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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Dienstag,
der 10. Dezember 2019






Lübeck:

Anschlag auf Auto eines AfD- Abgeordneten

Auf das Auto des Lübecker Landtagsabgeordneten Claus Schaffer wurde in der Nacht zu Montag um 2.45 Uhr im Bornkamp ein Brandanschlag verübt. Landtagspräsident Klaus Schlie verurteilte die Tat.



"Allem Anschein nach wurde ein Brandlegungsmittel auf das linke Vorderrad gelegt und entzündet", berichtet Claus Schaffer. "Der Brand griff dann auf den Motorraum über, zerstörte die Windschutzscheibe und der Fahrgastinnenraum wurde in Mitleidenschaft gezogen. Obwohl die Berufsfeuerwehr schnell vor Ort war und ein Übergreifen auf benachbarte Fahrzeuge verhinderte, wurde ein weiteres Fahrzeug erheblich beschädigt. Durch mich selbst, aber auch durch Zeugen aus der Nachbarschaft wurden einzelne Pfiffe von mindestens zwei Personen gehört, die sich offenbar gegenseitig gewarnt hatten. Gesehen wurde niemand, auch hat die hinzugezogene Polizei keine Täter festgestellt."

Laut Polizeiangaben erlitt der Wagen einen Totalschaden in Höhe von 20.000 Euro. an einem benachbarten Auto schätzt die Polizei den Schaden auf 10.000 Euro. Eine politische Motivation könne nicht ausgeschlossen werden. "Sollte sich das bewahrheiten, ist das ein ganz schlimmes Zeichen", erklärte Landtagspräsident Klaus Schlie.

"Eine solche Straftat ist aufs Schärfste zu verurteilen", sagte der Landtagspräsident. "Eine politisch motivierte Straftat wäre ein Angriff auf unser demokratisches System. Gewalt darf niemals Ausdruck politischer Auseinandersetzung sein", stellte Schlie fest. Dem werde er als Präsident des Schleswig-Holsteinischen Landtages entschieden entgegentreten.

Auch Tobias Koch, Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion, verurteilt den Anschlag: "Mit Entsetzen haben wir heute vom Brandanschlag auf das Fahrzeug des Abgeordneten Claus Schaffer gehört. Das verurteilen wir auf das Schärfste. Gewalt kann kein Mittel des politischen Protestes sein. Was man auch immer von der AfD halten mag, eine solche Tat ist in jedem Fall inakzeptabel und undemokratisch." SPD-Fraktionschef Dr. Ralf Stegner erklärt: "Die SPD lehnt jede Form von Gewalt ab - egal, von wem diese ausgeht, gegen wen sie sich richtet oder wodurch diese begründet ist. Für die Aufklärung von Kriminalität sind die Strafverfolgungsbehörden zuständig." Und die Fraktionschefin der Grünen Eka von Kalben: "Ich verurteile Gewalt und Sachbeschädigung als Mittel der politischen Auseinandersetzung. Klare Werte und gute Argumente müssen überzeugen."

Die Polizei bittet Zeugen, die am Montag zwischen 2 und 2.50 Uhr verdächtige Personen im Bereich Bornkamp gesehen haben, sich unter Tel. 0451/1310 zu melden.

Das Auto brannte vollständig aus. Fotos: AfD

Das Auto brannte vollständig aus. Fotos: AfD


Text-Nummer: 130273   Autor: VG   vom 20.05.2019 15.24

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