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Schallschutzwand wird auf Radweg gebaut

Lübeck - St. Jürgen: Die Sanierung der Wakenitzbrücke ist für dieses Jahr fast abgeschlossen. Die Fahrbahnen werden aber erst kurz vor Weihnachten wieder freigegeben. Der Grund: Auf dem bisherigen Radweg wird noch eine Lärmschutzwand gebaut. Die Radfahrer teilen sich vermutlich in Zukunft den verbleibenden Platz mit den Fußgängern.

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Die Sanierung der Wakenitzbrücke ist fast abgeschlossen. Im kommenden Jahr wird noch unter der Brücke gearbeitet, aber das hat keinen Einfluss auf den Verkehr. Viele Autofahrer wundern sich zur Zeit: Die Fahrbahnmarkierungen sind bereits aufgebracht, aber die Baustelle bleibt abgesperrt.

Der Grund ist die neue Lärmschutzwand, die für das neue Wohngebiet Wasserkunst - auf Kosten des Projektentwicklers - errichtet wird. Die hatte schon 2016 für viele Diskussionen gesorgt, denn zur Seite Gärtnergasse wird kein Lärmschutz errichtet. Der Grund: Dort gab es keine Änderung des Flächennutzungsplans. Damit besteht auch kein Anspruch auf neue Lärmschutzmaßnahmen.

Die neue Wand dürfte aber auch bei Radfahrern für Ärger sorgen. "Eine Montage auf dem äußeren Kappengesims ist aus statischen Gründen nicht realisierbar, somit wird die 1,4 Meter hohe Wand zwischen der Fahrbahn und dem Geh- und Radweg montiert", berichtet Nicole Dorel, Sprecherin der Stadtverwaltung. Und der Bau dauert: "Die Fertigstellung der Lärmschutzwand ist in der 51. Kalenderwoche vorgesehen." Die endet am 20. Dezember. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse sei ein Arbeiten unter Verkehr nicht möglich, so die Verwaltung.

Unklar ist noch, wo die Radfahrer in Zukunft fahren können. "Ob eine Änderung der Beschilderung des Geh- und Radwegs von Nöten ist, wird nach der Montage der Elemente in der Örtlichkeit durch die entsprechenden Fachabteilungen geprüft", so die Sprecherin.

Die neue Lärmschutzwand wird auf dem bisherigen Radweg gebaut. Fotos: STE

Die neue Lärmschutzwand wird auf dem bisherigen Radweg gebaut. Fotos: STE


Text-Nummer: 141656   Autor: VG   vom 11.11.2020 um 16.01 Uhr

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