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365 Radfahrer kontrolliert - 102 Verwarnungen

Lübeck: Am Dienstag, 15. September, hat das 2. Polizeirevier gemeinsam mit dem kommunalen Ordnungsdienst der Hansestadt Lübeck Radfahrkontrollen unter anderem am Lindenplatz, in der Karavellenstraße, Bei der Hansehalle, der Moislinger Allee und der Lachswehrallee durchgeführt.

Die korrekte Nutzung der Rad- und Gehwege sowie die Ausrüstung und Funktionstüchtigkeit der Räder sollten überprüft werden. Insgesamt kontrollierten die Beamten 365 Radfahrerinnen und Radfahrer. 102 von ihnen verstießen gegen die Verkehrsregeln und wurden kostenpflichtig verwarnt, ergänzend dazu sprachen die Polizisten 71 mündliche Verwarnungen aus. Auch ein Fußgänger erhielt ein Verwarngeld, weil er bei Rotlicht die Straße überquerte.

Das verbotswidrige Fahren auf dem Gehweg wird mit 15 Euro geahndet, das Befahren des Radweges in falscher Richtung kostet 20 Euro. Die Kontrollen werden fortgesetzt.

Symbolbild.

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Text-Nummer: 140505   Autor: PD Lübeck   vom 16.09.2020 um 13.17 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Todde G.

schrieb am 16.09.2020 um 14.19 Uhr:
Ja richtig so! Sollte viel MEHR konrolliert werden. Die Fahren ja Allle wie sie wollen. Die Strafen sind noch VIEL zu niedrig. Im widerholungsfall gehört denen sogar der Lappen abgenommen.

Rainer Müller

schrieb am 16.09.2020 um 15.44 Uhr:
@Todde G
das stimmt, es sollte vielmehr kontrolliert werden.
Allein an der Fußgängerampel Einsiedelstr./ Katharienstr. fahren beinahe täglich PKW über die rote Ampel.
An der Ampel Einsiedelstr./ Josephinenstr. wird einfach abgebogen, obwohl gleichzeitig Fußgänger und Radfahrer grün haben.
Dabei geht es nicht um ledierte Stoßstange, ein paar Kratzer im Auto oder verletztes Rechtsbewußtsein.
Es geht hier um Leben und Tod. Es geht um die Gesundheit von Menschen.
Das sollte mehr kontrolliert werden und die Strafen sind noch viel zu niedrig.

Radfahrer

schrieb am 16.09.2020 um 16.26 Uhr:
Bitte auch den Radweg Schönböcker Straße zwischen Fackenburger Allee und Artlenburger Str. kontrollieren....hier fahren 80% der Radfahrer/*innen den Fahrradweg in falscher Richtung! Beinahe-Unfälle fast täglich!

H. Z.

schrieb am 16.09.2020 um 16.31 Uhr:
Ich kann das nur unterstützen. Jetzt geht die Zeit los, wo ohne Licht gefahren wird.Sagen darf man ja nichts, dann wird man nur angepöppelt In der Malmöstraße sollte man sich auch mal hinstellen.Da fahren auf beiden Seiten die Radfahrer verkehrt. Die Strafen müssten auch erhöht werden es tut noch nicht genug weh im Geldbeutel.
Daumen hoch für weitere Kontrollen.

Micha

schrieb am 16.09.2020 um 16.35 Uhr:
...auf Autofahrer Kontrollen ansagen und Radfahrer kassieren...Respekt!
Auch eine Taktik.
Erschreckend aber die Zahlen.
102 zahlende Plus 71 mündliche Verwarnungen macht 173.
Von 365 kontrollierten...wow!

Manfred Oschwald

schrieb am 16.09.2020 um 17.27 Uhr:
MEHR als ein Drittel !!!!

Radfahrerin

schrieb am 16.09.2020 um 19.35 Uhr:
Kontrollen sind sicher gut. Ich fahre selbst täglich mit dem Rad zur Arbeit und erlebe sowohl die pöbelnden, uneinsichtigen als auch sehr rücksichtsvolle Radfahrer*innen, die im Verkehr mitdenken, v.a. für die Schwächsten: die Fußgänger*innen. Zu den Radler*innen, die in die verkehrte Richtung fahren, muss man aber auch sagen, dass die Verkehrsplaner*innen bitteschön die fatale Führung vieler Radwege unbedingt ändern sollten. Z.B. die nicht eindeutige, komplizierte und z.T. unlogische Radwege-Führung rund um Hostentor und Lindenteller!Besonders Gast-Radler*innen finden sich hier nicht zurecht. Das ist wirklich eine Zumutung, sowas würden sich PKW-Fahrer*innen niemals gefallen lassen. Man denkt in den Verwaltungen eben beim Thema "Verkehr" immer noch in Autoverkehr-Kategorien...leider.

Jens

schrieb am 16.09.2020 um 20.16 Uhr:
Immer diese Fahrrad fahrenden Ex-Autofahrer. Schlimm. Wahrscheinlich ist zuvor allen der
PKW Führerschein abgenommen worden.
Jetzt versuchen sie es auf dem Fahrrad weiter.
Schlimm, Schlimm.

Nordmann

schrieb am 16.09.2020 um 20.47 Uhr:
Manche sollten vielleicht mal mehr auf die Hinweise für Radfahrer achten.
Es gibt neben den Blau - Weißen mit den Pfeilen in beide Richtungen auch Weiße Pfeile die direkt auf den Radwegen aufgebracht sind, die das Fahren mit dem Rad auf einer Seite in beiden Richtungen erlauben. Diese kann man natürlich als Autofahrer nicht sehen, Manche stänkern auch gerne einfach grundsätzlich gegen Alles und jeden an.
Ein Sprichwort der Neuzeit heißt übrigens:
"Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten!"

Walter

schrieb am 16.09.2020 um 22.46 Uhr:
fahren auf dem Gehweg kostet nur 10,-€. Nachzulesen im Bußgeldkatalog, Tatbestandsnummer 102100 ;-)

Jane M.

schrieb am 17.09.2020 um 06.29 Uhr:
@Normann, richtig. Einfach mal die Klappe halten.
Würde das jeder machen, hätte auch jeder Zeit sich an die geltenden Regeln zu halten. Sowohl Fußgänger, Radfahrer und alle mit motorisiertem Untersatz. Da ist keiner besser als der andere.

Hans Brunner

schrieb am 17.09.2020 um 07.02 Uhr:
Liebe Leute, bei all dem gepöpel bitte an 2 Dinge denken:ich als Autofahrer muss viel für meine "Kollegen" mitdenken und bremse lieber einmal mehr als zu wenig, das gehört einfach dazu. Als Fahrradfahrer sollte ich es genauso machen, oder? Zumal ich als Fahradfahrer keine "Knautschzone" habe!!!
Ich bin davon überzeugt wenn wir das beherzigen haben wir schon viel gewonnen.

Judge

schrieb am 17.09.2020 um 07.57 Uhr:
Diese Kontrollen sind dringend erforderlich. Gerade in den frühen Morgenstunden fahren viele Radfahrer gänzlich unbeleuchtet durch die Gegend. Teilweise wird einfach die Straße gequert, sodass man gerade noch durch die seitlichen Reflektoren der Radler gewarnt wird, so diese vorhanden sind.

Max Müller

schrieb am 17.09.2020 um 09.14 Uhr:
An alle, die hier nach noch mehr Kontrollen Rufen. Euch ist schon klar, das wir dann auch bald einen Überwachungsstaat wie in China haben.

Kontrolle OK, aber keine mündlichen Verwarnungen mehr, sondern gleich Geldstraßen die weh tun.

Z.B. Entgegen der Einbahnstraße oder Radweg = 200,- € Strafe ohne wenn und aber, usw. Dann erledigen sich diese Probleme in kürze von selbst.

Der Dirk

schrieb am 17.09.2020 um 10.14 Uhr:
Eieiei, was wird nur aus der Menschheit? Nur Gepöbel hier, das gleiche Bild auf den Straßen, die Leute haben ne immer kürzere Zündschnur und Empören, Aufregen und Pöbeln scheinen der neue Volkssport zu sein..
Büschn weniger Ich, büschn mehr Wir, dann würde alles besser funktionieren!

Attila

schrieb am 17.09.2020 um 10.28 Uhr:
Für mich als Radfahrer und Autofahrer ist es eigentlich ganz einfach:

Da ich als Radfahrer weiss, dass ich für die meisten Autofahrer mitdenken muss, um nicht unter die Räder zu kommen, denke ich einfach mit, fahre vorausschauend, bremse vll. einmal mehr. Das ist wichtig für mich, denn als Radfahrer bin ich verletzlich so ganz ohne Knautschzone.
Daneben habe ich im Hellen wie im Dunklen Licht und eine Warnweste an.
Ich werde dann besser gesehen.

Als Autofahrer wiederum weiss ich, wie gefährdet Radfahrer sind, schaue also mehr als einmal, ob Radwege kreuzen und Radfahrer entlang kommen, ich drängle mich nicht in Fahrbahnverengungen in der Voraussicht, dass der Radfahrer schon bremsen und Platz machen wird.

Wer sein Auto nutzt, um sich gross zu fühlen, um zu zeigen, wie toll er ist, um zu zeigen, dass ihm niemand was kann, der hat mein volles Mitleid.
Soviel Mitleid, wie man es nur jedem Menschen, der zur Selbstbehauptung auf sein Auto angewiesen ist, wünschen kann; es sind arme Würstchen...

Magnus

schrieb am 17.09.2020 um 10.59 Uhr:
@Dirk:
Das sehe ich genauso. Wenn sich alle, wie zum Beispiel, die umsichtigen netten Busfahrer*innen vom Stadtverkehr verhalten würden, würde zumindest Radfahren richtig Spaß machen - wenn wir dann zumindest noch mehr funktionierende Fahrradwege hätten :-)

Autos, die mit 20cm Abstand überholen, oder Geisterradler, oder vorfahrtnehmende Autofahrer nerven aber doch recht doll.

Letzte Woche nahm mal wieder ein Autofahrer im Gustav-Radbruch-Platz einem Radfahrer (Kind) die Vorfahrt, fuhr es leicht an und flüchtete .....

Ralle

schrieb am 17.09.2020 um 11.33 Uhr:
Sauber! Weiter so!