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Donnerstag,
der 21. März 2019






Fridays for Future Lübeck: Zuspruch wächst

Am Freitag, dem 15. März, folgten laut Veranstalter etwa 2000 Schüler und Eltern dem Aufruf und protestierten für eine andere Klimapolitik. Für Diskussionen sorgt immer die Tatsache, dass die Demos während der Schulzeit stattfinden. Mehrere Aktionen in anderen Städten wurden daher erst für Freitagnachmittag angekündigt. In Lübeck blieb man aber bei dem Startzeitpunkt von 11 Uhr, wie bereits im Januar. Damals zählte die Polizei rund 200 Teilnehmer.

Einige Parteien haben in den letzten Tag ihre Solidarität mit den Streikenden erklärt.

Um 11 Uhr sammelten sich die Teilnehmer wieder auf dem Vorplatz der MuK. Gefordert wurde auch diese Mal wieder die konsequente Einhaltung der nationalen, europäischen und internationalen Klimaziele.



In Lübeck hatte sich beim Schülerstreik am 17. Dezember eine Gruppe "Friday For Future Lübeck" gegründet, die vor Ort die Aktivitäten koordiniert.

Gegen 14 Uhr wurde die Demonstration mit einer
Abschlusskundgebung in der Willy-Brandt-Allee beendet. An dem Aufzug nahmen auch Mitglieder einer großen Umweltorganisation teil. "Im Zuge
der Demonstration kam es zu Verkehrsbehinderungen im Bereich der Lübecker Innenstadt", berichtet die Lübecker Polizei.

Die Schwedin Greta Thunberg, die am 20. August 2018 ihren "Schulstreik für das Klima" startete, machte den Anfang. Ursprünglich demonstrierte sie jeden Freitag alleine. Vor Kurzem wurde sie für den Friedensnobelpreis nominiert.

Laut Polizei beteiligten sich rund 2000 Menschen an den Protesten. Fotos: Harald Denckmann

Laut Polizei beteiligten sich rund 2000 Menschen an den Protesten. Fotos: Harald Denckmann


Text-Nummer: 128736   Autor: MW   vom 15.03.2019 13.35

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Kommentare zu diesem Text:

T.rue schrieb am 15.03.2019 um 13.52 Uhr:
Eine reine Frage. Ist das schon Ökofaschismus ? Oder die Anfänge ? Jemand Wissen ?

Siegmund Dandek schrieb am 15.03.2019 um 14.20 Uhr:
"Der Idealismus wächst mit der Entfernung zum Problem.

Otto Schneider schrieb am 15.03.2019 um 15.08 Uhr:
Das ist ganz klarer und bodenständige Realismus, den die Schüler*innen demonstrierten;
friedlich, fröhlich und doch ernst in der Sache.

Respekt!

Rena schrieb am 15.03.2019 um 15.19 Uhr:
Wieviele der teilnehmenden Schüler (w/m/d) wohl heute von Ihren Eltern mit PS-starken SUVs zur Schule gebracht wurden? Wieviel CO2 mag durch den Serverenergieverbrauch beim WhattsAppen und Bilderposten der Veranstaltungsteilnehmer entstanden sein, weil man doch einfach zeigen muss, dass man dabei war? Wie sieht es mit der Sauberkeit nach dem Verlassen der Demonstrationsflächen aus?
Was waren die letzten Fernreiseziele der TeilnehmerInnen? Wieviele sind danach schnell zum Fastfood-Restaurant gegangen und erholen sich nun der Playstation? Und muss man das in demokratischen Prozessen entstandene Schulgesetz durch Schwänzerei mit Füßen treten?
Ich finde gut, wenn die Jugend sich für die Gesellschaft einsetzt. Vielen nahezu mittellosen Rentnern, die ihr Leben lang gearbeitet haben, könnte sie die kargen Einkäufe nach Hause tragen. Es werden nicht Wenige sein, die eben nicht laut schreien, sondern fernab der Öffentlichkeit still leiden.

Walter Koch schrieb am 15.03.2019 um 15.28 Uhr:
Und wenn ich mich wiederhole:

Jeder der demonstriert oder Proteste für das Klima als richtig empfindet sollte schleunigst seinen Stromanbieter wechseln und ab sofort nur noch 100 Prozent Ökostrom beziehen. Selbst handeln und nicht nur von anderen fordern ist der erste Schritt zur Lösung. Und nein, Ökostrom ist nicht teurer als der Strom vom großen Anbieter.

Klug war übrigens auch die Lösung der Schulen, die sich entschieden haben die Landschaft zu säubern. "Schüler sammeln Müll am "Fridays for future"-Streiktag"

T.rue schrieb am 15.03.2019 um 15.57 Uhr:
@rena

Für gerechte Löhne oder Renten zu protestieren ? Schüler sind doch davon noch nicht betroffen und wenn wir endlich wieder Ackerbau betreiben und Kutschen haben, ist die Rentenfrage sowieso absolent. Außerdem wer will schon ein Selfie mit einen zahnlosen alten Flaschensammler. Ziel ist Abschaffung von Pfandflaschen und dann müssen wir eben mehr Tafeln haben. Aber nicht in der Schule.

MatthiasG schrieb am 15.03.2019 um 15.57 Uhr:
@ Rena: Ihr Kommentar lässt vermuten, dass Sie entweder in der Politik tätig sind, oder gerne die Realität schön reden.
Völlig egal, wie die Demonstranten zur Demo kommen, Auto, Fahrrad, zu Fuß. So viel Dreck können die Schülerinnen und Schüler gar nicht produzieren, wie die internationale Großindustrie an einem Tag in die Luft pustet. Und das schon seit Jahren.
Diese Generation hat jedes Recht, für ihre Zukunft auf die Straße zu gehen. Plastik im Meer, folglich auch im Fisch, Luftverschmutzung, Rodung von Regenwäldern, etc. Die internationale Politik definiert Ziele und opfert sie dann für die Großindustrie, nicht mit dem Ziel, allen Menschen etwas Gutes zu bescheren, sondern Anlegern fette Gewinne zu garantieren.
Das Argument der Schulpflicht hinkt ja ebenfalls, es fallen Unterrichtsstunden aus, weil keine Lehrkräfte da sind, da juckt die Schulpflicht doch auch keinen.
Man könnte noch vieles dazu schreiben ...

Litzkow schrieb am 15.03.2019 um 15.59 Uhr:
@Rena: ich glaube, die haben es nicht verstanden! Es geht hier um Kinder, die ihre Zukunft in Gefahr sehen. Es geht um Aufmerksamkeit, um das Thema Umweltschutz in die Köpfe der Menschen zu bekommen. Es geht um Sensibilisierung für ein Problem, welches noch nicht gesellschaftlich akzeptiert, aber existentiell ist! Ihr Kommentar ist das beste Beispiel wofür die Schüler kämpfen! Um das Erkennen der grössten Herausforderung in der mittelfristigen Zukunft. Und dazu ist es in dem Augenblick nicht wichtig genug aus Stromverbrauch durch Whattsapp- Nachrichten hinzuweisen.

Hans-Georg Kloetzen schrieb am 15.03.2019 um 16.10 Uhr:
@Rena: Den Jugendlichen geht es um ihre eigene Zukunft! Renter, wie ich selbst einer bin, haben von der Zukunft eh nicht mehr viel zu erwarten, aber meine Enkelkinder!
Und wer von CO2-Ausstoß spricht, sollte erstmal vor seiner eigenen Haustür, bzw. in seinem Kleiderschrank und in seiner Wohnung kehren. Fast unsere gesamte Kleidung kommt aus Fernost, transportiert mir hunderten von Containerschiffen, ebenso wie Staubsauger, Fernseher und Handies.
In Hamburg ist übrigens heute der letzte Ferientag. Die Schüler nutzen nicht ihren letzen freien Tag, um irgendwo rumzuhängen, nein, sie machen mit bei Fridays for Future, wie viele Tausend Schüler weltweit.

Henry Armitage schrieb am 15.03.2019 um 16.17 Uhr:
Besonders beeindruckend:
Die Jugendlichen auf dem ersten Bild.
In welcher Klassenstufe sind denn die gezeigten Redner?

Hein Haase schrieb am 15.03.2019 um 18.18 Uhr:
Hallo Schülerinnen und Schüler, lasst Euch Eure phantastische Initiative nicht von grauhaarigen Selbstdarstellern und BerufsNGOlern aus den Händen nehmen. Ihr seid gedanklich und in Taten viel weiter als die miesepeterigen Kommentatoren. Bleibt authentisch und frei !

Christian Matthiessen schrieb am 15.03.2019 um 19.26 Uhr:
Die hier teilweise vertretenen Meinungen halte ich für völlig überzogen.
1. Ist es kaum zu Leugnen, dass es auch eine durch industriell-kapitalistische Produktionsweise hervorgerufene überschüssige CO2 Problematik gibt, die zu mindest die Erderwärmung mit ihren negativen Folgen mitverursacht.
2. Wird da insbesondere in Sachen Klimagerechtigkeit viel zu wenig und zu spät unternommen, obwohl technisch machbar; die "kostengünstigsten" Lösungen werden nach wie vor priorisiert, egal welche Folgen das hat.
3. Gerade nun von den Schüler/innen zu verlangen, ausgefeilte Konzepte vorzulegen, die die Interessen "aller" berücksichtigen, insbesondere die der Großindustriellen ist wohl fehl am Platze.
4. Das hier endlich wieder eine Generation so ausdauernd auf die Straße geht ist großartig.
5. Bevor hier jemand verlangt, sie sollten eher für Fragen der Arbeit, des Sozialen oder des Friedens auf die Straße gehen, sollten die erst einmal den A... hochkriegen und demonstrieren.
6. Wir vom Lübecker Gewerkschaftschor "Brot&Rosen" haben die Schüler/innen heute mit Gesang unterstützt. Und das war gut so! ( www.brotundrosen-lgc.de )

Wullenweber schrieb am 15.03.2019 um 19.28 Uhr:
Wie schon mal geschrieben: Es ist schon bemerkenswert wer alles auf den fahrenden Zug aufspringt und sich im Rampenlicht suhlt, alles Leute die schon längst etwas getan haben müssten.
Ihr seid Heuchler!
Und für die Schüler: Lasst euch von diesen Typen nicht vereinnahmen sonst war alles vergebens!

Christian Matthiessen schrieb am 15.03.2019 um 19.31 Uhr:
Henry Armitage Das sind weder schnell alterte Schüler noch erwachsene Redner, das ist ein Teil des Lübecker Gewerkschaftschores "Brot&Rosen", der durch Lieder das Anliegen der Schüler/innen unterstützt hat.

Andreas Anders schrieb am 15.03.2019 um 20.03 Uhr:
@ Rene
BRAVO Sie sprechen mir vom ganzen Herzen das aus, was wirklich abgeht.
Es gibt wenige Schüler die dieses Thema wirklich ernsthaft durchziehen (leben).
Die meisten Schüler sind Mitläufer die einfach eine verlängerte Pause haben....
Es wäre interessant, wie viele Schüler nach der offiziellen Schulzeit zur Demo gehen würden.
Dieses würde besser sein, da die Öffentlichkeit noch mehr zum Nachdenken anregt wird, weil zur späteren Zeit sich die meisten im Feierabendverkehr befinden...

Manfred Vandersee schrieb am 15.03.2019 um 22.20 Uhr:
Die derzeitige Abkehr von rechtsstaatlichen Grundprinzipien oder die in wenigen Jahren drohende Altersarmut beispielsweise sind leider keine Themen, die eine Massenbewegung an jungen Menschen begeistern, die dafür bereit sind die Schule zu schwänzen.

N. Rediensch schrieb am 15.03.2019 um 23.18 Uhr:
Herr Anders, dann waren Sie heute nicht dabei.

Sonst hätten Sie erleben dürfen, wie ernsthaft den demonstrierenden Schülern das Thema ist und auch, wie intensiv sie sich bereits mit dem Thema befasst hatten.

Zudem begann es nach einer halben Stunde zu regnen, doch der Demo-Zug wurde in den folgenden anderthalb Stunden nicht kürzer.
Das sprich für sich!

Gut gemacht und bitte dranbleiben!


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