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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Dienstag,
der 18. Februar 2020






Lübeck:

Linke: Feigenblatt- Lösung bei Gender-Toiletten

Die Linke-Fraktion ist empört über die Debatte der Bürgerschaftssitzung am Donnerstag zum Thema Genderneutrale Toiletten in öffentlichen Gebäuden. Zum dritten Mal brachte Die Linke den Antrag ein, man möge in allen öffentlichen Gebäuden zumindest eine Toilette neutral gestalten und zum dritten mal wurde dieser Antrag abgelehnt. Statt dessen wurde dem Antrag der SPD zugestimmt, die bei Neubauten und Sanierung von öffentlichen Gebäuden lediglich den Einbau prüfen lassen möchte.

"Das ist uns zu wenig und lediglich ein Feigenblatt, einen wirklichen Willen zur Umsetzung können wir darin nicht erkennen!", erklärt Katjana Zunft Bürgerschaftsmitglied. "Bei jeder Gelegenheit die der CSD e.V. Lübeck den Politikern dieser Stadt eine Bühne und ein Forum bietet versprechen alle Parteien, also auch SPD und CDU vollmundig, dass man diese Toiletten schaffen wird. Leider weicht besonders die GroKo bei jeder politischen Gelegenheit dann wieder von diesem Versprechen ab. Für mich ist das unaufrichtig. Die SPD steht nicht zu dem Ansinnen des CSD-Vereins."

Die Linke erklärte in der Sitzung, dass die Umsetzung ganz einfach sei, da in den meisten öffentlichen Gebäuden eine vielzahl von Toilettenräumen zu Verfügung stehen, meistens auf jeder Etage. Wenn man nur eine dieser Toiletten mit einem "WC für Alle"-Schild versehe, dann habe jeder Mensch, was er will. Frauen eine Toilette nur für Frauen, Männer eine Toilette nur für Männer und daneben gäbe es eine genderneutrale Toilette, die jedem Menschen offen stehe.

"Wir wollen niemanden etwas wegnehmen, sondern im Gegenteil, etwas hinzufügen", erklärt Katjana Zunft. "Für uns geht es hier nicht einfach nur um Toiletten, sondern um ein Zeichen der Stadt an die Bewohner, dass diese Stadt allen Menschen offen steht, dass sie das dritte Geschlecht und das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes anerkennt und sich allen Bürgern verpflichtet fühlt."

Die Linke kritisiert auch die Debattenkultur bei diesem Thema: "Die Männer in der CDU-Fraktion haben diese bis jetzt bei jeder Dislussion ins Lächerliche gezogen. Der Fraktionsvorsitzende, Oliver Prieur, malte in seiner Rede ein Bild von Gewalt-Szenarien für Frauen und Männer, die diesen drohen, wenn eine genderneutrale Toilette dem bestehenden Angebot hinzufügt würde."

"Hier wurde ein Bild gezeichnet, dass Männer zu potentiellen Tätern und Frauen zu potentiellen Furien macht", erklärt auch Ragnar Lüttke, der Fraktionsvorsitzende der Linken.

Enttäuscht, zeigt sich die Linke von dem Verhalten der Grünen-Fraktion die sich bei der Abstimmung zum Antrag enthielt und "statt dessen dem Feigenblatt der SPD zustimmte".

Katjana Zunft nennt den angenommenen Antrag der SPD eine Feigenblatt- Lösung.

Katjana Zunft nennt den angenommenen Antrag der SPD eine Feigenblatt- Lösung.


Text-Nummer: 135991   Autor: Linke/red.   vom 01.02.2020 19.18

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