit wird das Defizit des Stadtverkehrs über die Stadtwerke Lübeck Holding mit Gewinnen im Energiesektor erwirtschaftet.

Es gibt strikte Vorgaben der Stadt, dieses Defizit, das zuletzt (2017) 12,2 Millionen Euro betrug, nicht zu erhöhen. Deshalb kann man dem Stadtverkehr auch eigentlich keine Vorwürfe machen. Hohe Preise und ausgedünntes Angebot sind zwangsläufige Folgen dieser Vorgaben.

Wir brauchen den Perspektivwechsel: Der Beitrag des Stadtverkehrs zur Klimawende verlangt mehr Mittel. Diese müssten in die schnelle Erneuerung der Flotte, häufigere Verbindungen und auch in attraktivere Preise investiert werden. Einen Teil dieser Investitionen werden wir durch zusätzliche Kundinnen und Kunden wieder einspielen. Aber das Herumdoktern an Symptomen müssen wir beenden. Die vorgeschlagenen Änderungen der Tarifzonen, wie von der SPD vorgeschlagen, sind richtig. Sie sind aber nur ein ganz kleiner Aspekt der notwendigen Reform ("), so Fürter.

Thorsten Fürter fordert mehr städtische Mittel für den Lübecker Stadtverkehr. Foto: Grüne

Thorsten Fürter fordert mehr städtische Mittel für den Lübecker Stadtverkehr. Foto: Grüne


Text-Nummer: 125435   Autor: Grüne HL   vom 15.10.2018 12.16

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