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Montag,
der 10. Dezember 2018






Skandikai soll neuen Bahnhaltepunkt bekommen

Der Bahnhaltepunkt mit dem längsten Namen in Deutschland heißt "Lübeck- Travemünde- Skandinavienkai". Von dort ist das Hafenhaus allerdings nicht zu erreichen. Deshalb soll 2021 ein neuer Bahnsteig gebaut werden. Das wird dann der Startschuss für ein neues Angebot im Lübecker Hafen: Mini-Kreuzfahrten auf der Ostsee.

Vorbild der Planung ist Kiel. Dort gibt es eine Fährverbindung nach Oslo, die nicht nur als Transportstrecke genutzt wird, sondern immer häufiger auch als "Mini-Kreuzfahrt" mit einem kurzen Aufenthalt in der norwegischen Hauptstadt. Das könnte auch in Lübeck funktionieren. Hier gibt es zahlreiche Ziele, die regelmäßig angefahren werden. Neben Skandinavien gibt es Linienverkehr ins Baltikum und nach Russland.

Bleibt die Frage, wie die Kreuzfahrt-Touristen Travemünde erreichen. Optimal ist eine Anreise mit der Bahn. Dafür ist ein neuer Bahnhaltepunkt geplant. Von ihm aus sind es nur 350 Meter bis zum Hafenhaus. Die Planungen sind schon sehr konkret. Der Bahnsteig kostet rund 400.000 Euro, der neue Fußweg rund 200.000 Euro. Und auch der Eröffnungstermin steht bereits: Herbst 2021.

Auch die Reedereien sind dabei. "Die finnische Reederei Finnlines plant mit ihren RoPax-Fähren neben dem Frachttransport auch Rundreisen in der Ostsee-Mini-Kreuzfahrten anzubieten", schreibt die Stadtverwaltung. "In diesem Zusammenhang werden zudem auch Kooperationen mit der Lübecker Gastronomie und Hotelwirtschaft angestrebt."

Und auch der Bau eines weiteren Güterbahnhofs auf der Fläche nördlich vom Hafenhaus ist bereits im städtischen Haushalt vorgesehen. Hier entstehen vier Lade- und ein Umfahrungsgleis. Das Land hat in Aussicht gestellt, 75 Prozent der Kosten in Höhe von 8,5 Millionen Euro zu übernehmen. Baubeginn ist frühestens im Jahr 2021, falls es sich die Politik nicht anders überlegt und hier eine zweite Zufahrtsstraße nach Travemünde bauen möchte.

Ab dem Jahr 2021 könnte das Geschäft mit den Mini-Kreuzfahrten auf der Ostsee durchstarten. Foto: Karl Erhard Vögele

Ab dem Jahr 2021 könnte das Geschäft mit den Mini-Kreuzfahrten auf der Ostsee durchstarten. Foto: Karl Erhard Vögele


Text-Nummer: 126337   Autor: VG   vom 22.11.2018 19.35

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