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Handball: VfL unterliegt in Dessau

Lübeck: Der VfL Lübeck-Schwartau unterlag am Sonntag beim Dessau-Roßlauer HV mit 24:26 (10:16). Erst nach 45 schwachen Minuten und zwischenzeitlichem Sieben-Tore-Rückstand blies der VfL in der Schlussphase plötzlich zur Aufholjagd, konnte sich am Ende trotz einer Leistungssteigerung aber nicht belohnen. Beste Torschützen der Lübecker waren Jan Schult (6) und Carl Löfström (5).

Eine gute Nachricht für alle VfL-Fans gab es schon vor dem Spiel: Dennis Klockmann hatte seinen Muskelfaserriss auskuriert und stand von Beginn an im Tor der Lübecker. Die bessere Anfangsphase erwischten aber die Gastgeber, die mit Tempohandball überzeugten und auch aus dem Positionsspiel gute Lösungen fanden. Hinten vernagelte Ambrosius das Tor des DRHV - Jakob Hrstka besorgte in der 14. Minute per Siebenmeter das 8:4.

VfL-Trainer Piotr Przybecki versuchte, seine Mannschaft in einer Auszeit neu zu formieren, doch die Schwartauer fanden auch in der Folge nicht in die Partie. Technische Fehler und Fehlwürfe häuften sich und Dessau-Roßlau zog weiter davon - Vincent Sohmann erhöhte auf 12:5 (20.). Erst jetzt fand der VfL besser in die Partie, stand in der Abwehr kompakter und legte einen Vierzu-Null-Lauf hin. Jasper Bruhn verkürzte auf 12:9 (26.). Doch die Gastgeber ließen sich davon nicht aus dem Konzept bringen, legten jetzt selber einen Drei-Tore-Lauf hin und bauten die Führung wieder auf 15:9 aus (29.). Beim Stand von 16:10 für den DRHV ging es in die Pause.

„Das war eine inakzeptable Leistung in der ersten Halbzeit“, resümierte ein verärgerter Piotr Przybecki nach dem Spiel. „Wir haben mit angezogener Handbremse gespielt. Das darf nicht passieren. Wir müssen von Beginn an 100 Prozent konzentriert sein.“

Und auch nach dem Seitenwechsel dominierte der Aufsteiger das Geschehen. Der VfL präsentierte sich weiterhin ideenlos im Angriff, spielte viel zu selten mit Tempo und hatte auch defensiv kaum Mittel gegen die beweglichen Dessauer. Beim Stand von 18:11 (39.) hatte Przybecki erneut Redebedarf.

Doch es lief weiterhin wenig zusammen bei den Lübeckern, vor allem die Chancenverwertung war mangelhaft. Die kompakte Abwehr der Gastgeber mit einem gut aufgelegten Ambrosius dahinter machten dem VfL zu schaffen. Auch Dennis Klockmann (fünf Paraden) konnte seinem Team nicht helfen. Erst als Nils Conrad in der 47. Minute ins Tor kam, lief es plötzlich besser. Nach Treffern von Gonschor, Verstijnen, Lindskog-Andersson, Löfström und Schult stand es zehn Minuten vor dem Ende nur noch 22:18. Nach einer weiteren Conrad-Parade traf Versteijnen zum 22:19 und wenig später besorgte der Niederländer auch das 22:20 (53.) - der VfL war plötzlich zurück im Spiel.

Jetzt waren die Lübecker das Team, das mit schnellen Toren punktete und die Dessauer defensiv vor Probleme stellte. Jan Schult verkürzte nach einem Gegenstoß über die zweite Welle noch zum 24:23 (58.), doch die Zeit lief dem VfL davon, die Aufholjagd wurde nicht belohnt. Am Ende feierte der DRHV einen verdienten 26:24-Erfolg.

"Insgesamt war das einfach zu wenig“, konstatierte Piotr Przybecki. „So darf man hier in Dessau nicht auftreten, das habe ich der Mannschaft auch deutlich gesagt. Jetzt müssen wir sehen, wie wir die Jungs schnell wieder aufbauen. Am Freitag steht schon das nächste Spiel an - und da müssen wir unbedingt punkten.“

Der VfL Lübeck-Schwartau unterlag in Dessau.

Der VfL Lübeck-Schwartau unterlag in Dessau.


Text-Nummer: 141034   Autor: VfL   vom 11.10.2020 um 19.53 Uhr

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