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VfB Lübeck spiel 1:1 gegen Duisburg

Lübeck: Zweites Heimspiel in der 3. Liga für den VfB – und zum zweiten Mal hieß es 1:1. Während man gegen den 1. FC Saarbrücken noch zwei möglichen weiteren Zählern hinterher trauern konnte, war das Remis heute gegen den MSV Duisburg insgesamt leistungsgerecht, wie auch beide Trainer anschließend anerkannten.

Zusätzlicher Wermutstropfen für den VfB: Elsamed Ramaj, der nach einem Foul unglücklich auf die Schulter fiel, erlitt einen Schlüsselbeinbruch und wurde noch am Abend von Mannschaftsarzt Dr. Stefan Bark und Dr. Felix Renken am UKSH operiert. Er wird voraussichtlich zehn bis zwölf Wochen fehlen.

Der Ausfall war besonders bitter, weil Ramaj in der Anfangsphase der Partie gegen den MSV seine Qualitäten angedeutet hatte und die gegnerische Defensive mehrfach mit guten Antritten vor Probleme gestellt hatte. Insgesamt bot die erste Hälfte ein ausgeglichenes Bild, in der die Gäste aus Duisburg ein paar Spielanteile mehr hatten, der VfB aber vielleicht sogar die etwas besseren Chancen. So hatte Martin Röser nach einem Deichmann-Zuspiel eine gute Schusschance, traf den Ball aber aus halblinker Position nicht optimal (24.). Nach einer Hereingabe von Mirko Boland rutschte Röser zudem knapp am Ball vorbei, den Arne Sicker hinter ihm zur Ecke klärte (45.). Der MSV hatte durch einen Fernschuss von Connor Krempicki (36.) und einen etwas überhasteten Abschluss von Leroy Mickels (41.) seine besten Torszenen. Das 0:0 zur Pause war gerecht.

Im zweiten Abschnitt erwischten die Gäste den besseren Start. Vincent Vermeij setzte einen Ball am leeren Tor vorbei (47.). Krempickis Schlenzer strich knapp über das Tor (51.). Als sich der VfB gerade aus dieser schwierigen Phase befreit hatte, fiel das eigene Führungstor. Marvin Thiel behauptete sich am linken Strafraumeck und gab zu Yannick Deichmann weiter, der aus 17 Metern mit einem nicht allzu scharfen, aber platzierten Flachschuss ins rechte untere Eck zum 1:0 für den VfB Lübeck traf (61.).

Die Gäste benötigten einige Minuten, um sich vom Schock zu erholen, vergaben durch Mickels noch eine Großchance (70.) und setzten mit der Einwechslung von Stürmer Orhan Ademi für Verteidiger Dominik Schmidt alles auf eine Karte. Dass sie belohnt wurden, war aber einer Unaufmerksamkeit im VfB-Aufbauspiel zu verdanken. Aus einem Fehlpass schlugen die Duisburger Kapital. Die Flanke von Sinan Karweina köpfte Vermeij zum 1:1 ein (74.). In der Schlussphase machte der MSV mehr Druck und war dem Siegtreffer über weite Strecken näher. Allerdings hatte der VfB die größte Chance zum Sieg, als bereits in der Nachspielzeit Thorben Deters mit seinem Schuss nur einen eigenen Mitspieler traf. So blieb den Grün-Weißen ein möglicher Sieg verwehrt, auch wenn der am Ende glücklich gewesen wäre.

Der VfB spielte gegen Duisburg 1:1. Foto: VfB/Archiv

Der VfB spielte gegen Duisburg 1:1. Foto: VfB/Archiv


Text-Nummer: 140899   Autor: VfB   vom 03.10.2020 um 18.32 Uhr

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