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Montag,
der 19. Februar 2018






Nachts kommt jetzt der Shuttle-Bus

Der Stadtverkehr Lübeck bietet in Zukunft wieder einen Nachtbus an. Der hat einige Besonderheiten: Er fährt von Tür zu Tür. Der Kunde bestellt ihn mit dem Handy und bekommt auf die Minute genau angezeigt, wann der Shuttlebus kommt. Das System wird zuerst an den Wochenenden in der Innenstadt und St. Jürgen getestet.


Der Fahrgast wählt auf dem Handy seine Fahrstrecke und ein Computer errechnet die beste Route, um auch weitere Fahrgäste zu bedienen.

Der Stadtverkehr führt den Test als erstes Verkehrsunternehmen zusammen mit dem Unternehmen "CleverShuttle" aus Berlin durch, das in einigen Großstädten ähnliche Projekte gestartet hat. Die Funktion ist einfach: Der Fahrgast nutzt die entsprechende App und bestellt den Kleinbus. Er bekommt angezeigt, wann der Wagen da ist, wie lang die Wegstrecke ist und was die Fahrt kostet. Ein Computer berechnet die optimale Route, um möglichst noch andere Fahrgäste mitzunehmen. 32 Prozent der Strecken teilen sich mehrere Fahrgäste, berichtet Bruno Ginnuth, Geschäftsführer von CleverShuttle.

"Wir entwickeln den Öffentlichen Personennahverkehr weiter", sagt Ulrich Pluschkell, Aufsichtsratsvorsitzender des Stadtverkehrs. Durch die Nutzung neuer Technologien werde ein besseres Angebot entwickelt. Geschäftsführer Andreas Ortz geht davon aus, dass nach einem einjährigen Test das Angebot erweitert wird. Als Testgebiete habe man die Innenstadt und St. Jürgen ausgewählt, weil dort die meisten Studenten wohnen.

Als Grundpreis zahlt der Fahrgast 2,80 Euro. Der entfällt, wenn eine Wochen- oder Monatskarte vorliegt. Für alle Fahrgäste fällt ein "Komfortzuschlag" von einem Euro pro Kilometer an. Dabei wird die kürzeste Strecke berechnet, Umwege durch weitere Fahrgäste müssen nicht bezahlt werden. Damit ist das System günstiger als ein Taxi. Eine Konkurrenz sei man aber nicht, betont Bruno Ginnuth. Der Shuttlebus spreche eher die Fahrgäste an, die kein Taxi nutzen würden.

Gestartet wird der neue Service in der Nacht von Freitag auf Samstag, 17. Februar. Die kleinen Busse sind von 1 bis 5 Uhr unterwegs.

Die Busfahrerin Mirja Louven und Andreas Ortz, Geschäftsführer des Stadtverkehrs, zeigten am Freitag den neuen Service. Fotos: VG

Die Busfahrerin Mirja Louven und Andreas Ortz, Geschäftsführer des Stadtverkehrs, zeigten am Freitag den neuen Service. Fotos: VG


Text-Nummer: 120080 Autor: VG vom 09.02.2018 12.40

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Kommentare zu diesem Text:

Diddi schrieb am 09.02.2018 um 13.26 Uhr:
Jetzt drängt sich mir die Frage auf, darf ich, körperbehindert 80%, mit einem "G" im Schwerbehintertenausweis diesen Bus auch mit der Wertmarke benutzen, also umsonst damit fahren.
MfG

P.Tau schrieb am 09.02.2018 um 14.02 Uhr:
-Damit ist das System günstiger als ein Taxi. Eine Konkurrenz sei man aber nicht, betont Bruno Ginnuth.- Diese Logik erschließt sich nicht zur vollen Gänze, aber...

Realist schrieb am 09.02.2018 um 15.49 Uhr:
Wie heißt die APP?

Anmerkung der Redaktion:

LÜMO

Martin Eichler schrieb am 09.02.2018 um 15.52 Uhr:
Feine Lösung - wer sich kein Smartphone leisten kann (oder will) oder aus grundsätzlichen Erwägungen auf die Dauerwanze verzichtet - der kann dann mal schön sehen wie er nachts heimkommt.....

Es wäre imho zwingend erforderlich da eine "offline-Lösung" einzubinden - denn die Welt besteht nicht nur aus Smartphone-Junkies, es gibt durchaus auch noch geistig gesunde Mitmenschen.

Frauke Hansen (eMail: fraukehansen@airpost.net) schrieb am 09.02.2018 um 16.35 Uhr:
An Martin Eichler: Die Bedenkenträger fahren Taxi und hören zu Hause die aktuellen Hits der 1920er Jahre auf Wachswalze.

A. Marx schrieb am 09.02.2018 um 17.46 Uhr:
Eine als durchschnittlich anzusehende Taxifahrt von 3,5km kostet nachts derzeit 9,40€. Vom 1. bis zum 4. Fahrgast. Ab dem 5. Fahrgast sind es 15,40€.

Eine vergleichbare Fahrt mit LÜMO zieht einer vierköpfigen Gruppe also mal eben rund 26€ aus der Tasche.

Da der Einzelfahrpreis jedoch nur knapp unter 7€ liegt, bedient dieses Angebot eindeutig Taxiklientel.
Der Umstand, dass zunächst nur die nächtliche Lohmühle, Innenstadt und die priveligierten und zahlungskräftigen Bewohner St. Jürgens bedient werden, bekräftigt dies noch. Befindet sich doch mit dem A1 Center Lübecks größtes Eventcenter.

Sarath Fons schrieb am 09.02.2018 um 17.52 Uhr:
Ich verstehe es also richtig, dass hier ein öffentliches Verkehrsmittel dem anderen das Wasser abgraben will und das mit öffentlichen Mitteln ?

Da diese Busgeschichte sich ja nicht trägt , werden öffentliche Mittel eingesetzt .
Das Taxi hingegen, als ebenfalls öffentliches Verkehrsmittel wird weder im gleichem Maße gefördert, noch von der Kommune bevorzugt , noch dürfen die alle Busspuren nutzen, dafür haben sie aber jede Menge Verpflichtungen .

Die Folgen liegen doch auf der Hand, am abend wird es noch weniger Taxen geben , denn welcher Unternehmer kann schon seinen Fahrern den gesetzlichen Mindestlohn zahlen, wenn die Politik Lübeck immer weiter an die Wand fährt , indem es unterdessen ja kaum noch ein Nachtleben gibt , die Taxen also kaum etwas einfahren und jetzt zusätzlich noch potentielle Fahrgäste abgezogen werden.

Auch sehe ich den Gleichheitsgrundsatz gefährdet, da offenbar nur Handybesitzer mit Kreditkarte , welche eingewilligt haben, ihre Daten zu übermitteln fahren können.
DAS geht doch im Grunde gar nicht .....

Davon ab öffnet so ein Service Tür und Tor für solch Heuschrecken wie UBER .

Also modernen Service bieten ist ja ok, aber bitte mit ausgereiften Ideen

robertbit schrieb am 09.02.2018 um 18.42 Uhr:
@Martin Eichler
Dieser Text ist im letzten Absatz beleidigend (Die Welt besteht nicht nur aus Smartphone-Junkies, es gibt durchaus auch noch geistig gesunde Mitmenschen). Ich frage mich, warum dieser Text nicht blockiert wurde. Sonst streicht hl-live.de doch gerne.

Linda D. schrieb am 09.02.2018 um 19.21 Uhr:
Per se klingt die Idee nach einem Nachtbus sehr gut. In Kiel gibt es den auf einer festen Route quer durch die Stadt seit Jahren - einmal pro Stunde fährt der kleine Bus. Ich wünsche mir das auch schon länger für Lübeck gerade am Wochenende nach 0:00h wird es schwer sowohl rein als auch raus aus der Stadt zu fahren. Leider sind da einige mehrere Stadtteile und deren Bewohner dann "raus". Problematisch sehe ich hier die Kosten... von Haus zu Haus ist sicher ein netter Service, aber an den üblichen Bushaltestellen empfinde ich zunächst als sinnvoller...

Tila schrieb am 09.02.2018 um 20.20 Uhr:
Es ist definitiv günstiger als mit dem Taxi zu fahren. Wenn man für 3 Personen bucht (dies macht man natürlich über nur einen Account) zahlt man pro Person 2,60€. Es muss angegeben werden wie viele Leute eine Monatskarte, Studentenausweis oder Schwerbehindertenausweis (Gültigkeitsangabe beim buchen) haben. Dann ändert sich der Preis dementsprechend.
Dann zahlt man meinetwegen für 5 km den „Komfortzuschlag“ und schon kommt man für 5€ zu dritt (alle haben eine Karte) bzw. 12,80€ (Keiner hat eine Karte) an sein Ziel. Und so setzt sich dann der Preis auch zusammen. :)

Flummy62 schrieb am 09.02.2018 um 20.40 Uhr:
Hallo Leute warum immer nur meckern. Und das soll ein Nachtbus sein. Finde es gut gerade für Frauen gibt es etwas Sicherheit. Wer ist denn Nachts unterwegs Menschen die arbeiten oder auf Party sind. Es ist nicht immer alles umsonst.

Quint schrieb am 09.02.2018 um 21.03 Uhr:
Naja, so viel günstiger (besonders wenn man nicht alleine fährt) ist der Shuttle nicht. Sehe ich ähnlich wie viele andere Kommentatoren: ein Taxiunternehmen was sich nicht an die Regeln eines solchen halten muss..

Peter Poppe schrieb am 09.02.2018 um 22.29 Uhr:
@ Martin Eichler
Bei der immer schneller werdenden technischen Entwicklung wird es immer Menschen geben, die sozusagen nicht „Up to Date“ sind. So wurden schon Farbfilme im Fernsehen gezeigt als die meisten Menschen noch Schwarz-weiß-Fernseher hatten und es gehen immer noch Menschen zu Fuß, obwohl es schon lange Fahrräder, Autos , Busse , Bahnen usw gibt. Vielleicht geht für die Menschen ohne Smartphone ja ein „Rufer“ durch die Innenstadt und kündigt die Fahrgelegenheit an. Ich bitte die Ironie zu entschuldigen .


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