Please enable JavaScript!
Bitte aktiviere JavaScript!
S'il vous plaît activer JavaScript!
Por favor,activa el JavaScript!
antiblock.org

Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.
HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Freitag,
der 22. November 2019






Lübeck:

Munition in der Lübecker Bucht wird überwacht

Rund 50.000 Tonnen Munition aus dem zweiten Weltkrieg liegen noch in der Lübecker Bucht. Um zu ermitteln, wie viel Sprengstoff austritt, startet das Land ein Monitoring. Ein ähnliches Projekt in der Kieler Förde hatte erschreckende Ergebnisse gezeigt.


Jens Sternheim befürchtet, dass die Sprengstoffe immer stärker in die Nahrungskette eindringen. Foto: Karl Erhard Vögele

Jens Sternheim vom Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung, war im Umweltausschuss der Lübecker Bürgerschaft zu Gast. Eindringlich warnte er vor den Gefahren der Munition, die nach dem Weltkrieg versenkt wurde. Von den damals abgekippten 65.000 Tonnen seien erst 15.000 Tonnen geborgen worden. Allein im vergangenen Jahr gab es acht Vorfälle von Munitionsfunden in der Lübecker Bucht.

Gefahren gibt es viele. Ein Hauptproblem sei aber der austretende Sprengstoff. TNT und ähnliche Sprengstoffe seien krebsauslösend. So habe man in der Kieler Bucht viele Fische mit Leberkrebs gefunden. Ein ähnliches Forschungsprojekt werde jetzt auch für vier Wochen in der Lübecker Bucht starten. Dabei werden auch Muscheln ausgesetzt. Sie sollen dann zeigen, wie viel des gefährlichen Sprengstoffs bereits in die Nahrungskette gelangt ist.

Die Bergung der Munition sei zwar technisch möglich, so der Experte, aber es werde sehr teuer. Dafür müssten auch Bundesgelder fließen. Lübeck wird mit einem Apell an den Landtag die Diskussion auf Bundesebene unterstützen, so der Umweltausschuss.

Immerhin in einem Punkt gibt es Entwarnung: Chemische Kampfstoffe gibt es in der Lübecker Bucht nicht. Die ursprünglich geplante Versenkung von 150 Tonnen Nebelpatronen habe die britische Militärregierung damals noch gestoppt.

Mehr Infos zum Thema gibt es unter munition-im-meer.de

Die Munition in der Lübecker Bucht kann zu einer Gefahr in der Nahrungskette werden. Foto: Archiv

Die Munition in der Lübecker Bucht kann zu einer Gefahr in der Nahrungskette werden. Foto: Archiv


Text-Nummer: 132409   Autor: VG   vom 21.08.2019 18.02

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über Kontaktformular

Text ausdrucken. +++ Text ohne Bilder ausdrucken.


HL-live.de Flohmarkt

Nachrichten:
Polizei & Feuerwehr
Stadtgeschehen
Politik
Kultur & Theater
Wirtschaft
Sport
Veranstaltungskalender

Service:
Flohmarkt
Wetter
Notdienste
Stadtplan
Archiv
RSS und App
Newsletter

Werbung

Kontakt:
Meldung schicken
Veranstaltungs-Tipp
Impressum
Nutzungsbedingungen
Datenschutz








Zur Ansicht für Mobiltelefone wechseln.