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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Donnerstag,
der 17. Oktober 2019






Lübeck:

Synagoge wird jetzt stärker bewacht

Der Vorstand der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Lübeck e.V. hat am Donnerstagabend zu einer Mahnwache vor der Lübecker Synagoge eingeladen. Rund 100 Menschen nahmen teil. Nach dem Terroranschlag in Halle an der Saale wird jetzt auch die Lübecker Synagoge verstärkt bewacht.


Pastorin Bettina Kiesbye, Pröpstin Petra Kallies, und Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt nahem an der Mahnwache teil.

Die Gesellschaft hatte zu der Mahnwache als "Zeichen der Trauer und der Verbundenheit mit den Lübeckern und Lübeckerinnen jüdischen Glaubens" aufgerufen. Dabei wurde auch der Opfer gedacht. Die Polizei hat bereits reagiert: Ab sofort bewachen zwei Beamte rund um die Uhr das Gelände. Bisher war dort nur ein Polizist im Einsatz.

Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt sagte: "Ich bin erschüttert über den antisemitisch und rechtsextrem motivierten Anschlag in Halle. Den Angehörigen der in Halle ermordeten Menschen spreche ich mein tief empfundenes Mitgefühl aus. Ich denke in Gebet und Fürbitte an die Toten, an die Menschen, die verletzt wurden und an alle Angehörigen. Mit meiner Teilnahme an der Mahnwache in Lübeck möchte ich im Namen der Nordkirche unsere Verbundenheit und Solidarität mit allen Menschen jüdischen Glaubens zum Ausdruck bringen. Als Nordkirche stellen wir uns deutlich und klar gegen jede Form von Antisemitismus und Rechtsextremismus. Wir rufen dazu auf, in Wort und Tat entschieden an der Seite unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger jüdischen Glaubens zu stehen."

Rund 100 Menschen kamen zu der Mahnwache vor der Lübecker Synagoge. Fotos, O-Ton: JW

Rund 100 Menschen kamen zu der Mahnwache vor der Lübecker Synagoge. Fotos, O-Ton: JW



Hier hören Sie den Originalton:  

Text-Nummer: 133564   Autor: Nordkirche/red.   vom 10.10.2019 18.55

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Kommentare zu diesem Text:

Andreas Asylanti schrieb am 10.10.2019 um 19.41 Uhr:
Der Klärungsprozess läuft auf Hochtouren hinsichtlich des scheußlichen Verbrechens in Halle.

Unverständlich:

Der eingetragene Verein christlich-jüdischer Zusammenarbeit in Lübeck e.V. ist ohne Vorsitz der katholischen Kirche und ohne Vorsitz der jüdischen Gemeinde.

Also ein Alleingang der Nordkirche - husch-husch-schnell, aber unüberlegt und unprofessionell.

Das hat mir nicht gefallen.

Da Lob ich das Handeln unserer Stadtpräsidentin und unseres OB Jan Lindenau (siehe heutige HL-live-Ausgabe).

Bisher hat sich von den lübschen Parteien nur die SPD zum Verbrechen geäußert.

Jürgen schrieb am 11.10.2019 um 14.12 Uhr:
Ich finde es erschreckend das wir aus der Geschichte nichts gelernt haben und Politik und Polizei Versagen, die deutsche Geschichte sollte wieder Thema in den Schulen sein und es sollte gegen Konsequenzen für Personen und Parteien haben die sich nicht an die Regeln halten. Leider wird bei uns nur berichtet aber nicht gehandelt. Wenn etwas passiert wird darüber gesprochen aber danach gilt das schnelle vergessen.


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