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HL-live.de

Montag,
der 25. März 2019






Orgelmusik im Dom – donnerstags um 15 Uhr

Immer mal wieder etwas Neues. Donnerstags um 15 Uhr heißt es seit einiger Zeit und auch in den kommenden Wochen im Lübecker Dom: "30 Minuten Orgelmusik". Am Donnerstag saß Fabian Luchterhandt an der Marcussenorgel vom Jahre 1970.

Ein zweiteiliges Programm hatte der junge Organist vorbereitet, zweimal norddeutscher Orgelbarock mit Buxtehude und Scheidemann, dann der französische Großmeister der Orgel, nämlich Olivier Messiaen (1908-1992). Das Publikum war sehr gemischt, vom Kleinkind in der Karre bis zur Urgroßmutter. 30 Minuten können selbst Touristen mit Zeitplan einbauen, um eine der klangschönsten Orgeln Lübecks kennenzulernen.

Das erste Konzert im Neuen Jahr wurde mit Dieterich Buxtehude eröffnet. Dessen Präludium E-Dur (BuxWV 141) ist sicher vor mehr als 300 Jahren in der Marienkirche uraufgeführt worden. Luchterhandt arbeitete die einzelnen Teile – freie Fantasien und kleine Fugen – gut heraus, zeigte dabei den Einfallsreichtum von Vater Buxtehude, der anno 1705 auch Johann Sebastian Bach nach Lübeck gelockt hatte.

Danach gab es eine kleine Canzone von Heinrich Scheidemann, schön in ihrer Schlichtheit, gelungen in den barocken Verzierungen, der Echowirkung beziehungsweise der Stufendynamik. Mit Olivier Messiaen stand zum Schluss der Großmeister Frankreichs aus dem 20. Jahrhundert auf dem Programm. Messiaens Zyklen zu den christlichen Hochfesten hat der frühere Marienorganist Ernst-Erich Stender immer wieder gespielt und bewiesen, dass auch 120-Minuten-Werke kurzweilig sein können.

Fabian Luchterhandt hatte zwei Sätze aus dem Weihnachtszyklus "La Nativité du Seigneur" - "Die Geburt des Herrn" aus dem Jahre 1935 vorbereitet. Das war natürlich gegenüber den Barockmeistern eine völlig andere Klangwelt. Bei den Magiern (Les Mages – Die heiligen drei Könige) hörte man in den Nebenfiguren deutlich die Kamele als Reittiere vergangener Zeiten nach Bethlehem schreiten. Im Satz "Dieu parmi nous – Gott mitten unter uns" fuhr Gott grell wie ein Blitz deutlich in diese Welt. Glänzend dargeboten der toccatenartige Schluss. Die Zuhörer applaudierten herzlich.

Der Lübecker Dom - immer einen Besuch wert. Foto: TD

Der Lübecker Dom - immer einen Besuch wert. Foto: TD


Text-Nummer: 127120   Autor: TD   vom 03.01.2019 16.29

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