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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Sonnabend,
der 20. Juli 2019






Auffahrunfall: A1 eine Spur ist wieder frei

Am Dienstag gegen 10.20 Uhr kam es auf der A1 zwischen Kreuz Lübeck und der Abfahrt Moisling zu einem Auffahrunfall. Ein Fahrer wurde eingeklemmt. Die A1 war bis 13.30 Uhr gesperrt. Dadurch kam es zu Staus auf der A20, der Baltischen Allee, der Geniner Dorfstraße und dem Moislinger Berg.

Aufgrund einer Staubildung kurz vor der Abfahrt Moisling musste ein unbeladener Lkw mit Anhänger bis zum Stillstand abbremsen. Ein folgender VW-Caddy konnte ebenfalls noch abbremsen. Der dann folgende Sattelzug aus Portugal, welche mit Airbagmodulen belanden war (Gefahrstoffe), erkannte die Situation offenbar zu spät und fuhr nach ersten Erkenntnissen ungebremst zuerst auf den vor ihm befindlichen VW-Caddy auf. Dieser wurde durch den Anprall zunächst gegen den vorausstehenden Anhänger geschoben, wobei er jedoch zeitgleich ins Schleudern kam und nach links über die Fahrstreifen gegen die Mittelschutzplanke geschleudert wurde. Hier kam der Caddy zum Stehen. Der Fahrzeugführer wurde leicht verletzt und ins Krankenhaus gefahren.

Der Stattelzug prallte nun gegen den stehenden Anhänger. Hierdurch wurde die Zugmaschine so stark eingedrückt, dass der 49-jährige portugiesische Fahrzeugführer im Führerhaus eingeklemmt wurde. Nach einer Stunde konnte er aus dem Fahrzeug befreit werden und kam mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen, ins Krankenhaus.

Auch der Fahrer des Lkw wurde leicht verletzt und konnte aber eigenständig sein Fahrzeug verlassen und kam ins Krankenhaus.

Eine nachfolgende Fahrzeugführerin fuhr mit ihrem VW-Golf im Anschluss noch leicht auf den Stattelzug auf.

An allen Fahrzeugen entstanden erhebliche Sachschäden, die Schadenshöhe wird über 80.000 Euro betragen.

Am Einsatz beteiligt war die Straßenmeisterei Oldesloe, welche die umfangreichen Umleitungen eingerichtet hat und dadurch die eingesetzten Streifenwagen entbehrlich machte. Der Rettungshubschrauber Christoph 12 flog den Notarzt ein. Feuerwehr und Rettungsdienst Lübeck waren ebenfalls mit zahlreichen Einsatzkräften im Einsatz – 13 Fahrzeuge und Rettungshubschrauber. Sechs Streifenwagenbesatzungen der Polizei waren im Einsatz.

Auf der A1 staute sich der Verkehr am Mittag bis Reinfeld zurück. Da die Abfahrt zur A20 in Richtung Bad Segeberg für Bauarbeiten gesperrt war, musste der Verkehr über Genin abgeleitet werden. Dadurch kam es zu erheblichen Behinderungen im Süden Lübecks.

Symbolbild

Symbolbild


Text-Nummer: 130115   Autor: PD Lübeck/red.   vom 14.05.2019 11.54

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