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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Dienstag,
der 23. Juli 2019






JazzBaltica: Ausflug ins Reich der Trolle

Schöner kann JazzBaltica kaum sein. Am Sonnabend hatten sich Hunderte von Musikfans im Kurpark und am Meer eingefunden und genossen Jazz Open Air. Eine besondere Facette dieses Tages: Auf der Hauptbühne im Maritim begaben sich junge Formationen quasi in einen Wettstreit, das Lisbeth Quartett und das Mathias Eick Quintet.



Man muss bei JazzBaltica auswählen, weil längst nicht alles, was interessant erscheint, in den Terminkalender passt. Wir haben uns für junge Musiker entschieden, das Lisbeth Quartett von Charlotte Greve und das Mathias Eick Quintet aus Skandinavien. Unterschiedliche Stile, unterschiedliche Ansätze, unterschiedliche Geschichten und doch in beiden Fällen eine überaus inspirierende Musik.

Charlotte Greve ist nicht zum ersten Mal bei JazzBaltica. 2010 erhielt die Musikerin mit ihrer Gruppe den IB.SH-Jazzpreis. Vier Jahre später war sie wieder dabei. Inzwischen ist New York ihr Lebensmittelpunkt. Aber die Verbindung zu ihren früheren Musikerfreunden ist geblieben. Allerdings musste die Gruppe einen krankheitsbedingten Ausfall verkraften. Pianist Manuel Schmiedel musste kurzfristig ersetzt werden. Achim Kaufmann, der Neue, war aber alles andere als nur Ersatz. Er hatte sich schnell ins Quartett hineingefunden, war eine zuverlässige Stütze.

Charlotte Greve am Saxophon ist eine Klasse für sich. Ihr Instrument singt, malt balladenartig schöne Linien, wird intensiv im Zusammenspiel mit Marc Muellbauer (Bass) und Moritz Baumgärtner am Schlagzeug. Natürlich dreht die Gruppe auch fetzig auf. Aber das Träumen und Schwelgen in Musik, der Ausflug ins Reich der Poesie überwogen und überzeugten.

Nach der Umbaupause gehörte die Bühne dem Trompeter Mathias Eick und seiner Truppe. Auch seine Mannen gingen es ruhig an. Ungewöhnlich für eine Jazzformation mag die Violine (Haakon Aase) erscheinen. Aber in Skandinavien gehört die "Fiddle" zu jedem Volksfest. Und wenn der Geiger sich plötzlich Handtrommeln schnappt und mit Schlagzeuger Torstein Lofthus um die Wette hämmert, geht die Post ab. Ein verlässliches Fundament bildeten Audun Erlien am E-Bass und Andreas Ulvo am Flügel. In immer wieder neuen Kombinationen entführten die Musiker das Publikum ins Reich der Trolle. Großer Beifall für beide Formationen im wiederum ausverkauften großen Saal.

Charlotte Greve erhielt bereits 2010 des IB.SH-Jazzpreis. Am Samstag spielte sie wieder mit ihrem Lisbeth Quartett bei der JazzBaltica. Fotos: Karl Erhard Vögele

Charlotte Greve erhielt bereits 2010 des IB.SH-Jazzpreis. Am Samstag spielte sie wieder mit ihrem Lisbeth Quartett bei der JazzBaltica. Fotos: Karl Erhard Vögele


Text-Nummer: 131108   Autor: TD   vom 23.06.2019 09.19

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