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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Sonntag,
der 16. Juni 2019






Ziel erreicht: Lübeck bekommt neues Tourismuskonzept

Die Hansestadt Lübeck schreibt das Tourismuskonzept "Lübeck.Travemünde" fort. Das bisherige Tourimuskonzept mit dem Ziel von zwei Millionen Übernachtungen sei erreicht, begründet Tourismuschef Christian Martin Lukas das Vorhaben.

Im Jahr 2009/10 wurde seitens der Hansestadt Lübeck (HL) das erste Touristische Entwicklungskonzept (TEK) mit einem Erfüllungshorizont bis einschließlich 2020 erstellt. Mittlerweile konnten zahlreiche der angestrebten Maßnahmen umgesetzt werden und das Ziel der zwei Millionen Übernachtungen - allein aus dem gewerblichen Sektor - ist mehr als realistisch. 2018 lag die Zahl der Übernachtung bei rund 1,8 Millionen.

In den nächsten Monaten soll nun die touristische Ausrichtung der Hansestadt und des Seebades Travemünde für die kommenden zehn Jahre entwickelt werden. Große, auch finanzielle Unterstützung erfährt Lübeck dabei durch das Land. "Die Hansestadt Lübeck mit dem UNESCO-Welterbe Lübecker Altstadt und dem Seebad Travemünde ist eine der bedeutendsten touristischen Destinationen in Schleswig-Holstein. Ich freue mich, dass wir durch die Förderung des TEK die Erarbeitung einer erfolgreichen Zukunftsvision unterstützen können und wünsche den Verantwortlichen bestes Gelingen", so der Wirtschaftsminister des Landes Schleswig-Holstein, Bernd Buchholz.

Dass man sich auf den Erfolgen der letzten Jahre nicht ausruhen darf, bekräftigt auch Bürgermeister Jan Lindenau: "Aufbauend auf dem sehr hohen Niveau der letzten Jahre gilt es nun, die touristische Entwicklung unter aktuellen Voraussetzungen fortzuschreiben. Wir müssen den bisher vorwiegend quantitativ ausgerichteten Wachstumspfad verlassen und für die Zukunft eine Qualitätsstrategie entwickeln, die langfristig den Erfolg und die Wirtschaftskraft aus dem Tourismus für unsere Stadt sichert. Investitionen in den Tourismus tragen immens zur hohen Wohn- und Lebensqualität in Lübeck bei."

Die Federführung des fachbereichsübergreifenden Prozesses obliegt in der Hansestadt Lübeck dem Fachbereich Wirtschaft und Soziales und hier der für Tourismus zuständigen städtischen Gesellschaft der Lübeck und Travemünde Marketing GmbH (LTM). Für Wirtschaftssenator Sven Schindler hat die Fortschreibung des TEK hohe Priorität: "Der Tourismus stellt für unsere Stadt eine Kernbranche dar, die einen Bruttoumsatz von mindesten 705 Millionen Euro erreicht und rund 15.650 Arbeitsplätze sichert, die nicht in andere Länder oder Regionen verlagert werden können und somit dem Arbeitsmarkt direkt vor Ort zu Gute kommen."

Mit Augenmaß zu arbeiten, die derzeitigen Akteure zu stärken und ein gesundes Wachstum möglich zu machen, das soll das Tourismuskonzept 2030 auszeichnen. "Und dazu wollen wir wissen, wie die Branche, aber auch die Lübecker über den Wirtschaftsfaktor Tourismus denken", so Lars Rottloff, Aufsichtsratsvorsitzender der LTM. So soll bereits zu Beginn des Prozesses eine Online-Bürgerbefragung erste Erkenntnisse liefern, im Rahmen der Stadtteilveranstaltungen zu LÜBECK überMORGEN findet der direkte Dialog vor Ort statt. Den Auftakt bildet die Stadtteilveranstaltung in Travemünde am Donnerstag, den 27. Juni 2019, um 17.30 Uhr im A-ROSA. Alle Travemünder sind zu dieser Veranstaltung eingeladen.

Welche großen Chancen im Tourismus liegen, wenn man ihn ganz gezielt und wohldosiert als Katalysator für eine lebendige Gemeinschaft einsetzt, dafür will sich der Geschäftsführer der LTM, Christian Lukas, gemeinsam mit seinem Team zukünftig noch stärker einsetzen: "Im Mittelpunkt der Querschnittsaufgabe Tourismus steht der Mensch, egal ob Gast oder Bürger. Nur wo es gelingt, Tourismus als Teil der Stadt-, als Teil der Seebadkultur zu implementieren und für uns alle ein freudiges, lebendiges und gelassenes Miteinander zu ermöglichen, erfüllt der Tourismus die Aufgaben, die an ihn derzeit auch seitens der Gesellschaft gestellt werden."

Wie geht es mit dem Tourismus in Lübeck weiter? Das soll in den kommenden Monaten diskutiert werden.

Wie geht es mit dem Tourismus in Lübeck weiter? Das soll in den kommenden Monaten diskutiert werden.


Text-Nummer: 130809   Autor: LTM   vom 11.06.2019 19.45

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Kommentare zu diesem Text:

perci schrieb am 11.06.2019 um 22.42 Uhr:
Ja im Mittelpunkt steht der Gast. Schön und gut. Nehmen wir mal die Bus Route nach Travemünde.Ab Gustav -Radbruchplatz kann, wenn man nochmal schnell vor Fahrten dorthin das Bedürfnis hat auf WC zu wollen, ein Erlebnis mit feuchter Hosen draus werden. Es gibt dort kein funktionierendes WC für die nächsten zwei bis drei Wochen mehr. Und wer jetzt sagt das wäre nur vorübergehend, dem sei gesagt, das seit zwei Jahren nichts mehr richtig funktioniert. DER GAST IN LÜBECK IM MITTELPUNKT. Jo läuft. ....

Cat schrieb am 12.06.2019 um 09.37 Uhr:
""""Wir müssen den bisher vorwiegend quantitativ ausgerichteten Wachstumspfad verlassen und für die Zukunft eine Qualitätsstrategie entwickeln, die langfristig den Erfolg ....""""
Es sollte endlich mal über den Tellerrand geschaut werden!!!
Nicht viel ist die Defise, sondern wenige Festivals die auch Qualität bieten und anspruchsvoll sind.!!!

Beispiel:
ein Dönerstand auf der Strandpromenade???? Geht's noch?

Es sind auch viele Ideen schon vorgeschlagen worden, die leider durchweg abgelehnt wurden. Auch Lübeck selbst könnte attraktiver werden wenn die richtigen Veranstaltungen vorhanden sind.
Lübeck vergreist und da sollte der Tourismus gegen steuern. Set zu, dass die Leut zwischen 35 und 55 Jahren bleiben wollen oder was aufbauen möchten. Über den Tellerrand schauen nicht dahinter verstecken

Kristin schrieb am 12.06.2019 um 15.56 Uhr:
Inzwischen beklagen auch schon kleinere, sogenannte B-Städte, die Folgen von Overtourism.
Lübeck sollte nicht nur auf Masse, sondern lieber auf Qualität setzen!


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