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BfL: Pflegeentgelte moderat anheben

Lübeck: Die Bürger für Lübeck (BfL) fordern Senator Schindler auf, den Wirtschaftsplan 2021 für die städtischen SeniorinnenEinrichtungen (SIE) zu überarbeiten.

"Wir können Senator Schindler nicht aus der Verantwortung für die jetzige Situation entlassen", so Volker Krause, sozialpolitischer Sprecher der BfL.

"Wir haben jahrelang beanstandet, dass die Einrichtungen nicht kostendeckend arbeiten, aber unser Ruf wurde sowohl von der Verwaltung als auch von den politischen Mitstreitern angestrengt überhört. Eine dauerhafte Subventionierung wurde sogar als "soziale Pflicht" dargestellt. Und all die sündhaft teuren Gutachten haben auch keine Änderung herbeigeführt. Jetzt jedoch mit Brachialgewalt die Pflegeentgelte anzuheben, ist ungeheuerlich und mit uns nicht zu machen. Wir schlagen vor, dass kostendeckende Beiträge nur für Neuzugänge erhoben werden, bei den bereits dort residierenden Seniorinnen und Senioren kann und darf eine Erhöhung nur moderat erfolgen", so Krause abschließend.

"Schließlich sind die Bewohner nicht für die Fehler von Politik und Verwaltung verantwortlich".

Volker Krause ist sozialpolitischer Sprecher der BfL.

Volker Krause ist sozialpolitischer Sprecher der BfL.


Text-Nummer: 140448   Autor: BfL/Red.   vom 14.09.2020 um 11.50 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Jörg

schrieb am 14.09.2020 um 12.55 Uhr:
Die städtischen Einrichtungen sind unterirdisch. Extrem hohe Personalkosten,bei deutlich geringerem Angebot als privat geführte Häuser. Zudem eine eigene Verwaltung für eine Handvoll Einrichtungen.
Die Schließung muss zwingend erfolgen,und in private Hand übergeben werden.
(...)
Ich hoffe inständig dass dieses Dilemma was auf dem Rücken der Bewoohner/innen ausgetragen wird politisch endlich beendet wird.

Hardin Tenger

schrieb am 14.09.2020 um 13.04 Uhr:
Herr Krause, warum äußern Sie sich nicht zu der "persönlichen" Kostenbeteiligung einer pflegebedürftigen Person ?
Diese eigene Kostenbeteiligung/nach Abzug sämtlicher städtischer Kostenbeteiligungen/ beläuft sich querbeet sämtlicher Lübecker SIE´s auf monatlich 2.T. bis sogar 3.000,00 Euro. Das heißt doch, der Steuerzahler zahlt auch hier kräftig mit. Und wenn`s nach dem Herrn Schindler gehen sollte, dann zahlt der Steuerzahler nochmals kräftig drauf. So einfach läuft das.
Wer bitte KANN das bezahlen ? Es handelt sich doch um soziale Einrichtungen der Stadt Lübeck.
(...)