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SPD: Mehr Sicherheit in Schulbussen

Lübeck: Archiv - 19.10.2020, 14.43 Uhr: Die Jamaika-Koalition hat im Kieler Landtag einen Antrag der SPD auf Ausweitung des Schulbusverkehrs abgelehnt. Peter Petereit, Fraktionschef der SPD in der Lübecker Bürgerschaft, fordert jetzt Maßnahmen auf lokaler Ebene, zum Beispiel die Verteilung der morgendlichen Anfangszeiten der Schulen.

Peter Petereit, Fraktionsvorsitzender der SPD-Bürgerschaftsfraktion: "Die Sorgen vieler Eltern über eine potentielle Corona-Gefährdung ihrer Kinder in überfüllten Schulbussen bleiben bei der Landesregierung ungehört. Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte und Schulen werden mit ihren Sorgen allein gelassen. Also müssen sich die Städte und Gemeinden gemeinsam mit den Eltern und Schulen um eine Verbesserung der Corona-Sicherheit auf dem Schulweg kümmern. Auch die Hansestadt Lübeck ist aufgefordert, die Versäumnisse der Landesregierung so gut es geht auszubügeln."

Jörg Haltermann, schulpolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion, erklärt: "Wir bitten den Bürgermeister, kurzfristig für mehr Sicherheit bei der Beförderung von Schülerinnen und Schülern im Öffentlichen Personennahverkehr zu sorgen."

Dazu gehören folgende Maßnahmen:

- Ansprache der allgemeinbildenden Schulen mit dem Ziel, dass diese ihre Schulanfangszeiten verstärkt differenzieren, um so die Schüler in der morgendlichen Hauptverkehrszeit in einem größeren Zeitfenster auf mehr Busse zu verteilen.

- Sobald die entsprechenden Beschlüsse der jeweiligen Schulkonferenzen vorliegen, werden in der Hauptverkehrszeit für diese Schulen Entlastungsbusse eingesetzt. Die Kosten sind im städtischen Haushalt zu regeln.

- Information an alle Schüler, wie sie selbst einen persönlichen Beitrag zur Verringerung des Infektionsrisikos im ÖPNV leisten können, z. B. durch Einhaltung der Schutzregeln oder den Schulbesuch zu Fuß oder mit dem Fahrrad.

Petereit und Haltermann weiter: „Ein verstärktes ÖPNV-Angebot zum morgendlichen Schulbeginn und die Entzerrung der Schulanfangszeiten minimiert nicht nur das Infektionsrisiko für Schülerinnen und Schüler, sondern für alle Fahrgäste in den städtischen Bussen. Hier bedarf es eines solidarisch abgestimmten gemeinsamen Vorgehens von Hansestadt Lübeck, Stadtverkehr Lübeck, den weiterführenden Schulen, Lehrkräften, Eltern sowie Schülerinnen und Schülern. Deshalb werden wir dies in der Lübecker Bürgerschaft und ihren Ausschüssen zur Sprache bringen.“

Peter Petereit fordert ein lokales Konzept für die Schulbusse in Corona-Zeiten.

Peter Petereit fordert ein lokales Konzept für die Schulbusse in Corona-Zeiten.


Text-Nummer: 141205   Autor: SPD/red.   vom 19.10.2020 um 14.43 Uhr

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