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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Sonnabend,
der 6. Juni 2020






Schleswig-Holstein:

Menschen mit Behinderungen: Perspektive gesucht

An den Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung, Ulrich Hase, wenden sich derzeit viele Betroffene und ihre Angehörigen. Sie sind belastet, weil die Werkstätten für Menschen mit Behinderungen weiter geschlossen sind. Sie fühlen sich vergessen, weil über Menschen mit Behinderungen in der Öffentlichkeit kaum berichtet wird.

Das Betretungsverbot für die Werkstätten und Tagesförderstätten besteht nun schon mehr als sieben Wochen. Die Zeit wird für die Betroffenen und die, sie betreuenden Angehörigen, inzwischen sehr lang. Es fehlen die Beschäftigung und der Kontakt zu den Freunden und Kollegen in der Werkstatt. ­ Sie fühlen sich isoliert und es fehlt das normale Leben. Die Betreuung und Versorgung muss häufig durch die Angehörigen ganztätig geleistet werden. Dies ist für viele inzwischen eine große Belastung.

Während in der öffentlichen Diskussion vielfältig über Probleme und Perspektiven verschiedenster Gruppen berichtet wird und Unterstützungsleistungen für viele Gruppen ein großes Thema sind, finden sich Menschen mit Behinderungen hier nicht wieder.

"Menschen mit Behinderungen vermissen, dass auch über Ihre Belange berichtet wird. Sie hören in den Medien viel über Schulen, Kindertagesstätten, belastete Familien oder Wirtschaftsunternehmen. Wie es für Menschen mit Behinderungen weitergeht, darüber hört man in den Medien nichts. Menschen mit Behinderungen fragen sich deshalb, ob sie überhaupt in unserer Gesellschaft wichtig genommen werden", sagt Hase.

"Gut ist, dass sich so langsam etwas tut. Der Gesundheitsminister hat in der letzten Sozialausschusssitzung angekündigt, dass es bald Regelungen für die Öffnung der Werkstätten geben wird. Er hat angedeutet, dass ein Stufenmodell analog der Öffnung der Kindertagesstätten denkbar ist. Zurzeit tagt eine Arbeitsgruppe, die sich mit Einzelheiten dazu befasst", weiß Hase. "Ich hoffe, dass wir in der nächsten Woche schon mehr wissen und dass es eine konkrete Perspektive für die Betroffenen gibt".

Hase abschließend: "Es ist überfällig, dass über die Belastungen der Menschen mit Behinderungen, die in Familien betreut werden, gesprochen wird. Alle Betriebe dürfen bald wieder öffnen. Es muss dann auch eine Perspektive für die Werkstätten geben."

Das Betretungsverbot für die Werkstätten und Tagesförderstätten besteht nun schon mehr  als sieben Wochen.

Das Betretungsverbot für die Werkstätten und Tagesförderstätten besteht nun schon mehr als sieben Wochen.


Text-Nummer: 138125   Autor: LT SH   vom 13.05.2020 10.18

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