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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Sonnabend,
der 4. April 2020






Schleswig-Holstein:

Erste Maßnahmen gegen Corona-Viren

Das Gesundheitsministerium hat am Montag erstmals eine "Verfügung" zum Ausbruch der Coronaviren erlassen. Personen, die in den vergangenen 14 Tagen in Risikogebieten waren, dürfen die kommenden Wochen keine Schulen, Kitas, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und ähnliches betreten.

Nach der Abstimmung im internen Führungsstab und mit den Kreisen und kreisfreien Städten am Montag betont Gesundheitsminister Heiner Garg: "In Teilen von Deutschland haben wir inzwischen ein sehr dynamisches Geschehen. Nach Abwägung zwischen der Wirksamkeit von Maßnahmen und der Verhältnismäßigkeit haben wir weitergehende Entscheidungen getroffen, um eine Ausbreitung der Erkrankung im Norden zu verlangsamen. Das ist unser gemeinsames Ziel. Jede Person sollte verantwortlich dazu beitragen, eine Ausbreitung zu bremsen."

Geboten seien weitergehende Maßnahmen auch vor dem Hintergrund der Zunahme von schweren Krankheitsverläufen in Deutschland. Auch eine als positiv gemeldete Person in Schleswig-Holstein befindet sich mittlerweile in klinischer Behandlung. In Lübeck gibt es zwei bestätigte Fälle (wir berichteten). Dr. Anne Marcic, Infektionsschutzreferentin des Gesundheitsministeriums, betont: "Es müssen weiterhin kontaktreduzierende Maßnahmen zur Beeinflussung der Ausbreitungsdynamik ergriffen werden, um Infektionsketten zu unterbrechen. Aufgrund des vorherrschenden Übertragungswegs (Tröpfcheninfektion) ist eine Übertragung von Mensch zu Mensch, zum Beispiel durch Husten, Niesen, auch durch mild erkrankte oder asymptomatisch infizierte Personen leicht möglich". Derzeit gehen zunehmend bestätigte Fälle der Erkrankung an COVID-19 zurück auf Kontakte von Rückkehrern von Reisen aus Risikogebieten und besonders betroffenen Gebieten. Daher wird das Ministerium die Kreise und kreisfreien Städte anweisen, landesweit gleichlautende Allgemeinverfügungen zu kontaktreduzierenden Maßnahmen in besonders relevanten Einrichtungen zu erlassen:

Verfügt wird,

Personen, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet oder einem besonders betroffenen Gebiet entsprechend der jeweils aktuellen Festlegung durch das Robert Koch-Institut (RKI) aufgehalten haben, dürfen für einen Zeitraum von 14 Tagen seit Rückkehr aus dem Risikogebiet oder des besonders betroffenen Gebiets folgende Einrichtungen nicht betreten:

a) Einrichtungen nach § 33 Nr. 1 bis 4 IfSG (Kindertageseinrichtungen und Kinderhorte, erlaubnispflichtige Kindertagespflegestellen, Schulen und Heime, in denen überwiegende minderjährige Personen betreut werden) sowie betriebserlaubte Einrichtungen nach § 45 SGB VIII (stationäre Erziehungshilfe)

b) Einrichtungen nach § 23 Absatz 3 Nr. 1 und Nr. 3 bis 5 IfSG (Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt, Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken, Entbindungseinrichtungen und Behandlungs- oder Versorgungseinrichtungen, die mit einer der in den Nummern 1 bis 6 genannten Einrichtungen vergleichbar sind); ausgenommen von dem Betretungsverbot sind behandlungsbedürftige Personen

c) Pflegeeinrichtungen und

d) Berufsschulen und Hochschulen.

Ausreichend ist, dass die entsprechende Festlegung der Gebiete durch das RKI innerhalb der 14-Tages-Frist erfolgt. Die Risikogebiete und besonders betroffene Gebiete sind unter www.rki.de tagesaktuell abrufbar.

Ein Veranstaltungsverbot gibt es in Schleswig-Holstein noch nicht. Das Land verweist auf die Empfehlungen des Robert Koch Institutes:

Folgende Maßnahmen könnten getroffen werden, um das Risiko einer Übertragung und großer beziehungsweise schwerer Folgeausbrüche zu verringern:
• Eine dem Infektionsrisiko angemessene Belüftung des Veranstaltungsortes
• Aktive Information der Teilnehmer und Teilnehmerinnen über allgemeine Maßnahmen des Infektionsschutzes wie Händehygiene, Abstand halten oder Husten- und Schnupfenhygiene
• Teilnehmerzahl begrenzen bzw. reduzieren
• Ausschluss von Personen mit akuten respiratorischen Symptomen
• Eingangsscreening auf Risikoexposition und/oder Symptome
• Auf enge Interaktion der Teilnehmenden verzichten
• Veranstaltung verschieben oder je nach weiterer Entwicklung absagen.

Bei Anzeichen von Erkältungssymptomen sollten sich Betroffene telefonisch unter 116117 beraten lassen, ob eine diagnostische Abklärung sinnvoll ist.

Personen, die in Risikogebieten unterwegs waren, dürfen Krankenhäuser, Schulen und Kitas nicht mehr betreten.

Personen, die in Risikogebieten unterwegs waren, dürfen Krankenhäuser, Schulen und Kitas nicht mehr betreten.


Text-Nummer: 136843   Autor: SozMi/red.   vom 09.03.2020 17.02

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