Please enable JavaScript!
Bitte aktiviere JavaScript!
S'il vous plaît activer JavaScript!
Por favor,activa el JavaScript!
antiblock.org

Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.
HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Sonnabend,
der 11. Juli 2020






Lübeck:

Geschlechtergerechte Sprache: Podcast mit Elke Sasse

Mit dem Gender-Doppelpunkt als Sprachform, alle Menschen ansprechen zu wollen, wurde die Hansestadt Lübeck Anfang des Jahres weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Denn die Hansestadt Lübeck hat zum ersten Januar 2020 einen Leitfaden für geschlechtergerechte Sprache herausgegeben, der alle Menschen ansprechen und niemanden diskriminieren will.

Auch "Bento", das junge Magazin des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel", nutzt durchgehend eine geschlechtergerechte Sprache. In dem Podcast "Verschieden – verstehen" beleuchtet Moderatorin Gloria Boateng verschiedene Aspekte des Themas. In der ersten Folge geht es um genau diese "Gendergerechte Sprache".

Im Gespräch sind Elke Sasse, Gleichstellungsbeauftragte der Hansestadt Lübeck und Viktoria Bolmer, Ressortleiterin bei "bento". Alle fünf Folgen von "Verschieden verstehen" können Sie hier nachhören: www.luebeck.de/de/ (geschlechtersensible Sprache).

Elke Sasse ist Gleichstellungsbeauftragte der Hansestadt Lübeck.

Elke Sasse ist Gleichstellungsbeauftragte der Hansestadt Lübeck.


Text-Nummer: 139043   Autor: Elke Sasse   vom 29.06.2020 11.34

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über Kontaktformular

Text ausdrucken. +++  +++ Text ohne Bilder ausdrucken.


Kommentare sind am Wochenende leider nicht möglich.



Kommentare zu diesem Text:

Sebastian Berger schrieb am 29.06.2020 um 11.57 Uhr:
Genau DESHALB versteht man kein Wort! Wie wollen sich die - ich sage mal: unterschiedlichsten Menschen - verständig machen, wenn jede Gruppe für sich unterschiedlich kommuniziert? Wenn man sich "verstanden" fühlen möchte, dann benutzt man eine Sprache die JEDER versteht. Alles andere ist verwirrend und absolut unnötig!

Wenn jeder eine andere Sprache spricht, grenzt er sich selber aus.. und dann ist das Geheule wieder da, das man sich unverstanden fühlt.

Stefan Höfel schrieb am 29.06.2020 um 17.32 Uhr:
Moin zusammen!
Ist es geschlechtergerecht, wenn keine der in der Meldung genannten Personen männlich ist? Hmm! Schwierig! Kommt gut durch die Zeit!

Malik Sari schrieb am 29.06.2020 um 21.43 Uhr:
Meine Damen und Herren, sehr geehrte Schwule, sehr geehrte Lesben, sehr geehrte androgyne, sehr geehrte Bigender, sehr geehrte frau zu Mann und sehr geehrter Mann zu Frau, sehr geehrte Gender Variabele, sehr geehrte Genderqueer, sehr geehrte intersexuelle, sehr geehrte weder noch Geschlechter, sehr geehrte geschlechtslose, sehr geehrte Nichtbinäre, sehr geehrte Pangender und sehr geehrte Pangeschlechtliche, sehr geehrte Trans-männliche und Transmänner, sehr geehrte Transweibliche und Transfrauen, sehr geehrte Transmenschen, sehr geehrte Trans mit Stern, sehr geehrte Trans Stern weiblich und sehr geehrte Trans Stern Frauen, sehr geehrte Trans Stern männlich und Trans Stern Männer, sehr geehrte Transmenschen, sehr geehrte transfeminine und sehr geehrte Transgender, sehr geehrte Transgender weiblich und Transgender frau, sehr geehrte Transgender männlich und Transgeder Mann, sehr geehrte Transgeder Menschen, sehr geehrte transmaskuline, sehr geehrte männlich transsexuelle und weiblich transsexuelle, sehr geehrte transsexuelle Männer und transsexuelle Frauen, sehr geehrte transsexuelle Personen, sehr geehrter Interstern weiblich , sehr geehrter Interstern männlich, sehr geehrte Interstern Männer, sehr geehrte Interstern Frauen, sehr geehrte Interstern Menschen, sehr geehrte Intergender, sehr geehrte intergeschlechtlichen, sehr geehrte Zweigeschlechtlichen und Zwitter, sehr geehrte Hermaphroditen, sehr geehrte Two- Spirit drittes Geschlecht und sehr geehrtes viertes Geschlecht, sehr geehrte XY Frauen, sehr geehrte Butch, sehr geehrte FEMEN, sehr geehrte Drag, sehr geehrte Transvestiten, sehr geehrte Cross-Gender, sehr geehrtes Null-Geschlecht und natürlich ganz herzlich die sonstigen Geschlechter, sehr geehrte Unterstrich Bader und sehr geehrter Unterstrich Mus.

Es ist schlicht und ergreifend nicht möglich, immer und an jeder Stelle, eines jeden gerecht zu werden. Gar nicht auszudenken wäre, wenn alle Dicken, Dünnen - Kleinen und Großen usw. auch noch extra Beachtung finden würden. Eine einfache Ansprache, wie es im Deutschen möglich war und ist, muss reichen. Alle vergessenen mögen mir meine Unachtsamkeit bitte verzeihen.

Dirk S schrieb am 30.06.2020 um 08.00 Uhr:
Ganz ehrlich, ich kann diesen ganzen Gender-Zirkus nicht mehr hören.
Als hätten wir keine anderen Probleme, als uns mit derartigen Unsinn zu beschäftigen.
Wenn ich dann noch diese komischen Gender Sprachformen lese, fällt mir gar nichts mehr dazu ein.
Hier mal ein paar lustige Beispiele:

-Diplomingenieur/-ingenieurin - diplomierte technische Fachkraft
-Amtsdirektor/Amtsdirektorin - Direktorenschaft des Amtes
-Ansprechpartner - Ansprechperson oder Kontakt

Ich versteh auch nicht, warum bei Stellenanzeigen neuerdings immer dahinter
männlich/weiblich/divers
steht.

Manfred Vandersee schrieb am 30.06.2020 um 11.05 Uhr:
Dieser ganze „Genderkram“ ist nichts anders als pure Symbolik. Die unsägliche Schreibweise mit irgendwelchen Sonderzeichen mitten in den Worten machte Lübeck mal wieder zur Posse anstatt die Gleichberechtigung weiter zu fördern.

Geschlechtergerechte Sprache funktioniert schon seit vielen Jahrzehnten; nur muss man sich halt etwas Mühe geben bei der Texterstellung.

"Verehrtes Publikum", "liebe Gäste", ...es handelt sich bei den Personen um die Beteiligten... und viele andere Beispiele umschiffen die Problematik fast unbemerkt und widerstehen jeder Kritik.

Wenn es sich bei den Personen ausschließlich um männliche Personen handelt, dann sind es eben die Handwerker oder im Falle der Kirche Lübeck Lauenburg werden beispielsweise dann die Pröpstinnen erwähnt und jegliche merkwürdige, den Lesefluss störende abenteuerliche Schreibweise erübrigt sich. Die Rechtschreibkorrekturen verwirren die Lesenden zudem nicht mit roten Linien, sodass man ungetrübt dem Inhalt folgen kann.

Auch wenn unsereins aus oben genannten Gründen das Binnen-I der "GrünInnen" nicht mag, so ist es seit 1996 eine korrekte, dem Duden entsprechende Schreibweise, insofern erscheint der Erfindungsreichtum der linken Symbolpolitik mit abenteuerlichen Schreibweisen, um Personen jeglicher Geschlechter möglichst politisch korrekt zu benennen, besonders grotesk.

Der Gleichberechtigung hilft diese Symbolik keineswegs, sondern sie ist eher kontraproduktiv und bisweilen sogar amüsant.

Hein Fleetenkieker schrieb am 30.06.2020 um 11.17 Uhr:
Liebe Arme und Reiche, liebe Dicke und Dünne, liebe Kranke und Gesunde und ganz viele Andere Gruppen, die ja beispielhaft Malik Sari aufgezählt hat. Ich finde eine alleine auf Gender bezogene Spacherweiterung schafft noch mehr Diskriminierungen als es solche ohne hin schon gibt. Alle durch die genderbezogene Sprache nicht erwähnten, werden ausgeschlossen und damit diskriminiert. Ich finde diesen von selbstherrlicher Gerechtigkeit getragenen Genderismus unheilvoll, der den Eindruck erweckt, nun würde hier weniger Diskriminierung sein. Das ist ein Trugschluss. Weniger Diskriminierung entsteht alleine durch menschlich soziales Handeln und Verhalten. Das Gegenargument, durch die Sprache die Linderung von Diskriminierungen über das Prinzip Gender zu unterstützen, stellt sofort die Frage, wen ich damit ausschließe, weil ich diese nicht nenne. Wie sollen sich Arme, Reiche, Kranke, GEsunde usw. durch eine auch auf sie nicht abgestellte Sprache angesprochen fühlen ? Soll die Sprache nun auch in dieser Richtung geändert und ergänzt werden ? Das ist sprachlich einfach nicht schaffbar und macht auch keinen Sinn. Darauf stolz zu sein, dass die HL die erste Gemeinde sei, eine genderbezogene Amtsprache ein geführt zu haben, finde ich, ist eine der bedauerlichsten Fehleinschätzungen dessen, was der Genderismus in unserer Gesellschaft bewirkt: noch mehr Diskriminierungen.

Daniel Märtins schrieb am 30.06.2020 um 12.16 Uhr:
Meines Wissens wurde der öffentliche Dienst in Lübeck verpflichtet, diese Doppelpunktschreibweise zu benutzen!!!! Ich mache es definitiv nicht- für mich ist die deutsche Rechtschreibung ausschlaggebend! Und dafür ist der Duden zuständig und nicht eine Genderbeauftragte aus Lübeck! Gibt es nicht lebenswichtigere Dinge momentan?!

G.. T. schrieb am 30.06.2020 um 16.36 Uhr:
Interessant, dass sich ausschließlich männliche Kommentatoren über das Genderthema echaufieren.

Ein weiteres Zeichen/ Hinweis dafür, dass dort dringlich etwas getan werden muss.

Danke!

Malik Sari schrieb am 30.06.2020 um 20.26 Uhr:
@G..T.

Oftmals entscheidet ein jeder aus dem Bauch heraus richtig, oder Sie haben es scheinbar erkannt, diese mit Doppelpunkt genutzte, äußerst unsinnige, Schreibweise als überflüssig zu empfinden.
Richtig ist wie in Ihrem Falle die Schreibweise “männliche“ Kommentatoren, “weibliche“ Kommentatoren oder aber wenn beide Geschlechter anwesend sind, einfach Kommentatoren. Unsinnig dagegen erscheint Kommentatoren:in

Bitte, sehr gerne

Bernd Feddern schrieb am 01.07.2020 um 00.12 Uhr:
Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, in denen wir eine gemeinsame Deutsche Spache hatten und sie im ganzen Land für ALLE verständlich benutzten!(sogar in Bayern)
Dieses entwürdigende "Gender")Kauderwelsch geht mir gehörig auf die Senkel!
Wer will da noch "Deutsch als Zweitsprache" und Sonstiges unterrichten?
Selbst viele engagierte Lehrkräfte bekommen regelmäßig Krisen - wie mag es um die Schüler stehen? (ich lese den Quark oft genug)
(...) Alleingänge wie in Lübeck sind hier noch weniger hilfreich!


HL-live.de Flohmarkt

Nachrichten:
Polizei & Feuerwehr
Stadtgeschehen
Politik
Kultur & Theater
Wirtschaft
Sport
Veranstaltungskalender

Service:
Flohmarkt
Wetter
Notdienste
Stadtplan
Archiv
RSS und App
Newsletter

Werbung

Kontakt:
Meldung schicken
Veranstaltungs-Tipp
Impressum
Nutzungsbedingungen
Datenschutz








Zur Ansicht für Mobiltelefone wechseln.