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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Mittwoch,
der 22. Mai 2019






Auffahrunfall: A1 eine Spur ist wieder frei

Am Dienstag gegen 10.20 Uhr kam es auf der A1 zwischen Kreuz Lübeck und der Abfahrt Moisling zu einem Auffahrunfall. Ein Fahrer wurde eingeklemmt. Die A1 war bis 13.30 Uhr gesperrt. Dadurch kam es zu Staus auf der A20, der Baltischen Allee, der Geniner Dorfstraße und dem Moislinger Berg.

Aufgrund einer Staubildung kurz vor der Abfahrt Moisling musste ein unbeladener Lkw mit Anhänger bis zum Stillstand abbremsen. Ein folgender VW-Caddy konnte ebenfalls noch abbremsen. Der dann folgende Sattelzug aus Portugal, welche mit Airbagmodulen belanden war (Gefahrstoffe), erkannte die Situation offenbar zu spät und fuhr nach ersten Erkenntnissen ungebremst zuerst auf den vor ihm befindlichen VW-Caddy auf. Dieser wurde durch den Anprall zunächst gegen den vorausstehenden Anhänger geschoben, wobei er jedoch zeitgleich ins Schleudern kam und nach links über die Fahrstreifen gegen die Mittelschutzplanke geschleudert wurde. Hier kam der Caddy zum Stehen. Der Fahrzeugführer wurde leicht verletzt und ins Krankenhaus gefahren.

Der Stattelzug prallte nun gegen den stehenden Anhänger. Hierdurch wurde die Zugmaschine so stark eingedrückt, dass der 49-jährige portugiesische Fahrzeugführer im Führerhaus eingeklemmt wurde. Nach einer Stunde konnte er aus dem Fahrzeug befreit werden und kam mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen, ins Krankenhaus.

Auch der Fahrer des Lkw wurde leicht verletzt und konnte aber eigenständig sein Fahrzeug verlassen und kam ins Krankenhaus.

Eine nachfolgende Fahrzeugführerin fuhr mit ihrem VW-Golf im Anschluss noch leicht auf den Stattelzug auf.

An allen Fahrzeugen entstanden erhebliche Sachschäden, die Schadenshöhe wird über 80.000 Euro betragen.

Am Einsatz beteiligt war die Straßenmeisterei Oldesloe, welche die umfangreichen Umleitungen eingerichtet hat und dadurch die eingesetzten Streifenwagen entbehrlich machte. Der Rettungshubschrauber Christoph 12 flog den Notarzt ein. Feuerwehr und Rettungsdienst Lübeck waren ebenfalls mit zahlreichen Einsatzkräften im Einsatz – 13 Fahrzeuge und Rettungshubschrauber. Sechs Streifenwagenbesatzungen der Polizei waren im Einsatz.

Auf der A1 staute sich der Verkehr am Mittag bis Reinfeld zurück. Da die Abfahrt zur A20 in Richtung Bad Segeberg für Bauarbeiten gesperrt war, musste der Verkehr über Genin abgeleitet werden. Dadurch kam es zu erheblichen Behinderungen im Süden Lübecks.

Symbolbild

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Text-Nummer: 130115   Autor: PD Lübeck/red.   vom 14.05.2019 11.54

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Kommentare zu diesem Text:

Sebastian Berger schrieb am 14.05.2019 um 12.30 Uhr:
Wer sich im Straßenverkehr, insbesondere auf der Autobahn nicht ausreichend konzentrierte kann, sollte lieber im Bett bleiben!

Heinz Molch schrieb am 14.05.2019 um 14.05 Uhr:
Würde alle Leute ihr Fahrrad benutzen, würde es kein Stau geben.

marco schrieb am 14.05.2019 um 14.29 Uhr:
Die Abfahrt Genin (Richtung Rostock) war auch gesperrt um 11:45 und Lübeck Süd staute sich über 3 Km. Ich denke es ist momentan alles dicht.

Manfred Oschwald schrieb am 14.05.2019 um 14.53 Uhr:
@Heinz Molch; "Würde alle Leute ihr Fahrrad benutzen, würde es kein Stau geben"
Auf der Autobahn mit dem Fahrrad? 40Tonner mit Fahrradantrieb? Welch geistreicher Kommentar Herr Molch, weiter so!

peter schrieb am 14.05.2019 um 16.02 Uhr:
ja leider war es nicht nur die Feuerwehr Lübeck sonder auch die Feuerwehren Reinfeld und Bad Oldesloe im Einsatz Tätig
und Allen Verletzten Gute Besserung

Sebastian Berger schrieb am 14.05.2019 um 16.43 Uhr:
@Heinz Molch
Wenn mal alle von ihrem Gehirn so Gebrauch nehmen würden wie Sie, dann wären wir im Land der (...).

An die Justiz:
Ist es niemandem möglich, dieses ständige LKW auffahren zu unterbinden und scharf nach Sraftatbestand ahnden? Eben schon wieder nen Honk am tippen auf dem Phone gesehen...

Icke schrieb am 14.05.2019 um 17.33 Uhr:
Auf Facebook sind reihenweise Videos zu sehen, wie Autofahrer wenden und die Rettungsgasse nutzen, um als Geisterfahrer zu nächsten Abfahrt zurück zu fahren. Ich hoffe, die Polizei sieht sich diese Videos mal an und kassiert ein paar Führerscheine!

Bürger schrieb am 14.05.2019 um 18.15 Uhr:
Zu Icke!!!!! Ich war mit dem Fahrzeug auch da, und es durfte gewendet werden!!!!

Salzi schrieb am 14.05.2019 um 22.24 Uhr:
@Heinz Molch:
Sehe ich genauso. Die innerstädtischen Staus wären damit wie weggeblasen.
Das wäre ein Traum ....

Walter schrieb am 14.05.2019 um 23.02 Uhr:
Und man macht es trotzdem nicht was wäre denn gewesen wenn noch nachtgefordert Rettungskräfte gekommen wären und ich glaube Rettungsgasse sollte auch nur dafür genutzt werden Stau ist nicht schön aber es ist dann so einfach Mal azeptieren

Benni schrieb am 15.05.2019 um 13.46 Uhr:
@Bürger Wie kommen Sie darauf, dass auf der Autobahn gewendet werden darf? Das wäre mal interessant.


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