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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Freitag,
der 29. Mai 2020






Schleswig-Holstein:

Trotz Corona-Krise: Kaum Ausfälle bei Wohnungsmieten

Die in Schleswig-Holstein im VNW organisierten Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften haben beim Wohnraum bislang kaum Mietausfälle infolge der Corona-Pandemie registriert. Das ergab eine Umfrage unter den 83 VNW-Mitgliedsunternehmen, die zwischen dem 9. und 14. April 2020 durchgeführt wurde.

Bei den Gewerbemieten sieht es etwas anders aus. Dort hat die Corona-Pandemie bereits zu Einbußen bei den Mietzahlungen geführt.

Die Ergebnisse der Umfrage:

Die Unternehmen, die sich an der Umfrage beteiligten, vermieten insgesamt rund 73.000 Wohnungen. Das entspricht circa elf Prozent des aktuellen Mietwohnungsbestandes in Schleswig-Holstein. Von diesen Mietverhältnissen sind 132 (rund 0,18 Prozent) von Corona-bedingten Schwierigkeiten betroffen. Mit mehr als der Hälfte der betroffenen Mieterinnen und Mieter konnte bereits eine Vereinbarung über eine Stundung oder eine Teilzahlung getroffen werden. Im Durchschnitt liegt der Mietausfall pro Mietverhältnis bei 482 Euro.

Bei den Gewerbemieten - hier stehen die VNW-Unternehmen, die sich an der Umfrage beteiligt haben für insgesamt 598 Mietverhältnisse - sind 54 (etwas mehr neun Prozent) von Zahlungsschwierigkeiten betroffen. Mit 38 Betroffenen konnte eine Vereinbarung über eine Stundung oder eine Teilzahlung getroffen werden. Im Durchschnitt liegt beim Gewerbe der Mietausfall pro Mietverhältnis allerdings bei 2824 Euro also bei fast dem Sechsfachen des durchschnittlichen Ausfalls der Wohnraummieten.

VNW-Direktor Andreas Breitner erklärt zu den Ergebnissen der Umfrage:

"Die Ergebnisse bestätigen jetzt schwarz auf weiß eine Entwicklung, die uns bereits in den vergangenen beiden Wochen von den Wohnungsunternehmen mitgeteilt wurde. Bei den Wohnungsmieten läuft in Schleswig-Holstein im Großen und Ganzen alles noch normal. Ich sehe darin auch einen Erfolg der Sozialleistungen wie Wohngeld und Grundsicherung. Der VNW hatte frühzeitig darauf hingewiesen, dass Mieterinnen und Mieter, die nachweislich wegen der Corona-Pandemie Probleme mit Mietzahlungen haben, bei den zuständigen Ämtern entsprechende Anträge auf staatliche Leistungen stellen sollten. VNW-Unternehmen haben ihre Mieterinnen und Mieter in dieser Hinsicht umfassend beraten. Der Vorteil: Sozialleistungen müssen nicht zurückgezahlt werden und verhindern, dass Menschen sich wegen der Pandemie verschulden. Allerdings beschreiben die Umfrageergebnisse nur die Lage von Mitte April. Der VNW wird diese Umfrage bis in den Hochsommer monatlich durchführen, um die weitere Entwicklung mit seriösen Zahlen begleiten zu können. Eines ist jedoch klar: Die Wohngeldstellen bei den Kommunen und die Jobcenter bleiben gefordert, in der Zeit der Pandemie möglichst rasch über Anträge auf Wohngeld oder Grundsicherung zu entscheiden, damit Menschen gar nicht erst in die Lage geraten, ihre Miete nicht mehr bezahlen zu können. Zudem steht das Versprechen der VNW-Wohnungsunternehmen: Niemand wird wegen der Corona-Krise seine Wohnung verlieren. Im Gewerbebereich ist die aktuelle Situation etwas schwieriger. Die strikten Kontaktbeschränkungen von Bundes- und Landesregierung haben viele Geschäftsinhaber schwer getroffen. Entscheidend ist, dass die betroffenen Unternehmen rasch staatliche Unterstützung erhalten. Richtig ist es auch, bei Problemen frühzeitig das Gespräch mit den Vermietern zu suchen."

Beim Wohnraum wurden es bislang kaum Mietausfälle infolge der Corona-Pandemie registriert.

Beim Wohnraum wurden es bislang kaum Mietausfälle infolge der Corona-Pandemie registriert.


Text-Nummer: 137636   Autor: VNW/Red.   vom 17.04.2020 11.13

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