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Extinction Rebellion Lübeck: Aktionswoche zum Klimastreik

Lübeck: Mit einer Aktionswoche vom 18. bis 25. September beteiligen sich die Klimaaktivisten von Extinction Rebellion am globalen Klimastreik. Im Rahmen einer mehrtägigen "argumentewerkstatt" wollen die Aktivisten mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen. Auftakt ist bereits am Freitag, 18. September, beim diesjährigen Parking Day in der unteren Beckergrube auf der Lübecker Altstadtinsel.

"Die Hansestadt Lübeck hat 2019 den Klimanotstand ausgerufen. Wir alle erleben ein Jahr dramatischer Klimaverschärfungen", meint Johan Strcnk aus dem Medienteam der Bewegung. "Es ist höchste Zeit, der Klimakrise konsequent entgegenzuwirken – global und lokal. Wir wollen wissen, wie die Menschen darüber denken." Die argumentewerkstatt sei ein neues Format für Fragen, für Antworten und zum Ideenaustausch.

Ab Samstag, 19. September, beteiligt sich Extinction Rebellion damit am Klimacamp neben dem Holstentor. "Wir nutzen die Wiese, um gemeinsam in Workshops und bei Diskussionen unsere wesentliche Forderung zu präsentieren: Klimaneutralität bis 2025", ergänzt Strcnk. Dieses Ziel sei einfach notwendig, um einer weiteren Klimaverschärfung entgegenzuwirken.

Ebenso seien kreative Aktionen, Konzerte, Performances und eine offene Versammlung geplant. "Dieses Format der Bürgerbeteiligung findet am Mittwoch, 23. September statt", so Johan Strcnk. "Dabei wollen wir möglichst viele Argumente rund um Klimathemen kennenlernen, diskutieren und dokumentieren." Jüngst gemachte Erfahrungen in Frankreich würden zeigen, dass die Bürger bereit für einen radikalen Wandel in Klimafragen wären. Man sei gespannt auf die Ergebnisse während des Lübecker Klimacamps. Beteiligen könne sich jede und jeder.

Für Freitag, dem 25. September, rufen die Aktivisten zur Teilnahme am globalen Klimastreik auf. Gemeinsam mit vielen weiteren Gruppen wolle man den Tag zu einem kraftvollen Aufruf gegen die globale Klimakrise und das Artensterben nutzen.

Geplant sind kreative Aktionen, Konzerte, Performances und eine offene  Versammlung. Foto: Extinction Rebellion (XR)

Geplant sind kreative Aktionen, Konzerte, Performances und eine offene Versammlung. Foto: Extinction Rebellion (XR)


Text-Nummer: 140491   Autor: Extinction Rebellion   vom 16.09.2020 um 11.11 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Sven Thebler

schrieb am 16.09.2020 um 11.28 Uhr:
Während die „Aktivisten“ die Wiese neben dem Holstentor warmfurzen, stehen wir kurz vor einem Revival der Atomenergie, mit neuen, „sauberen“ Meilern auch in Deutschland und das in naher Zukunft. Die Grünen denken ebenfalls bereits laut über eine wesentliche Laufzeitverlängerung bei den Deutschen Atomkraftwerkdinos nach. Deutschland liegt leider hinter anderen Staaten in der Technik der Nutzung von Atomkraft Lichtjahre zurück, wir haben nicht einmal anständige Forschungsreaktoren.Und das alles nur, weil wir parallel Atomkraft und Kohlekraft plattmachen wollen, während gleichzeitig die gesamte Mobilität, Warmwassererzeugung und Beheizung auf elektrisch umgestellt werden soll.

An die „Aktivisten“: Das hat ja super geklappt. Immerhin ist Atomkraft klimaneutral, nachhaltig aber nicht, weil die Uranvorkommen auch eher sehr begrenzt sind. Während Ihr noch euren Sieg über die Kohlelobby feiert und in Baumhäusern im Hambacher Forst meditiert, ist die Atomlobby an euch vorbeigezogen. Lerneffekt ist: In Wirklichkeit interessiert sich niemand für euch.

Jon Dohe

schrieb am 16.09.2020 um 12.21 Uhr:
Wenn die "Aktivisten" denn um der Sache willen wirklich aktiv sein wollten, dann würden sie z.B. sich mit Eimer und Spaten in den Amazonas auf machen, die Brände dort löschen und mit einer Wiederaufforstung beginnen.

Aber das ist natürlich anstrengender als hier die Steuerzahler dabei zu behindern, ihr (gemeint sind die Aktivisten) Taschengeld zu verdienen.

Die Industrie unterstützt diese Ideologen inzwischen auch nach Kräften... z.B. Continental, die demnächst 1800 neue Radfahrer in Aachen "schaffen".
(Die werden als Arbeitslose diesen "Aktivisten" bestimmt gerne für ihre Malereien in Innenstädten danken...)

Weiter so! Das Geld kommt ja bekanntlich vom Staat (oder den Eltern), nicht vom arbeiten.

Hardin Tenger

schrieb am 16.09.2020 um 12.30 Uhr:
"Es ist und bleibt ein Glück, noch frei atmen und Demos machen zu können"
(THEODOR FONTANE).
Mein Großvater durfte nicht frei atmen oder demonstrieren, Opa verreckte in einem Alter von 19/20 Jahren in Stalingrad.
"Je freier man atmet, je mehr lebt man". Heute ist jung, laut aber leider auch politisch machtlos angesagt-leider !