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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Sonntag,
der 16. Juni 2019






Großeinsatz für eine Hochzeitsfeier

Viele Lübecker wunderten sich am Samstag: An vielen Kreuzungen und Kreisverkehren standen Streifenwagen, eine Hundertschaft der Polizei stand vor dem Burgtor. Der Grund war keine Terrorlage, sondern eine große Hochzeitsfeier mit einem Korso durch die Innenstadt, der in Glinde enden sollte. Auch die Ermittlungsgruppe Autoposer der Hamburger Polizei war am Einsatz beteiligt.

In der Vergangenheit kam es bei großen Hochzeitskorsos immer wieder zu Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung, unter anderem auch zum Halten auf der Autobahn zum Fotografieren. Die Polizei hatte Kenntnis von einer Hochzeit erhalten. Die rund 600 Gäste sollten in einem Korso mit hochwertigen Autos von Lübeck nach Glinde fahren. Verkehrsverstöße wollte die Polizei nicht tolerieren und bereitete sich entsprechend vor.

Gegen 17 Uhr fuhr ein Korso vom Mühlentor in die Innenstadt und dann durch die Königstraße. Die Beamten registrierten die verbotene Durchfahrt und erhoben Verwarnungsgelder. Dann wurde noch versucht, auf dem Koberg zu parken. Auch das wurde unterbunden. "Außerdem gab es mehrere Rotlicht-Verstößen", berichtet Polizeisprecher Ulli Fritz Gerlach.

Die polizeilichen Maßnahmen zeigten offenbar Wirkung. Der Korso löste sich auf und die Wagen fuhren einzeln nach Glinde im Kreis Stormarn. Im Bereich der A 1 bei Bad Oldesloe setzte die Polizei ein Fahrzeug außer Betrieb. Der Mercedes CLS eines 30jährigen Ostholsteiners wurde wegen technischer Veränderungen von Beamten der "Ermittlungsgruppe Autoposer" sichergestellt.

In Glinde hatte die Polizei die nächste Kontrollstelle aufgebaut und alle Wagen überprüft. Darüber hinaus führten die polizeilichen Kontrollen in Glinde zur Sicherstellung eines Ferrari, nach dem die Polizei zur Eigentumssicherung fahndete. Ergänzend dazu stellte die Polizei zwei Dokumente sicher, die auf ihre Echtheit überprüft werden müssen. Zudem wurde aus gefahrenabwehrenden Gründen ein Messer sichergestellt.

"Das polizeiliche Einsatzkonzept zeigte Wirkung", zieht Polizeisprecher Ulli Fritz Gerlach Bilanz.

Die Polizei zeigte am Samstagnachmittag in Lübeck massiv Präsenz und verfolgte jede Ordnungswidrigkeit einer großen Hochzeitsgesellschaft.

Die Polizei zeigte am Samstagnachmittag in Lübeck massiv Präsenz und verfolgte jede Ordnungswidrigkeit einer großen Hochzeitsgesellschaft.


Text-Nummer: 130759   Autor: VG   vom 08.06.2019 20.18

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Kommentare zu diesem Text:

Andreas Anders schrieb am 10.06.2019 um 03.02 Uhr:
Super endlich wird durchgegriffen.
Da der Linienverkehr in der Königstrasse behindert wurde hoffe ich dass die 35 Euro fällig werden.
Da die Teilnehmer an einem nicht genehmigten geschlossenen Verband teilgenommen haben, müssten alle noch zusätzlich 25 Euro bezahlen.
Diejenigen die in der Kolonne über die Roten Ampeln gefahren sind müssten alle 200 EUR bezahlen plus einen Monat Fahrverbot plus 2 Punkte in Flensburg erhalten, da die Ampel länger als 1 Sekunde rot war.
Ich hoffe, dass der Bußgeldkatalog eingehalten wird und die zuständigen so für ihre Missachtung der Straßenverkehrsordnung auch bestraft werden!

senseihg schrieb am 10.06.2019 um 07.35 Uhr:
Wundervolle Aktion! Endlich werden diesen Leuten mal die Grenzen aufgezeigt und klar demonstriert, dass sie nicht über dem Gesetz stehen.
Schade nur, dass dafür so viele Einsatzkräfte gebunden werden, die möglicherweise an anderer Stelle dringender gebraucht worden wären.
Trotzdem gerne mehr davon. Und an unsere Polizei: Daumen hoch Jungs und Mädels!

Lübeckerin schrieb am 11.06.2019 um 09.54 Uhr:
Ich schließe mich meinen Vorkommentatoren absolut an. Schade nur, dass derartige Hochzeitskorsos auch an jedem Samstag zuvor und bestimmt auch an jedem folgenden Samstag stattgefunden haben bzw. stattfinden werden. Der Lärm dabei ist ein wöchentlich wiederkehrendes Ärgernis. Dabei hat die Polizei doch weiß Gott wichtigeres zu tun, als so einen überflüssigen Blödsinn zu unterbinden.


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