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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Montag,
der 1. Juni 2020






Lübeck:

Geh- statt Fahrzeuge unterwegs

Fridays for Future Lübeck startete am Freitag seine erste Aktion außerhalb des Internets nach den Corona-Einschränkungen. 40 Aktivisten waren mit "Gehzeugen" auf der Mühlenstraße und der Ratzeburger Allee unterwegs. Sie wollten zeigen, wie viel Platz Autofahrer benötigen.



Die Demo war gut vorbereitet: Die Teilnehmerzahl war auf 40 Personen begrenzt, die sich vorher anmelden mussten. Die Abstandsregeln konnten leicht eingehalten werden: Die Demonstranten nutzten vier mal zwei Meter große "Gehzeuge", die er der Größe eines kleinen Autos entsprechen.



"Fridays for Future" unterstützt damit die Forderung nach einer Einrichtung einer Fahrradspur in der Ratzeburger Allee. Die wird bereits politisch diskutiert. Allerdings wartet die Stadt ab, wie der neue Fahrrad-Schnellweg von Bad Schwartau bis Groß Grönau quer durch Lübeck verlaufen soll. Die Planungen sind noch nicht abgeschlossen, er wird aber vermutlich über die Ratzeburger Allee verlaufen

Den Aktivisten der Klimabewegung reicht das aber nicht: sie fordern eine grundsätzliche Aufteilung des Straßenraumes. Der motorisierte Verkehr soll auf 50 Prozent der Fläche begrenzt werden. Den Rest bekommen Radfahrer und Fußgänger.

Aktivisten von Fridays for Future zeigten am Freitag, wie viel Platz Autos verbrauchen. Fotos: JW

Aktivisten von Fridays for Future zeigten am Freitag, wie viel Platz Autos verbrauchen. Fotos: JW


Text-Nummer: 138313   Autor: VG   vom 22.05.2020 16.00

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Kommentare zu diesem Text:

Karmeikel schrieb am 22.05.2020 um 16.52 Uhr:
Ganz klar ausgedrückt ist das einfach nur grober Unfug, was die Typen da veranstalten..

Sunny schrieb am 22.05.2020 um 17.45 Uhr:
Das die gar nicht merken wie lächerlich die sich machen...

Mark Arson schrieb am 22.05.2020 um 17.48 Uhr:
Mutwillig einen stadtweiten Verkehrsstau provozieren, der zu steigeneden CO2 Emissionen führt, andere Verkehrsteilnehmer rücksichtslos gefährden, in dem man mit einem überbreiten Holzgestell ohne Warnung auf die Kreuzung an der Untertrave/Holstenstraße rennt....

Sagt mal gehts noch? Für mich hat diese Bewegung jegliche Sympathie verloren. Es geht offenbar nicht um Umweltschutz, sondern um Selbstdarstellung und dem Reinwaschen von Schuld in dem man mit dem Finger auf andere zeigt. Mein Tipp: Macht was sinnvolles fürs Klima: Bäume pflanzen zum Beispiel. Bringt ne bessere CO2 Bilanz als den Verkehr zu behindern.

Gisela Lips schrieb am 22.05.2020 um 18.55 Uhr:
Dann soll auch mal ne Steuer für die Radfahrer eingeführt werden. Kostet alles Geld, auch die Radwege. Nicht nur immer fordern. Die Autofahrer werden genug zur Kasse gebeten. Wenn ich schon Aktivisten lese. Ich bin übrigens wenig mit dem Auto unterwegs, falls dazu was kommt

Täffy schrieb am 22.05.2020 um 19.17 Uhr:
Zum Glück hab ich da heute nichts von mitbekommen...

J. Balschi schrieb am 22.05.2020 um 19.37 Uhr:
Was für eine Topstory..
Es entspricht vielleicht der Meinungsvielfalt von HL - Live, so eine Story daraus zu machen.
Man könnte meinen das ihre Redaktion und die der Aktivisten, eine gemeinsame Meinung innehaben.
Nirgendwo anders bekommen sie sonst soviel Aufmerksamkeit.
Ob ich ein Problem damit habe?
Nur wenn sie weiterhin andere Meinungen zensieren.
Nur dann..

Tobias Möller schrieb am 22.05.2020 um 19.43 Uhr:
Und danach haben sich diese Kinder von ihren Eltern wieder mit Autos abholen lassen, weil das Wetter so schlecht war, was ?

War man sich denn wenigstens vorher einig, wogegen man diesmal noh so sein wollte? Das Wetter, die Weltwirtschaft, das "System" oder was auch immer ?

Sorb schrieb am 22.05.2020 um 20.21 Uhr:
Immer macht. Das Auto fahren werdet ihr nie abschaffen können :D Daher bin ich da sowas von entspannt.

Sebastian Lopitz schrieb am 22.05.2020 um 20.34 Uhr:
Vielen Dank an die FFF-Teilnehmenden und -Organisierenden, dass auch dieses wichtige Thema auf der Agenda bleibt. Auch wenn Corona zur Zeit dominiert, bleibt der Klimawandel das wichtigste Thema der nächsten Dekaden. Die jungen Menschen müssen am längsten mit den Konsequenzen leben.

Ich hätte gern mitdemonstriert, leider ließen die Auflagen es diesmal nicht zu. Der öffentliche Raum ist viel zu schade, um ihn mit Autos zu zu stellen. Die Erde ist viel zu schade, um sie mit Abgasen unbewohnbar zu machen. Die Verkehrswende wird kommen, sie sollte schnell kommen.

Andreas schrieb am 22.05.2020 um 21.58 Uhr:
Ich finde solche Aktionen super, ich arbeite in der Innenstadt und nehme immer mein Fahrrad . Hält fit , ist leise, CO2 Neutral und schont die Nerven . Zudem braucht man keinen Parkplatz....Es gibt Städte ,wie Groningen ,Aarhus oder Kopenhagen , wo es ein tolles Fahrradkonzept gibt , in Lübeck klappt es leider nicht, da fehlt es halt an Kreativität...... Wer bitte, muss bis auf Anwohner mit dem KFZ in die Innenstadt fahren ? Richtige Antwort: Niemand

Regina Czerwonatis schrieb am 22.05.2020 um 22.18 Uhr:
Tolle Aktion von Fridays For Future Lübeck,
Und vielen Dank auch für Ihren guten und erhellenden Bericht dazu.

Mr. B. schrieb am 22.05.2020 um 22.20 Uhr:
🤢🤢🤮

Diese radikalen (...) sollten auf der Autobahn mit Kreide malen.

G.. T. schrieb am 22.05.2020 um 23.10 Uhr:
Das einzig wirklich Erschreckende und Absurde sind hier die Kommentare, aus denen derart viel Angst hervorquillt, dass den Kommentatoren mit offensichtlich sachlichen Argumenten ihr "Auto-chen" und das Fahren damit eingeschrönkt oder berechtigt überdacht werden könnte.

Da reagiert dieser kleine Anteil der Bevölkerung reflexartig allergisch und egoistisch darauf und schlägt wild mit abstrusen Vorwürfen und offensichtlich falschen Berichten um sich.

Wer die Demo erlebt hat, weiß, wie engagiert und verantwortungsvoll sich diese jungen Menschen mit viel Energie für eine bessere und nachhaltige Welt einsetzen, für alle.

Dank haben sie verdient.

Danke!

Andreas Meinold schrieb am 25.05.2020 um 20.26 Uhr:
Na, hoffentlich war der SUV der Eltern am nächsten Schultag wieder vorgewärmt. Es ist morgens immer so kalt auf dem Fahrrad( ich selbst bin z. T. um 5 Uhr morgens unterwegs, nicht um 10).
Keine Einbildung, selbst besichtigt und geschmunzelt in der Königstrasse/Gymnasium.

(...)


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