Please enable JavaScript!
Bitte aktiviere JavaScript!
S'il vous plaît activer JavaScript!
Por favor,activa el JavaScript!
antiblock.org

Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.
HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Donnerstag,
der 21. November 2019






Lübeck:

Die Industriekultur am Wasser im Mittelpunkt

Lübeck hat viele technische Denkmale am und im Wasser, zum Beispiel die Dreh- und Hubbrücke, Museumsschiffe und eine Mühle. Das Feuerschiff Fehmarnbelt war deshalb am Freitag der ideale Ort, um das Programm für die "Tage der Industriekultur am Wasser" der gesamten Metropolregion Hamburg am 28. und 29. September vorzustellen. Es stehen 250 Veranstaltungen in 122 Denkmalen auf dem Prgramm.

Der umgebaute Schoner mit altem Dieselmotor "Fehmarnbelt" diente als schwimmender Leuchtturm. Sein auffälliges Äußeres gehört ebenso dazu wie sein Leuchtfeuer. Die Fehmarnbelt lief 1908 vom Stapel und wurde vor 35 Jahren als letztes bemanntes Feuerschiff auf der Ostsee außer Dienst gestellt. Im gleichen Jahr wurde der Verein "Feuerschiff für Lübeck e.V." gegründet, dessen Mitglieder das Feuerschiff fahrtüchtig halten.

Um das Leben in einer Arbeiterkolonie und die schwierigen Arbeits- und Lebensbedingungen geht es im stillgelegten Hochofenwerk Lübeck. Von dem einst riesigen Komplex an der Trave, in dem teils über 2.800 Menschen gearbeitet haben, blieben die Werkssiedlung sowie weitere Bauten und Relikte erhalten. In das Kaufhaus der Arbeiterkolonie zog das Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk. Bei einem Spaziergang entlang der alten Hafenanlage wird die Mächtigkeit des abgerissenen Hochofenwerks greifbar.

Christian Lukas, Geschäftsführer der Lübeck und Travemünde Marketing GmbH, freut sich über das Programm: "Lübeck ist weit mehr als ein Meer aus Backstein: Lübeck ist lebendig und vielfältig und ein faszinierender Arbeitsstandort mit entsprechender Industriekultur, deren architektonischen Fragmente noch heute zu sehen sind. Ganze 74 Jahre prägten die Hochöfen des Werkes in Herrenwyk das Gesicht des Traveufers und die durchdringend tönende Werkssirene bestimmte den Lebensrhythmus der Menschen. Aufgrund der spät einsetzenden Industrialisierung bewahrte sich die Stadt den einzigartigen Charakter einer hanseatischen Hafenstadt."

Der Altstadtinsel vorgelagert bietet auch der Stadthafen etwas, was um 1890 hochmodern war. Denn die Schuppen, Speicher, Krane, die Hafenbahn, die Brücken und die benachbarten Kais dokumentieren wie sonst nirgendwo den Sprung einer mittelalterlichen Kaufmannsstadt in die Moderne. Der Vorteil dieses Hafens war das Tempo: hier konnte das Stückgut auf kurzen Wegen zwischen Schiff, Waggons und Kaischuppen umgeschlagen werden.

Ebenfalls im Stadthafen liegt ein einzigartiges Ensemble von sechs Eisenfachwerkbrücken. Jedes dieser historischen Bauwerke setzt städtebaulich einen anderen Akzent. Zu den Hub- und Drehbrücken wird ein Rundgang angeboten. Die Mitglieder der Bürgerinitiative "Rettet Lübeck" erläutern auf einem Rundgang alles über die neue Nutzung der industriellen Hafenanlagen aus der Rehder-Zeit. Auch die Schiffe des Museumshafens zu Lübeck sind Zeugen der örtlichen Schifffahrtsgeschichte. Mehr als ein Dutzend Fahrzeuge liegen im Holstenhafen. Der Motorschlepperschlepper Titan lädt zu Hafenrundfahrten, der Eimerkettenbagger »Wels« bewegt stündlich seine 32 Eimer.

In der südlichen Altstadt von Lübeck gibt es einen uralten Mühlenstandort. Bis zu sieben Wassermühlen nutzten hier den Höhenunterschied zwischen Trave und Wakenitz. Die südliche Stadtwassermühle am Mühlendamm ist über 170 Jahre alt. Bis 1955 würden hier Weizen und Roggen vermahlen, dann diente sie der Gastronomie und seit 1990 auch der Stromproduktion.

Das komplette Programm liegt als Heft bei der Tourist-Info am Holstentor aus und ist unter www.tagederindustriekultur.de erhältlich.

Auf dem Feuerschiff Fehmarnbelt wurde am Freitag das Programm vorgestellt. Foto: JW

Auf dem Feuerschiff Fehmarnbelt wurde am Freitag das Programm vorgestellt. Foto: JW


Text-Nummer: 132434   Autor: Veranstalter/JW   vom 23.08.2019 13.20

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über Kontaktformular

Text ausdrucken. +++ Text ohne Bilder ausdrucken.


HL-live.de Flohmarkt

Nachrichten:
Polizei & Feuerwehr
Stadtgeschehen
Politik
Kultur & Theater
Wirtschaft
Sport
Veranstaltungskalender

Service:
Flohmarkt
Wetter
Notdienste
Stadtplan
Archiv
RSS und App
Newsletter

Werbung

Kontakt:
Meldung schicken
Veranstaltungs-Tipp
Impressum
Nutzungsbedingungen
Datenschutz








Zur Ansicht für Mobiltelefone wechseln.