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Lübeck sucht neuen Platz für die Drogenszene

Lübeck: Vor einem Jahr wurde die Auflösung der Drogenszene am Krähenteich beschlossen und anschließend schnell umgesetzt. Jetzt beginnt die nächste Phase: Die Stadt sucht einen neuen Ort, wo sich die Suchtkranken treffen können.

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Im April war der Platz am Krähenteich geräumt. Foto: JW/Archiv

Am Krähenteich gab es in den vergangenen Jahren viele Konflikte. Die Anwohner machten zunehmend Druck. Am 28. Oktober 2019 haben der Bürgermeister der Hansestadt Lübeck, Jan Lindenau, und der Leiter der Polizeidirektion Lübeck, Norbert Trabs, eine gemeinsame Sicherheitspartnerschaft mit dem Hauptziel der nachhaltigen Auflösung der offenen Drogenszene am Lübecker Krähenteich unterzeichnet. Im April konnten sie melden: Der Plan wurde erfolgreich umgesetzt.

Der ehemalige Drogentreffpunkt wird aktuell zusammen mit dem benachbarten Restaurant weiter entwickelt. Es werde eine optische und bauliche Aufwertung geben. Außerdem soll das Pumpenhaus am Krähenteich wieder genutzt werden. Das Projekt "Essbare Stadt" wird das Gebäude in Zukunft nutzen.

Jetzt geht es darum, auch die Suchtkranken weiter zu betreuen. Die Stadt sucht nach einem zentrumsnahen Standort, "der den Wünschen nach einem echten, betreuten Begegnungsort entspricht und gleichzeitig keine neuen Konflikte aufkommen lässt", so Bürgermeister Jan Lindenau und Polizeichef Norbert Trabs. Dazu gehöre auch eine Außenfläche. Derzeit würden zusammen mit der AWO mehrere Standorte geprüft. Die Umsetzung werde noch 2021 erfolgen.

Im Oktober 2019 - damals schüttelte man sich noch die Hände - haben Polizeichef Norbert Trabs und Bürgermeister Jan Lindenau die Zusammenarbeit vereinbart, die jetzt fortgesetzt wird. Foto: VG/Archiv

Im Oktober 2019 - damals schüttelte man sich noch die Hände - haben Polizeichef Norbert Trabs und Bürgermeister Jan Lindenau die Zusammenarbeit vereinbart, die jetzt fortgesetzt wird. Foto: VG/Archiv


Text-Nummer: 141716   Autor: VG   vom 15.11.2020 um 17.38 Uhr

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