Please enable JavaScript!
Bitte aktiviere JavaScript!
S'il vous plaît activer JavaScript!
Por favor,activa el JavaScript!
antiblock.org

Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.
HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Dienstag,
der 7. Juli 2020






Lübeck:

Thema Rassismus: Live-Talk mit Akyurt und Samadoni

Michelle Akyurt von der Grünen Bürgerschaftsfraktion diskutiert am Mittwoch, dem 1. Juli, um 18 Uhr mit der Bürgerbeauftragten für soziale Angelegenheiten des Landes Samiah El Samadoni darüber, was man vor Ort gegen Rassismus und Diskriminierung unternehmen kann. El Samadoni, die zugleich Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Landes ist, hatte zuletzt von steigenden Beschwerdezahlen wegen Diskriminierung berichtet.

Gemeinsam wollen Akyurt und El Samadoni der Frage auf den Grund gehen, woran das liegt und welche Strategien die Lage verbessern können. Das Gespräch findet im Format "Insta-live" am Mittwoch, dem 1. Juli 2020 ab 18 Uhr bei Instagram statt. Der Stream wird im Profil von "grueneluebeck" live zu sehen und im Anschluss auf der Plattform verfügbar sein.

Michelle Akyurt, sozial- und migrationspolitische Sprecherin der Grünen erklärt: "Rassismus und Diskriminierung finden nicht nur im fernen Amerika statt. Das gibt es auch hier bei uns. Die Mordtaten von Hanau haben dieses Land wachgerüttelt. Immer weniger Menschen wollen sich Beleidigungen, Benachteiligungen und Gewalt gefallen lassen. Die Bürgerschaft hat beschlossen, der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus beizutreten. Bürgermeister Lindenau hat diesen Beschluss jetzt umgesetzt. Jetzt müssen die nächsten Schritte folgen, nämlich zum Beispiel die Einrichtung einer Beschwerdestelle gegen Diskriminierung auch bei der Hansestadt Lübeck. Wo finden Rassismus und Diskriminierung vor Ort statt und was tun wir dagegen? Darüber werde ich mit Samiah El Samadoni diskutieren."

Gemeinsam wollen Akyurt (rechts) und El Samadoni darüber reden, was man vor Ort gegen Rassismus und Diskriminierung unternehmen kann.

Gemeinsam wollen Akyurt (rechts) und El Samadoni darüber reden, was man vor Ort gegen Rassismus und Diskriminierung unternehmen kann.


Text-Nummer: 139078   Autor: Grüne Fr. Lübeck/Red.   vom 30.06.2020 11.06

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über Kontaktformular

Text ausdrucken. +++  +++ Text ohne Bilder ausdrucken.

Text kommentieren.



Kommentare zu diesem Text:

Fitje Dölb schrieb am 30.06.2020 um 11.36 Uhr:
Hallo Akyurt und Samadoni, angenommen Sie würden etwa folgendes Schreiben erhalten:" Hallo, in bin dick,krank, arm und einer nicht deutschen Kultur angehörig. Neulich erhielt ich ein Schreiben der Hansesstadt Lübeck, mit gendergerechter Anrede. Ich fühle mich aber als Jemand der dick, krank sowie arm und einer nicht deutschen Kultur angehörig ist, nicht angesprochen und fühle mich daher diskriminiert und von der Gesellschaft ausgeschlossen." Kann sich so Jemand mit einer Beschwerde an die Beschwerdestelle gegen Diskriminierung wenden und wie würde eine Antwort ausehen ?

David Jenniches (eMail: david.jenniches@afd-luebeck.de) schrieb am 30.06.2020 um 12.44 Uhr:
Laut des Tätigkeitsberichts der Leiterin der Antidiskriminierungsstelle, Frau El Samadoni, stiegen die Fallzahlen in ihrer Dienststelle von 325 im Berichtszeitraum 2015-2016 auf 341 im Berichtszeitraum 2017-2018. [1] Dies entspricht einem Zuwachs um 16 Fälle bzw. rund 5%. Berichtet wird für ganz Schleswig-Holstein mit seinen ca. 2,9 Millionen Einwohnern.

Zum Vergleich: Die Zahl der Fälle von Körperverletzung auf Straßen, Wegen oder Plätzen, also die Gewalt im öffentlichen Raum, stieg in der Hansestadt Lübeck kontinuierlich von 267 im Jahr 2015 auf 368 im Jahr 2018. [2] Dies entspricht einem Zuwachs um 101 Fälle bzw. rund 38%. Lübeck hat rund 220.000 Einwohner.

Der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger an dieser Form von Gewalt im öffentlichen Raum lag im Jahr 2018 bei 37%. [3] Der Anteil Nichtdeutscher an der Lübecker Bevölkerung beträgt in 2018 11%. [4]

Frau El Samadoni problematisiert in ihren Tätigkeitsberichten u.a., dass Männern mit türkischer und arabischer Migrationsgeschichte der Zutritt zu Diskotheken verweigert werde. [5] Ein möglicher Zusammenhang zwischen dem beobachtbaren Alltagsverhalten eines Teils dieser Bevölkerungsgruppe und der Zutrittsverweigerung zu Diskotheken wird von Frau El Samadoni nicht erwähnt. Sie plädiert für eine Änderung des Gaststättenrechts, um diese Zutrittsverweigerung zu verbieten. Damit ist dann ein Problem gelöst. Es fragt sich nur, welches.

[1] Tätigkeitsbericht 2017 und 2018 der Antidiskriminierungsstelle des Landes Schleswig-Holstein beim Präsidenten des Schleswig-Holsteinischen Landtages, Dezember 2019, S. 5
[2] Polizeiliche Kriminalstatistik Polizeidirektion Lübeck 2018, S. 9, bzw. 2016, S. 5
[3] Polizeiliche Kriminalstatistik Polizeidirektion Lübeck 2018, S. 11
[4] Hansestadt Lübeck Statistisches Jahrbuch 2016/2017/2018, S. 61
[5] Tätigkeitsbericht S. 23

Mike Neumann schrieb am 30.06.2020 um 15.04 Uhr:
@ Herr Jenniches:
Vielen Dank für die Nennung dieser Fakten. Mehr schreibe ich nicht, sonst wird dieser Kommentar zensiert. LG.

Ein Rentner Bj. 47 schrieb am 30.06.2020 um 15.27 Uhr:
Lieber David Jenniches, lese Dir mal durch was John Lennon davon gehalten hätte.
Vielleicht nennst du mich einen Träumer,
aber - ich bin nicht der Einzige.
(Anm.: Den weiteren Songtext bitte googeln, die Red.)

Sven Thebler schrieb am 30.06.2020 um 17.27 Uhr:
Ich bin nun wirklich kein Fan der kleinkarierten Rechtsspießer von der AFD.

Aber das konsequente Verleugnen von Fakten, wenn sie einem nicht ins persönliche Konzept passen, ist grüne Grundtradition und mit den Keulen „Umwelt“, „Armut“ und „Rassismus“ wird konsequent alles erschlagen, was nicht ins ideologische Weltbild passt.

Halt klassisches Sektenverhalten, solange Fakten verleugnen, bis sich keiner mehr traut, die Wahrheit zu sagen, weil man laut und polemisch mit den gleichen Mitteln auftritt, die man den politischen Gegnern nicht zugesteht.

Rassismus wird erst dann breitgesellschaftlich geächtet, wenn alle Wahrheiten auf den Tisch kommt, also sowohl der eklige braune Mief, der versteckte Rassismus der „Biodeutschen“, aber eben auch das Frauenbild im Islam, das daraus folgende Alltagsverhalten insbesondere junger, muslimischer Männer, ebenso wie deren in jeder Statistik nachgewiesene, deutlich höhere Gewaltbereitschaft, der ausgeprägte Antisemitismus im Islam, etc.

Wird das ignoriert, weil man eben nicht politisch, sondern nur zur Ergötzung des linksgrünen Klientel parteipolitisch agiert, ist das Vorhaben von Beginn an gescheitert.

Angelika Bog schrieb am 30.06.2020 um 18.52 Uhr:
Wieviel von dem unterirdischen Rassissmus-Geschwätz sollen wir eigentlich noch ertragen? Können Sie sich mal für was Reales und Vernünftiges engagieren? Themen zur Verbesserung der Lebenssituation der Bürger gäbe es genug.

Koschinskiy schrieb am 01.07.2020 um 21.58 Uhr:
(...) In den USA belächelt man uns in Deutschland von Seiten der Betroffenen übrigens dafür, dass hier aus bei uns aus einer Mücke ein Elefant gemacht wird. Einfach einmal auf den einschlägigen Comedyseiten nachsehen. Wer kümmert sich eigentlich speziell um extrem Benachtteiligte, die aus sozial schwachen Schichten kommen? Auch diese werden auf Grund ihrer Herkunft benachteiligt.

Andreas Meinold schrieb am 02.07.2020 um 05.15 Uhr:
(...)
Wenn sie sich mit den Menschen eingehend unterhalten würden, würden sie feststellen, daß die Menschen aufgrund großer Integrationsschwierigkeiten vielfach eine "multikulturelle Gesellschaft" ablehnt und das aus den vom Herrn Jenniches genannten Zahlen;und anderen, teils berechtigten , teils unberechtigten Gründen und dies wird immer wieder mit plattem "Rassismus" verwechselt.
Aber auf diesen Zug aufzuspringen , ist momentan sehr in ud bringt Wählerstimmen.
Reden und ergründen ist offenbar out- pauschales Anklagen in.

Martina Reimann schrieb am 02.07.2020 um 12.30 Uhr:
Ein Rentner Bj. 47 schrieb am 30.06.2020 um 15.27 Uhr:
"Lieber David Jenniches, lese Dir mal durch was John Lennon davon gehalten hätte". Zitat Ende


Ich weiß, daß John Lennon jahrzentelang tot ist und einige Fans wohl in dieser Zeit stehengeblieben sind.
In der Neuzeit halte ich mich an Fakten und Statistiken, die Herr Jenniches hier zitiert hat zur Meinungsbildung.
Das ist real, klar und das sind Fakten. Alles andere linsgruenenes Wunschdenken, das als Schuldigen für Probleme grundsätzlich "andere" sieht, aber kaum sich selbst. Punkt.

Thorsten Sokolewski schrieb am 03.07.2020 um 04.51 Uhr:
(...)
Danke an Herrn Jenniches , der Fakten hier offengelegt hat und eben nicht pauschal blind alle verurteilt und an den Pranger stellt! Meine Erfahrungen stützen diese Zahlen zu 100%. Un dich wohne viele Jahre in Lübeck und war großer Partygänger.
Fakten bleiben Fakten!Erfahrung bleibt Erfahrung! Und diese lasse ich mir nicht von realitätsfremden Politiker/innen ausreden!


HL-live.de Flohmarkt

Nachrichten:
Polizei & Feuerwehr
Stadtgeschehen
Politik
Kultur & Theater
Wirtschaft
Sport
Veranstaltungskalender

Service:
Flohmarkt
Wetter
Notdienste
Stadtplan
Archiv
RSS und App
Newsletter

Werbung

Kontakt:
Meldung schicken
Veranstaltungs-Tipp
Impressum
Nutzungsbedingungen
Datenschutz








Zur Ansicht für Mobiltelefone wechseln.