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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Donnerstag,
der 12. Dezember 2019






Lübeck:

CDU: Doppelmoral beim Wohnungsbau

"Flächenfraß und Entwicklung auf der Grünen Wiese werden von Grünen und Unabhängigen verurteilt. Doch was ist deren Lösung? Verdichtung im innerstädtischen Bereich! Gleichzeitig fordern beide Parteien mehr Grünflächen in den Stadtteilen und engagieren sich dazu in diversen Bürgerinitiativen. Mehr Doppelmoral geht doch nicht", sagt der Bauausschussvorsitzende Christopher Lötsch (CDU).

Lötsch erwartet von beiden Parteien eine Erklärung, wie Wohnungsbau, Stadtverdichtung und der Ausbau innerstädtischer Grünflächen miteinander zu vereinbaren sind. "Die Grünen machen den Wählern hier ein A für ein O vor und scheitern gleichzeitig an der Quadratur des Kreises. Herr Stozenberg von den Unabhängigen sollte als Stadtplaner wissen, wie wichtig innerstädtischen Grünflächen für das Stadtklima sind. Sie sind Garant dafür, dass die Temperaturen in der Innenstadt erträglich bleiben", so das CDU-Bürgerschaftsmitglied.

"Aber Lübeck benötigt den Wohnungsbau. Wir alle wollen bezahlbaren Wohnraum. Und dafür muss gebaut werden. Um dieses Ziel zu erreichen, benötigen wir Flächen. Und auch Grundstücke für Einfamilienhäuser. Mit einer Einzelhausbebauung entstehen gleichzeitig mehr grüne Oasen in der Stadt als durch verdichtenden Geschosswohnungsbau. Und während die Hansestadt Lübeck dieses nicht umsetzt, weisen die Umlandgemeinden reihenweise Neubaugebiete mit Einzelhausbebauung aus. Und damit verlieren wir junge Familien, die wir so gern in der Hansestadt hätten, an die Umlandgemeinden", so Lötsch abschließend.

Christopher Lötsch ist Vorsitzender des Bauausschusses.

Christopher Lötsch ist Vorsitzender des Bauausschusses.


Text-Nummer: 134827   Autor: CDU   vom 02.12.2019 12.08

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Kommentare zu diesem Text:

Henrik Matthes schrieb am 02.12.2019 um 16.00 Uhr:
Komisch, die Bevölkerungszahlen stagnieren oder sind andernorts gar rückläufig und wir brauchen immer mehr Flächen, die bebaut werden "müssen"?
KANN es vielleicht auch ein Stück weit daran liegen, dass immer mehr Wohnraum durch immer weniger Leute beansprucht wird, dass immer mehr Fläche durch Luxusbauten blockiert wird, dass immer mehr Wohlstand durch Wohnfläche symbolisiert wird?
Lübeck hatte mal deutlich mehr EinwohnerInnen, die weniger Platz in Anspruch nahmen, als die kleiner gewordene Bevölkerung heute!
Wenn ein Statussymbol mit Blick auf die Trave, natürlich maximal 1-2 geschossig, zur Ultima Ratio wird, dann sollten gesellschaftliche Mechanismen greifen, die das zum Wohle aller regulieren!

Tommi schrieb am 02.12.2019 um 16.41 Uhr:
Vielleicht sollte man sich von Seiten der Stadt mal trauen,nicht immer nur drei Etagen hoch zu bauen, sonder mal fünf oder sechs Etagen zulassen und schon hätte man wertvollen Boden gespart.

Lothar Möller schrieb am 02.12.2019 um 17.20 Uhr:
Lübeck hat Wohnraummangel, aber bisher kein Kataster, um systematisch Baulücken zu erfassen.

Um das vorhandene Potential an ungenutzten oder untergenutzten Grundstücken, die sich für eine Wohnbebauung eignen, zu aktivieren ist die Erstellung eines Baulückenkatasters unbedingte Voraussetzung.

Mit dem öffentlichen Kataster werden für potentielle Bauherren, Investoren und Grundstückseigentümer die baurechtlichen Möglichkeiten für eine schnelle Realisierung geplanter Bauvorhaben aufgezeigt.

In dem Register könnten außer Baulücken auch andere Wohnungsbaupotenziale aufgenommen werden, etwa der Dachgeschossausbau oder die Überbauung von Supermärkten, sowie leerstehende und verfallene Gebäude.

Die Nutzung der Baulücken entspricht auch dem im Baugesetzbuch §1 aufgeführten Vorrang der baulichen Innenentwicklung.

Was in anderen Kommunen wie Frankfurt/Oder funktioniere, müsse auch in Lübeck möglich sein.


Lothar Möller, BfL-Vorsitzender und Mitglied der Lübecker Bürgerschaft

Fiete Senfgeber schrieb am 02.12.2019 um 18.42 Uhr:
Geehrter Herr Ausschussvorsitzender, Geschiosswohnungsbau, Innenverdichtung und Grünflächen müssen sich nicht ausschließen! So viel Platz am Lindenplstz... ;-)

Peter Schöttler schrieb am 02.12.2019 um 23.34 Uhr:
Nö, Herr Lötsch. Ihre Argumentationskette, um auf "Und auch Grundstücke für Einfamilienhäuser" zu kommen, stimmt einfach nicht. Einfamilienhäuser haben mit "bezahlbaren Wohnraum" herzlich wenig zu tun. Geben Sie's doch zu: sowohl die CDU als auch die SPD wünschen eine "Gentrifizierung" der Lübecker Bevölkerung. Das kann aber nicht funktionieren. Die Leiharbeiter in den wenigen großen Firmen können sich keine EFHs leisten, müssen aber arbeitsplatznah wohnen, denn ein Auto ist auch nicht drin. Selbst Handwerker mit Familie können sich kein Haus leisten, geschweige denn die Menschen in Lübecks wichtigstem Wirtschaftszweig, dem Tourismus. Lübecks Wirtschaft kann nur funtionieren, wenn den arbeitenden Menschen bezahlbarer Wohnraum geboten wird, und das funtioniert mit den hiesigen Löhnen nur mit Geschosswohnungsbau mit angemessenen Sozialwohnungsanteil.

Andreas Skusa (eMail: andreasskusa@yahoo.de) schrieb am 03.12.2019 um 09.06 Uhr:
Doppelmoral? - Von der GroKo!

Es sollte mal darüber nachgedacht werden, wenn bezahlbarer Wohnraum abgerissen wird und dort Wohnraum entsteht, der für viele nicht bezahlbar ist.

Eigentumswohnungen und EFH kommen nicht für Menschen mit Niedriglohn in Frage.

Lübeck braucht bezahlbaren Wohnraum, in einem Verhältnis, wo der geforderte Soziale Wohnraum einen Anteil von 50% einnimmt. Das wäre der erste Schritt!


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