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Großbrand auf Schrottplatz

Lübeck - Kücknitz: Archiv - 15.09.2020, 05.44 Uhr: Am Dienstag, 15. September, kam es gegen 3 Uhr zu einem Brand auf einem Schrottplatz in Herrenwyk. Die Bevölkerung in Kücknitz, Schlutup und Israelsdorf wurde aufgefordert, Fenster und Türen zu schließen. Es waren Schrottautos in Brand geraten. Das Feuer breitete sich auf einer Fläche von 1300 Quadratmeter aus. Der Sachschaden wird auf 60.000 Euro geschätzt. Die Kripo sicherte vor Ort Spuren.

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Neben der Brandbekämpfung auf einer Fläche von circa 1300 Quadratmeter und dem Schutz umliegender Hallen war zunächst die Sicherstellung der Wasserversorgung einer der Einsatzschwerpunkte. Hierzu wurde das Löschboot der Feuerwache 4 alarmiert. Das Löschboot pumpt Wasser aus der Trave, welches dann über Schlauchleitungen zur Brandstelle gefördert wird. Die Brandbekämpfung erfolgt über zwei Drehleitern sowie mehreren Rohren vom Boden.


Um 3.35 Uhr wurde die Bevölkerung mittels des modularen Warnsystems und der damit ausgelösten Warnapp NINA und verbundenen Radiosendern über den Brand informiert und aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Auch Lautsprecherwagen waren in den betroffenen Straßen unterwegs. Die Rauchentwicklung nahm schnell ab. Mit Kränen des Unternehmens wurden die Autowracks einzeln abgehoben und gelöscht.

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Im Einsatz befinden sich die Wache 1, Wache 3 und Wache 4 der Berufsfeuerwehr, die Freiwilligen Feuerwehren Kücknitz und Dummersdorf sowie zwei spezielle Löschzüge zur Unterstützung der Wasserversorgung. Weitere Einheiten der Freiwilligen Feuerwehren wurden in die Gerätehäuser alarmiert, um den Grundschutz der Stadt weiterhin sicherzustellen. Die Versorgung der Einsatzkräfte wird übernommen von den Hilfsorganisationen Deutsches Rotes Kreuz
und Johanniter Unfallhilfe. Der Malteser Hilfsdienst stellte die Kraftstofflogistik.

Das Feuer war am Mittag gelöscht.

Es kommt zu einer starken Rauchentwicklung. Fenster und Türen sollten in der Umgebung geschlossen werden. Fotos: STE

Es kommt zu einer starken Rauchentwicklung. Fenster und Türen sollten in der Umgebung geschlossen werden. Fotos: STE


Text-Nummer: 140458   Autor: Feuerwehr/red.   vom 15.09.2020 um 05.44 Uhr

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