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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Dienstag,
der 22. Oktober 2019






Schleswig-Holstein:

Schwangere und Kinder: Land fordert Rauchverbot im Auto

Schleswig-Holstein bringt am Freitag, dem 20. September, gemeinsam mit Nordrhein-Westfalen und weiteren Ländern einen Gesetzentwurf zum besseren Schutz von Kindern vor den Gefahren des Passivrauchens in den Bundesrat ein. Damit soll das Rauchen in Autos mit Kindern oder Schwangeren durch eine Änderung des Bundesnichtraucherschutzgesetzes verboten werden.

Der Antrag soll gemäß des üblichen Verfahrens zunächst in den Fachausschüssen beraten werden, bevor der Bundesrat in einer weiteren Sitzung dazu abstimmt. Gesundheitsminister Heiner Garg betont: "Rauchen im Auto schädigt massiv die Gesundheit von Kindern. Das ist inakzeptabel. Es gibt immer noch Menschen, bei denen das Verlangen, im Auto zu rauchen, offenbar stärker als das Verantwortungsbewusstsein ist. Daher soll der Staat Kinder hier gesetzlich schützen. Ich erwarte, dass der Bund unseren Vorstoß aufgreift und handeln wird".

Erwartungen, dass umfassend auf freiwilliger Basis auf das Rauchen im Auto in Anwesenheit von Minderjährigen oder Schwangeren verzichtet wird, haben sich nicht erfüllt. Das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg (dkfz) schätzt, dass derzeit rund eine Millionen Minderjährige in Deutschland Tabakrauch im Auto ausgesetzt sind. Nach Messungen des dkfz liegt die Schadstoffkonzentration in einem verrauchten Auto fünf Mal so hoch wie in einer verrauchten Bar. In verbranntem Tabak sind rund 90 nachgewiesene giftige oder krebserregende Substanzen erhalten. Laut dkfz werden bei Kindern eine ganze Reihe von gesundheitlichen Folgen des Passivrauchens beobachtet. Hierzu gehören unter anderem die Schädigung der Lunge, Atemwegserkrankungen, Beeinträchtigung der Lungenfunktion, erhöhtes Risiko von Übergewicht, Diabetes II und Krebs.

Die Bundesrats-Initiative sieht vor, dass eine Überwachung der vorgesehenen Regelung im Rahmen der allgemeinen Verkehrskontrollen – wie beispielsweise auch beim Handyverbot am Steuer – durchgeführt werden soll. Das Bußgeld soll zwischen 500 und 3000 Euro betragen.

In verbranntem Tabak sind rund 90 nachgewiesene giftige oder krebserregende Substanzen erhalten.

In verbranntem Tabak sind rund 90 nachgewiesene giftige oder krebserregende Substanzen erhalten.


Text-Nummer: 133091   Autor: Ministerium für Soziale   vom 20.09.2019 11.45

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