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Freitag,
der 26. April 2019






Polizei fordert Stadt zur Kriminalprävention auf

Lübecks Polizeichef Norbert Trabs erinnert sich gut an die 90er Jahre in Lübeck. Stadt und Polizei arbeiteten zusammen, um Kriminalität zu verhindern. "Kriminalpräventiver Rat" hieß das bundesweit beachtete Projekt, das inzwischen eingeschlafen ist. Dabei wäre es heute noch wichtiger als vor 29 Jahren.

Ende April 1992 wurde auf Initiative der Stadt und der Polizeidirektion der "Kriminalpräventive Rat" gegründet. Er war eines der ersten kommunalen Netzwerke zur Verhinderung von Kriminalität und Gewalt. Hintergrund war die aus den skandinavischen Ländern kommende Erkenntnis, dass die Herstellung von Sicherheit und die Stärkung des subjektiven Sicherheitsgefühls der Bürger nicht allein Aufgabe der Polizei, sondern aller gesellschaftlichen Kräfte ist.

Polizei, die städtischen Bereiche Jugendhilfe und Jugendarbeit, Schulen, Stadtplanung, Architekten, Wohnungsgesellschaften, Kirche, Seniorenarbeit, sowie zahlreichen Kinder- und Frauenprojekte versuchten gemeinsam, die Ursachen von Kriminalität zu beseitigen oder zu reduzieren. Das Projekt war sehr erfolgreich. Besonders das "subjektive Sicherheitsgefühl" der Bürger stieg.

Über zehn Jahre lang lief das Projekt erfolgreich. Dann wurde die Stelle des Leiters nicht wieder besetzt. Im Jahr 2006 strich der Bürgermeister auch die restlichen Gelder.

Den Kriminalpräventiven Rat gebe es noch, sagt Renate Junghans, Leiterin des Lübecker Jugendamtes. Er sei bei der Jugendgerichtshilfe angesiedelt. Geplant seien in Zukunft wieder drei Sitzungen im Jahr. Thema sind aber nur noch Jugendliche.

Polizeichef Norbert Trabs bedauert, dass "das Thema kaum noch öffentlich wahrnehmbar ist. Es gibt viele Themen, Möglichkeiten und Maßnahmen", die ein großer Rat unter Beteiligung der Polizei besprechen und klären könne. So hat die jüngste Studie des Landeskriminalamtes gezeigt, dass 40 Prozent der Lübecker ein Gefühl der Unsicherheit hat und bestimmte Plätze oder abendliche Busfahrten vermeidet.

Innensenator Ludger Hinsen möchte jetzt erst einmal klären, welche Bereiche der Stadt sich überhaupt mit dem Thema beschäftigen.

40 Prozent der Lübecker vermeiden Orte wie den Bahnhofsbereich. Ein gemeinsamer Rat könnte helfen, die Probleme von vielen Seiten anzupacken.

40 Prozent der Lübecker vermeiden Orte wie den Bahnhofsbereich. Ein gemeinsamer Rat könnte helfen, die Probleme von vielen Seiten anzupacken.


Text-Nummer: 129294   Autor: VG   vom 05.04.2019 20.50

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