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Digitalisierungsprojekte: Volkshochschulen im Wandel

Schleswig-Holstein: Archiv - 19.10.2020, 09.48 Uhr: Bei immer schnelleren Entwicklungen und immer größerer Verbreitung digitaler Technik sind Volkshochschulen gefragt, um Menschen fit zu machen, diese zu nutzen. In fast allen Lebensbereichen wird man heutzutage mit der Nutzung digitaler Technik konfrontiert, die Medien berichten über selbständig lernende Maschinen und kündigen selbstfahrende Autos an.

Nicht zuletzt hat die Corona-Krise aufgezeigt, wie gut der Austausch mit anderen durch digitale Medien selbst in Quarantäne funktionieren kann. Schneller Wandel und rasante Neuerungen verändern allerdings auch unsere Gesellschaft. Wo sich einige der Nutzung verschließen, weil sie der Datensicherheit misstrauen, teilen andere ihr komplettes Leben, ohne über Gefahren nachzudenken. Viele – insbesondere Ältere – drohen dabei abgehängt zu werden.

Nach der pandemiebedingten Schließung der Kultur- und Bildungseinrichtungen von März bis Mai fördert das Land Schleswig-Holstein nun Digitalisierungsprojekte in diesem Bereich. Die Volkshochschulen beteiligen daran sich über ihren Landesverband mit dem Projekt vhs.edit: Entwicklung digitaler Transformation. "Die Institution Volkshochschule hat mit der Landesförderung die Möglichkeit, selbst die nötige Kompetenz aufzubauen, um Menschen weiterzubilden, die mit den vielen Fragen und Herausforderungen der Digitalisierung konfrontiert sind", erklärt Verbandsdirektor Karsten Schneider das Projekt.

Das Projekt vhs.edit legt daher einen großen Schwerpunkt auf Fortbildungsveranstaltungen für Lehrkräfte und eine Workshop-Reihe zur Organisationsentwicklung. "Wir sind davon überzeugt, dass unsere Einrichtungen diese Aufgabe nur dann erfüllen können, wenn sie routiniert mit den heute verbreiteten Medien und der Technik umgehen – und das gilt für alle, Verwaltung, Haustechnik, Pädagogen und so fort. Große und kleine Volkshochschulen in Schleswig-Holstein erhalten damit außerdem die Möglichkeit, sich technisch auszustatten. Es ist müßig über digitale Medien zu sprechen, wenn sich die eigene Erfahrung auf die Internetseite der Kommune und E-Mails beschränkt", so Schneider weiter.

Über den Anlass der Corona-Krise hinausgehend ermöglicht die Förderung den Volkshochschulen, ihre digitale Entwicklung im Verbund zu planen und somit auf eine gemeinsame Strategie aufzubauen. Digitalisierung soll eine Verbesserung der Volkshochschule sein, gleichzeitig soll Volkshochschule ihr Wesen erhalten. Außerdem ermöglicht es die nötige Ausstattung, um Kultur- und Bildungsveranstaltungen im Internet anzubieten. Zum Beispiel könnten Seminarräume mit Konferenztechnik ausgestattet werden, sodass Teilnehmende sowohl vor Ort als auch von Zuhause mitmachen können – um den Weg zu sparen oder auch um bei Erkältungssymptomen eine Ansteckung der anderen zu vermeiden. In einigen Städten arbeiten Integrationskurse bereits in getrennten Räumen, eine Gruppe ist bei der Lehrkraft, eine zweite in einem anderen Raum über die Videokonferenz zugeschaltet. So können auch in normalen Klassenräumen die nötigen Abstände eingehalten werden.

Nach der pandemiebedingten Schließung fördert das Land Schleswig-Holstein nun Digitalisierungsprojekte in diesem Bereich. Symbolbild: JW

Nach der pandemiebedingten Schließung fördert das Land Schleswig-Holstein nun Digitalisierungsprojekte in diesem Bereich. Symbolbild: JW


Text-Nummer: 141184   Autor: VHS SH   vom 19.10.2020 um 09.48 Uhr

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