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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Sonntag,
der 9. August 2020






Lübeck:

Linke: Soloselbstständige wurden im Stich gelassen

Die Linke begrüßt die Verabschiedung eines Kulturhilfpakets für Lübecker Kultureinrichtungen in einer gemeinsamen Sondersitzung von Kultur- und Hauptausschuss. "Allerdings nur für Anträge, die bis zum 31. August gestellt werden und nur einmalig", kritisierien die Linken. "Das hatten sich die Kulturschaffenden auch zuletzt anders gewünscht. Solokünstler gehen überdies leer aus."

"Wir begrüßen sehr, dass es nun schnell los geht und kleine Theater und Spielstätten tatsächlich gefördert werden. Aber der Umgang mit Soloselbstständigen beschämt", erklärt Robin Burkard, kulturpolitischer Sprecher der Lübecker Linken. "GroKo, FDP und vor allem AfD haben drastisch deutlich gemacht, dass man als Künstler getrost ALG2 beantragen könne, dazu wäre es da."

"Ich finde diese Haltung entwertend, denn kulturschaffende Menschen sind nicht erwerbslos, sondern können, ja dürfen zurzeit nicht arbeiten. Das ist ein Unterschied, der gewürdigt werden muss. Eine Art Kurzarbeitergeld wäre mehr als angemessen gewesen", so Burkard weiter.

"Die Linke stand immer uneingeschränkt hinter den Lübecker Theatern und Künstlerinnen und Künstlern in Lübeck und wird das Thema auch in Zukunft vorantreiben. Kunst ist systemrelevant! Kunst ist Bildung und Bildung ist die beste Waffe gegen Armut!", erklärt Katjana Zunft, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Vertreterin im Hauptausschuss. "Künstler bewusst in Armut zu senden, ist dem wertvollen Tun unwürdig", so Katjana Zunft weiter.

Die Linke "dankt allen Künstlern für ihre Arbeit und hofft, dass die prekären Verhältnisse, in die manche nun kommen werden, sich nicht auf ihr kreatives Schaffen auswirkt."

Katjana Zunft und Robin Burkard kritisieren das Solo-Künstler keine Förderung erhalten.

Katjana Zunft und Robin Burkard kritisieren das Solo-Künstler keine Förderung erhalten.


Text-Nummer: 139575   Autor: Linke   vom 30.07.2020 14.44

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Kommentare zu diesem Text:

Manfred Vandersee schrieb am 30.07.2020 um 17.04 Uhr:
Wenn die Linke wirklich für Solo Selbständige gewesen wäre, dann hätte sie das eigentliche Problem längst zum Thema gemacht; nämlich die extrem hohe Abgabenlast der Einzelselbständigen, die es unmöglich machte, jemals Rücklagen für schwierige Zeiten anzulegen.

Ob es jetzt vollmundig Kulturförderung heißt, oder Grundsicherung. Das ist nur ein Name; bezahlen müssen es letztendlich ALLE, die überhaupt noch Arbeit haben; allen voran die Selbständigen mit der weitaus höchsten Abgabenlast von allen Berufstätigen. Schon allein die EXTREM hohen Krankenkassenbeiträge machen die Bildung von Rücklagen für schwierige Zeiten, geschweige denn für die Altersvorsorge schlichtweg unmöglich!

Die einzige Partei, die diese Thematik, wenn überhaupt jemals thematisiert hat, waren lediglich die Freien Demokraten. Alle anderen Parteien haben die Problematik der Solo-Selbständigen nicht einmal ansatzweise erahnt.

Otto Schneider schrieb am 30.07.2020 um 22.45 Uhr:
Äußerst betrüblich und eine Farce ist es,
dass von Stadt und Land ein großes Kleinkunstfest für nächstes Jahr geplant wird.

Doch da wird es genau die Solo-Kleinkünstler:innen nicht mehr geben.

Wie kurzsichtig gedacht!

"Friss oder stirb, Vogel... "

t-gahrmann.. ja, die LINKEN springen gerne. schrieb am 31.07.2020 um 08.20 Uhr:
@ Vorkommentare
.....gerne mit drauf; längst hätten die LINKEN in Nachbarschaft
ihres Pateibüros (vis a vis Stadtbibliothek !) die Not der Solo-Künstler erkennen und entsprechend anprangern können !
Nun gut, nun laufen die Linken im Rathaus wenigstens mit den UNABHÄNGIGEN mit.

Hardin Tenger schrieb am 31.07.2020 um 10.34 Uhr:
...kommt immer auf die eigene Lobby an ?
Nebenbei, Kunst ist meisten GRÜN; und davon haben wir genügend in den Verwaltungen sitzen.
Heutige "Kunst und Bildung" als eine Einheit zu betrachten erscheint mir in mancher Hinsicht schon etwas fragwürdig.
Auch begrenzt sich die Abteilung "Soloselbständige"
nicht ausschließlich auf Mimen und Künstler m/w.
Da gibt es auch noch die vielen-vielen von ihren ex Arbeitgebern zu Scheinselbständigen (Sub-Unternehmer) gepressten "armen Hunde" >sorry< ( z.B. Bau & Co..).
Grundsätzliche Frage:
Sind unsere Bundes Steuer-Milliarden - bis Billionen EURO nicht bei Lufthansa, sozialer Hängematte oder auch bei der EU-Misswirtschaft besser angelegt als bei uns NORMALOS ?


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