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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Donnerstag,
der 23. Januar 2020






Lübeck:

Elbphilharmonie mit jungen Stars: Gestern HL, morgen HH

Gleich mit drei talentierten jungen Solisten und einem weiblichen „Shooting Star“ am Dirigentenpult lockte das NDR Elbphilharmonie Orchester am Freitagabend zum Konzert in die MuK. Am Pult stand erstmals die amerikanische Dirigentin Karina Canellakis. In Beethovens Tripelkonzert opus 56 spielten Lars Vogt (Klavier), Christian Tetzlaff (Violine) und Tanja Tetzlaff (Cello) die Solopartien.

Beethoven und die Moderne wurden im Programm kombiniert. Natürlich sollten Verbindungslinien zwischen dem vor 250 Jahren geborenen Musikgenie und Nachfolgern aufgezeigt werden. Wie weit so etwas deutlich wird, müssen die Konzertbesucher für sich selber entscheiden.

Jedenfalls versammelte sich zu Beginn des fast zweieinhalbstündigen Konzerts eine Hundertschaft, ein riesig besetztes Orchester auf der Bühne, und zwar zu Anton Weberns „Sechs Stücke für Orchester opus 6“. Vermutlich kamen alle Instrumente irgendwo zu Wort. Die insgesamt nur zehn Minuten lange Komposition stellt häufig nur Einzelstimmen vor. Das ergab über weite Strecken zarte, fast zerbrechliche Klänge.

Anschließend Umbau, weil der Konzertflügel ins Zentrum gerückt werden musste. Für Beethovens Konzert für Klavier, Violine, Violoncello und Orchester, das Tripelkonzert, waren weniger Musiker nötig. Karina Canellakis, die gertenschlanke Dirigentin aus den Staaten mit blondem Pferdeschwanz servierte eine solide Leistung. Jede und jeder absolvierte brav seinen Part. Neue musikalische Einsichten wurden nicht gewonnen. Als Zugabe boten die Solisten ein paar Takte aus einem Trio von Antonin Dvorak.

Nach der Pause erklang noch einmal Beethoven, seine Ouvertüre zum Schauspiel „Coriolan“. Die Dirigentin achtete vor allem auf die musikalischen Linien, betonte schwelgerische Partien. Das Kämpferische der Musik, die einen Volksaufstand und das Engagement von Tribunen im alten Rom beschreibt, trat etwas in den Hintergrund.

Voll aufdrehen konnte Karina Canellakis hingegen im Schlussstück, dem „Konzert für Orchester“ des Polen Witold Lutoslawski (1913-1994). Hier sprühten die Funken, insbesondere im „Allegro maestoso“. Zu recht wurde die junge Orchesterleiterin hierfür gefeiert. Aber auch nach den vorangegangen Stücken spendete das Publikum reichen Beifall.

Das Konzert wird am Sonntag um 11 Uhr in der Hamburger Elbphilharmonie wiederholt und von dort live übertragen. Es ist auf NDR-Kultur, sicherlich mit interessanten Pausengesprächen, nachzuhören oder neu zu erleben.

Das NDR Elbphilharmonie Orchester war am Freitagabend in der Lübecker MuK zu Gast. Foto: NDR/Michael Zapf

Das NDR Elbphilharmonie Orchester war am Freitagabend in der Lübecker MuK zu Gast. Foto: NDR/Michael Zapf


Text-Nummer: 135520   Autor: AE   vom 11.01.2020 15.33

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