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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Mittwoch,
der 18. September 2019






Lübeck:

Trotz Rückgang: Langzeitarbeitslosigkeit bleibt problematisch

In der Hansestadt Lübeck waren Ende Juni 2019 8.261 Arbeitslose gemeldet, 233 (2,7 Prozent) weniger als vor einem Monat und 364 (4,2 Prozent) weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote ging um 0,2 Prozentpunkte zum Vormonat und 0,4 Prozentpunkte zum Vorjahr auf 7,1 Prozent zurück. Auch bei der Langzeitarbeitslosigkeit gab es einen Rückgang. Der Anteil der Arbeitslosen die länger als ein Jahr arbeitslos sind, bleibt aber verhältnismäßig hoch.

Unter den kreisfreien Städten verzeichnet die Hansestadt die niedrigste Quote. 2.299 Arbeitslose und damit 69 (2,9 Prozent) weniger als im Vormonat und 80 (3,6 Prozent) mehr als im Vorjahr waren dem Rechtskreis des SGB III (Betreuung durch die Arbeitsagentur) zuzuordnen.

Beim Jobcenter Lübeck ("Hartz IV", Rechtskreis SGB II) fiel die Arbeitslosigkeit erstmals seit Zusammenlegung der Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe im Jahr 2005 unter 6.000. Ende Juni 2019 waren 5.962 Arbeitnehmer arbeitslos gemeldet, 164 (2,7 Prozent) weniger als im Mai 2019 und 444 (6,9 Prozent) weniger als im Juni 2018.

Die positive Entwicklung bei der Arbeitslosigkeit hat auch zum Rückgang der Langzeitarbeitslosigkeit um 295 oder 9,4 Prozent zum Vorjahr beigetragen. Mit 2.835 Langzeitarbeitslosen ist dennoch mehr als ein Drittel aller Arbeitslosen in der Hansestadt Lübeck länger als ein Jahr ohne Beschäftigung. Im Jobcenter Lübeck liegt der Anteil sogar bei 45 Prozent.

"Erstmals nach 37 Jahren ist die Arbeitslosigkeit unter 13.000 gesunken. Den stärksten Rückgang zum Vorjahr mit 420 oder 8,7 Prozent gab es bei Langzeitarbeitslosen. Dennoch ist mehr als ein Drittel aller Arbeitslosen zwischen Lübeck und Fehmarn länger als ein Jahr ohne Beschäftigung. In den Jobcentern liegt der Anteil bei über 45 Prozent. Mit Bildung und Qualifizierung können wir Menschen auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes vorbereiten. Doch wir brauchen auch Unternehmen, die bereit sind versteckte Potenziale zu entwickeln. Das neue Teilhabechancengesetz bietet Fördermöglichkeiten und eröffnet Perspektiven für beide Seiten. Gerne berät der gemeinsame Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter Unternehmen zu den Möglichkeiten“, bietet Markus Dusch, Chef der Agentur für Arbeit Lübeck, an.

Neben dem gesetzlich definierten Kreis der Arbeitslosen gibt es weitere Menschen, die ohne Beschäftigung sind. Sie werden unter dem Begriff der Unterbeschäftigung erfasst und monatlich veröffentlicht, um den Arbeitsmarkt transparent zu machen. Die Unterbeschäftigung stellt damit das gesamte Defizit an regulärer Beschäftigung dar. Hier werden neben den Arbeitslosen beispielsweise Personen in Qualifizierungsmaßnahmen oder Arbeitsgelegenheiten, Krankgeschriebene, geförderte Existenzgründer oder Arbeitsuchende mit Vorruhestandsregelungen ausgewiesen. Insgesamt 18.741 Personen befanden sich im Juni im Gesamtbezirk der Arbeitsagentur Lübeck, der auch Ostholstein umfasst, in Unterbeschäftigung. Die Zahl der Unterbeschäftigten ist in den letzten zwölf Monaten um 487 Personen oder 2,5 Prozent gesunken.

Markus Dusch betont, dass Teilhabechancengesetz neue Fördermöglichkeiten biete.

Markus Dusch betont, dass Teilhabechancengesetz neue Fördermöglichkeiten biete.


Text-Nummer: 131294   Autor: Agentur für Arbeit/red   vom 01.07.2019 10.30

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