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Grüne: Feste Beltquerung bleibt ein Fehler

Lübeck: Archiv - 15.11.2020, 14.06 Uhr: Die Bürgerschaftsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen zeigt sich enttäuscht über die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zum Bau der Festen-Fehmarn-Belt-Querung. Aus Sicht der Grünen ist der Bau sowohl aus ökologischer als auch ökonomischer Sicht ein Fehler.

Für Lübeck und Umgebung drohten nun vor allem Belastungen durch Lärm und ein höheres Verkehrsaufkommen, worauf die Grünen bei den weiteren Planungen ein kritisches Auge haben werden.

Dazu erklärt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Silke Mählenhoff:

(")Die Auswirkungen der Festen-Fehmarn-Belt-Querung sind nicht nur für die Ökologie des Fehmarnbelts sowie den Klimaschutz gravierend. Allein durch den Bau werden beispielsweise über zwei Millionen Tonnen CO2 emittiert. Aber auch die Hinterlandanbindung bringt einen Strauß von Problemen mit sich, die die Vorteile der festen Querung deutlich überwiegen. Der zunehmende Verkehr wird für Lübeck ein deutliches ‚Mehr‘ an Lärm und Erschütterungen, insbesondere für Anlieger der Bahnstrecken, bedeuten. Für den Lübecker Hafen werden die ohnehin schon schwierigen wirtschaftlichen Zeiten noch viel schwieriger werden. Und auch für den Tourismus sind negative Folgen absehbar.

Dass die prognostizierten Verkehre unrealistisch hoch und die Milliardenbaukosten absehbar zu niedrig angesetzt sind, sprechen zudem auch ökonomisch klar gegen den Bau. Dass dieser nun trotzdem kommt, ist bedauerlich. Wir werden den weiteren Prozess nun eng und kritisch begleiten, um den Schaden für Lübeck so gering wie möglich zu halten.(")

Silke Mählenhoff kündigt an, den weiteren Prozess kritisch zu begleiten.

Silke Mählenhoff kündigt an, den weiteren Prozess kritisch zu begleiten.


Text-Nummer: 141713   Autor: Grüne   vom 15.11.2020 um 14.06 Uhr

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