Please enable JavaScript!
Bitte aktiviere JavaScript!
S'il vous plaît activer JavaScript!
Por favor,activa el JavaScript!
antiblock.org

Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.
HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Freitag,
der 23. August 2019






Lübeck:

Drei Wildunfälle an der Krummesser Landstraße

Die Tage werden länger, die Nächte kürzer – und die Uhren wurden auf die Sommerzeit umgestellt. Nicht nur der Mensch hat Schwierigkeiten mit diesen Gegebenheiten, auch das Wild muss damit klar kommen. Wulf-Heiner Kummetz, Vorsitzender der Kreisjägerschaft Lübeck, berichtet von drei Wildunfällen am Dienstagmorgen auf der Krummesser Landstraße. In einem Fall fuhr der Autofahrer einfach weiter und kümmerte sich nicht um das verletzte Tier.

Um die Hansestadt Lübeck herum gibt es sehr viele Rehe. Noch bis vor ein paar Tagen sind sie gemeinsam in großen Gruppen, so genannten Sprüngen, auf den Feldern zu sehen gewesen. Jahreszeitenbedingt teilt sich das Rehwild nun auf und legt seine persönlichen Reviergrenzen fest. Und so verjagt die tragende Ricke in dieser Jahreszeit ihre knapp einjährigen Kinder aus dem Vorjahr, um in Ruhe ihre demnächst zur Welt kommenden Kitze aufziehen zu können. Auch die Rehböcke, gut zu erkennen am Gehörn auf dem Kopf, beginnen jetzt damit ihre Einstände zu sichern. Das hat noch nichts mit der Paarungszeit, auch Blattzeit genannt, zu tun, denn diese beginnt erst Ende Juli, Anfang August.

"Es bewegt sich also momentan etwas in Wald, Feld und Flur – im wahrsten Sinne des Wortes. Und so sind vor allen Dingen in den Morgen- und in den Abendstunden 'Revierflüchtlinge' unterwegs, die teilweise wie von Sinnen über die Straßen laufen. Ich wurde heute Morgen zu drei Widunfällen an der Krummesser Landstraße gerufen", sagt Wulf-Heiner Kummetz, Vorsitzender der Kreisjägerschaft Lübeck. Angefahren wurden zwei Rehböcke und ein Marder, von denen zumindest noch ein Rehbock mit abgefahrenem Hinterbein vom benachbarten Revierinhaber erlöst werden musste. "Besonders erschüttert hat mich die Tatsache, dass ein Fahrzeugführer den Unfallort ohne Meldung verlassen hat", so Kummetz.

"Kein Autofahrer fährt mutwillig ein Tier an, dennoch sollten die Kraftfahrzeugführer wissen, dass ein Wildunfall ein Unfall – und somit meldepflichtig ist. Ich appelliere an das Verantwortungsbewusstsein der Autofahrer: Wer ein Tier anfährt, soll den Unfallort absichern, die Polizei anrufen und am Unfallort auf sie warten. Die Polizisten kümmern sich um alles und informieren auch umgehend den Jagdausübungsberechtigten, der das möglicherweise noch schwer verletzte Tier von seinen Qualen erlösen kann."

Bis sich das Rehwild an die neue, helle Jahreszeit gewöhnt hat, wird es noch ein paar Wochen dauern. In dieser Zeit sollten Autofahrer also mit besonders hoher Aufmerksamkeit unterwegs sein. Dort, wo Schilder mit dem Hinweis Wildwechsel zu sehen sind, gilt: Fuß vom Gas und immer bremsbereit sein.

Symbolbild

Symbolbild


Text-Nummer: 129506   Autor: KreisjägerS/red.   vom 16.04.2019 21.12

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über Kontaktformular

Text ausdrucken. +++ Text ohne Bilder ausdrucken.


HL-live.de Flohmarkt

Nachrichten:
Polizei & Feuerwehr
Stadtgeschehen
Politik
Kultur & Theater
Wirtschaft
Sport
Veranstaltungskalender

Service:
Flohmarkt
Wetter
Notdienste
Stadtplan
Archiv
RSS und App
Newsletter

Werbung

Kontakt:
Meldung schicken
Veranstaltungs-Tipp
Impressum
Nutzungsbedingungen
Datenschutz








Zur Ansicht für Mobiltelefone wechseln.