Politik

„Der Umbau des Mühlentortellers in eine autogerechte Kreuzung wird die Menge an Autos hier und in den auf ihn zuführenden Straßen erhöhen“, warnt Tim Stüttgen (Volt). Foto: Archiv/HL

Volt will keine autogerechte Asphaltwüste am Mühlentorteller

Lübeck - 16.02.2026 10.27 Uhr: „Die Straßenverkehrsbehörde versteht vielleicht den Text ihrer Gesetze, ihr Handwerk versteht sie nicht“, erklärt Volt in einer Mitteilung. „Anders ist es nicht zu erklären, dass der Politik seit einem Dreivierteljahr keine der Situation vor Ort angemessenen Lösungen vorgeschlagen werden“, sagt Tim Stüttgen, Bürgerschaftsmitglied für die europäische Partei Volt. Die Partei fordert „echte Lösungen statt autogerechte Asphaltwüste am Mühlentorteller“.

Das Bündnis will diesmal auf dem Klingenberg in der Lübecker Innenstadt demonstrieren. Foto: Archiv

Bartelsholz: Bündnis ruft zur Demo auf dem Klingenberg

Lübeck - Innenstadt - 15.02.2026 13.30 Uhr: „Mit der Entscheidung der Lübecker Bürgerschaft, das Bartelsholz mit der geplanten 380 KV-Leitung zu überspannen, sollen rund 50.000 Quadratmeter wertvoller Lübecker Stadtwald zerstört werden, obwohl eine deutlich schonendere Alternative möglich ist“, erklärt das Bündnis „Lübecker Stadtwald retten!“ in einer Mitteilung. Und ruft für den 21. Februar 2026 zur Demo auf dem Klingenberg auf.

Grünes Licht für das Handwerk: Peer Knöfler (CDU) begrüßt die Förderbescheide für den Trave-Campus, der die Bildungsangebote der Handwerkskammer modernisieren und zentralisieren wird. Foto: Archiv/HN

Peer Knöfler: Entscheidende Fortschritte für den Trave-Campus

Lübeck - 14.02.2026 15.59 Uhr: Langjährige Planungen münden in greifbare Ergebnisse: Für den geplanten Trave-Campus fließen Fördergelder in Millionenhöhe (wir berichteten). Der CDU-Sprecher für berufliche Bildung, Peer Knöfler, sieht darin einer Mitteilung zufolge ein entscheidendes Signal für das regionale Handwerk. Durch die Bündelung zahlreicher Standorte auf einem zentralen Campus entstehen optimale Bedingungen für die Fachkräfte von morgen.

Das Forum appelliert an die politisch Verantwortlichen, „Entscheidungen dieser Tragweite im engen Austausch mit Kommunen, Trägern und Migrantenorganisationen zu treffen“. Foto: Archiv

Stopp von Integrations-Kursen: Forum kritisiert Entscheidung scharf

Lübeck - 14.02.2026 10.24 Uhr: Das Forum für Migranten in der Hansestadt Lübeck übt in einer Mitteilung deutliche Kritik an der Entscheidung von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt, Integrationskurse für Asylbewerber, Personen mit Duldung, Ukrainer sowie EU-Bürger auszusetzen. „Aus Sicht des Forums trifft dieser Schritt einen zentralen Pfeiler gelingender Integration und sendet ein falsches Signal an Zugewanderte sowie an die gesamte Gesellschaft“, so das Forum.

Helmut Müller-Lornsen, Bürgerschaftsmitglied und Mitglied im Sozialausschuss, nennt die Situation angesichts der frierenden Menschen unerträglich. Foto: Grüne

Frierende Mieter: Grüne fordern endlich Anwendung des Wohnraum-Schutzgesetzes

Lübeck - St. Gertrud - 10.02.2026 14.51 Uhr: „Seit Wochen frieren rund 200 Mieter – darunter Kinder und Senioren – im Hochhaus am Forstmeisterweg in Lübeck-Karlshof. Heizungen funktionieren in vielen Wohnungen nicht, es gibt kein heißes Wasser, Rohre brechen, an den Wänden bildet sich Schimmel“, heißt es in einer Mitteilung der Grünen unter dem Titel „Wohnen ist ein Grundrecht – Grüne fordern Anwendung des Wohnraumschutzgesetzes im Fall Forstmeisterweg“

Die SPD-Fraktion äußert deutliche Kritik an der Einführung einer Bezahlkarte für Geflüchtete in der vom Land beschlossenen restriktiven Form. Foto: Symbolbild

SPD kritisiert die verpflichtende Einführung der Bezahlkarte in Lübeck

Lübeck - 10.02.2026 12.29 Uhr: Die SPD äußert in einer Mitteilung deutliche Kritik an der Einführung einer Bezahlkarte für Geflüchtete in der vom Land beschlossenen restriktiven Form. „Anders als in der Schwarz - Grünen Landesregierung NRW lässt das Land Schleswig-Holstein keine Ausnahmeregelungen für Kommunen zu, die nachweislich mehr Bürokratieaufwand haben“, so die SPD. „Auch die umstrittene Bargeldgrenze von maximal 50 Euro im Monat blieb trotz heftiger Kritik von Flüchtlingsorganisationen bestehen.“