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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Freitag,
der 29. Mai 2020






Lübeck:

300 Teilnehmer bei Mahnwache für die Opfer in Hanau

In Lübeck waren am Donnerstagabend mehrere Versammlungen zum Gedenken an die Opfer des Terroranschlags von Hanau angekündigt. Rund 300 Menschen kamen zusammen und legten eine Schweigeminute ein.



Mehrere Organisationen und Parteien hatten zu Versammlungen eingeladen. Die SPD traf sich am Rathaus, die Linken auf dem Klingenberg und andere Gruppen am Beginn der Breiten Straße. Die Kundgebungen wurden zusammengelegt. Unter den Teilnehmern waren auch Stadtpräsidentin Gabriele Schopenhauer und Senator Sven Schindler. Gemeinsam zog die Gruppe zum Mahnmal am Zeughaus in der Parade.



Zu den Hintergründen der Tat veröffentlichen wir die Pressemitteilung des Generalbundesanwaltes im Wortlaut:

(")Nach dem bisherigen Ergebnis der Ermittlungen hat der 43-jährige deutsche Staatsangehörige Tobias R. am 19. Februar 2020 gegen 22 Uhr in den Bereichen Heumarkt, Kesselstadt sowie Kurt-Schumacher-Platz (in Hanau) neun Menschen erschossen und mehrere Personen verletzt, darunter ein lebensgefährlich Verletzter. Das Alter der Todesopfer lag zwischen 21 und 44 Jahren. Unter ihnen waren sowohl ausländische als auch deutsche Staatsangehörige.

Nachdem sich im Rahmen der Ermittlungen Hinweise auf den Täter ergeben hatten, wurde dessen Wohnung in Hanau von einem Sondereinsatzkommando der Polizei durchsucht. Die eingesetzten Beamten haben Tobias R. sowie dessen 72-jährige Mutter tot aufgefunden. Beide wiesen Schussverletzungen auf. Neben dem mutmaßlichen Täter lag eine Schusswaffe. Sein Vater wurde von den Polizeibeamten äußerlich unverletzt angetroffen.

Es liegen gravierende Indizien für einen rassistischen Hintergrund der Tat vor. Diese ergeben sich aus den augenscheinlich von Tobias R. herrühenden Videos und Dokumenten.

Derzeit liegen keine Erkenntnisse zu etwaigen Vorstrafen oder Ermittlungsverfahren mit politischem Bezug gegen ihn vor. Die weiteren Ermittlungen werden sich insbesondere auch darauf konzentrieren, ob es noch bislang unbekannte Mitwisser oder Unterstützer gibt. Auch wird das Umfeld des mutmaßlichen Täters durchleuchtet und untersucht werden, ob und welche nationalen und internationalen Kontakte bestanden haben.

Mit den weiteren Ermittlungen wurde inzwischen das Bundeskriminalamt beauftragt. Dieses wird in Kooperation mit dem Landeskriminalamt Hessen tätig. Unter anderem werten die Ermittler Videos und Dokumente aus, die augenscheinlich von Tobias R. stammen. Zudem laufen kriminaltechnische Untersuchungen zu der oder den bei der Tat verwendeten Schusswaffen.(")

Rund 300 Menschen gedachten in Lübeck der Opfer und forderten ein Verbot von Hass-Botschaften. Fotos: VG

Rund 300 Menschen gedachten in Lübeck der Opfer und forderten ein Verbot von Hass-Botschaften. Fotos: VG


Text-Nummer: 136434   Autor: red.   vom 20.02.2020 19.41

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