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Grüne Lübeck
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B75 bei Kücknitz ab Dienstagabend wieder frei!

Lübeck - Kücknitz: Gute Nachrichten: Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr teilt mit, dass die Lärmsanierung der B 75 bei Lübeck-Kücknitz nach achtmonatiger Bauzeit abgeschlossen wird: Der gesamte Abschnitt der B 75 wird am 17. November 2020 wieder für den Verkehr frei gegeben. Ab 18 Uhr können die aus Travemünde kommenden Verkehrsteilnehmer dann wieder die Fahrbahn in Richtung Lübeck nutzen.

Für den Rückbau der Betongleitschutzwand auf der Richtungsfahrbahn Travemünde wird diese lediglich noch einmal für eine Nacht voll gesperrt. Diese Vollsperrung erfolgt außerhalb des Berufsverkehrs in der Nacht vom 17. auf den 18. November 2020 zwischen 20 und 6 Uhr. Dann wird der Verkehr aus Richtung Lübeck-Herrentunnel, B 75, B 104 und A 226 über eine ausgeschilderte Umleitungsstrecke durch Lübeck-Kücknitz zur Anschlussstelle Lübeck-Kücknitz der B 75 geführt.

So geht es weiter

Nach dem Rückbau der Verkehrssicherung und der Umleitungsbeschilderung werden zwischen dem 24. November und dem Anfang Dezember die Mittelstreifenüberfahrten auf der Bundesstraße B 75 in Höhe Anschlussstelle Lübeck-Kücknitz und der A 226 zurückgebaut. Außerdem werden Schutzplanken hergerichtet. Das Gute: Hierfür bedarf es keiner Sperrungen mehr; der Verkehr wird dafür lediglich mit Tagesbaustellen einspurig an den Baustellen mit Tempo 60 vorbeigeführt.

Mit dieser Baumaßnahme wurde der erste Teil des Lärmkonzepts Lübeck-Kücknitz durch den Einbau von lärmminderndem offenporigen Asphalt umgesetzt. Das Auftragsvolumen liegt bei knapp fünf Millionen Euro; dieses trägt die Bundesrepublik Deutschland.

Die Baustelle auf der B75 bei Travemünde ist fastt abgeschlossen. Foto: JW/Archiv

Die Baustelle auf der B75 bei Travemünde ist fastt abgeschlossen. Foto: JW/Archiv


Text-Nummer: 141731   Autor: LBV   vom 16.11.2020 um 14.11 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Walter Koch

schrieb am 16.11.2020 um 15.27 Uhr:
Gibt es schon Erkenntnisse wann die Lärmschutzwände errichtet werden, die auf beiden Seiten der B75 (Kieselgrund, Borstelweg) aufgebaut werden sollen? Wenn man die von den Nebenstrecken aus aufstellt benötigt es wohl keine vollständigen Straßensperrungen. An der Wallbrechtbrücke am St.-Jürgen-Ring sieht man ja, wie einfach die Unterkonstruktion ist, an der diese Wände festgeschraubt werden. Vielleicht reicht die vorhandene Infrastruktur unter den noch nicht ausgetauschten Leitplanken an der B 75 aus, um darauf neue Lärmschutzwände zu errichten. Habe mich jedenfalls gerade gewundert, warum alle anderen Leitplanken so neu glänzen und da wo die Lärmschutzwände fehlen stehen noch die alten rostigen Dinger.

Micky Krüger

schrieb am 16.11.2020 um 19.55 Uhr:
Mein Gott Walter die richten das noch, immer Locker bleiben und bleib Gesund.
Mfg.

Arbeitskreis Lärm macht krank

schrieb am 16.11.2020 um 21.24 Uhr:
@Walter Koch: Einen Termin für die Lärmschutzwände gibt es noch nicht. Nach 30 Jahren könnte es aber bald was werden.
Derzeit wird am Planfeststellungsverfahren gearbeitet. Außerden wird derzeit beim Bund die "Richtlinie für den Lärmschutz an Straßen" RLS-19 aktualisiert. Die RLS sind Grundlage für die lärmtechnischen Berechnungen.
Es kann sich also noch etwas ziehen.
Unter den alten Leitplanken gibt es keine nutzbare Infrastruktur, da die Stützen einfach ins Erdreich geramt werden.
Beim errichten sollte es reichen, wenn die rechte Fahrspur gespert wird. Überall ist es auch nicht möglich aus den Anliegerstraßen die Wände zu stellen.
Wir haben uns auch gewundert, warum nur die mittlere Leitplanke erneuert wurde. Ihre Idee war auch unsere naheliegendste.

Anwohner

schrieb am 17.11.2020 um 08.21 Uhr:
Moin, also ich finde den Flüsterasphalt sehr gut und befürworte die Tempo 80 Maßnahme, damit der Flüsterasphalt überhaupt greift.

Ich bin ein direkt betroffener Anwohner und lebe mein ganzes Leben in der Walbergsiedlung. Wer hierher zieht muss mit dieser Bundesstraße rechnen und den Lärm ertragen.

Ich befürworte solch eine Lärmschutzwand NICHT!
Die ist hässlich und wird die Sprayer zu uns bringen. Außerdem sind dann so einige Straßen dunkel und eingeengt.

Vor 20 Jahren hat man vom Land eine Entschädigungszahlung oder neue Fenster erhalten. Die meisten haben sich natürlich für das Geld entschieden.. Das ist Pech!

LG

Gegner der Lärmschutzwand UND Anwohner :D

Wolfgang Schwarz

schrieb am 17.11.2020 um 15.38 Uhr:
Der OPA hat die Abrollgeräusche der Fahrzeuge tatsächlich etwas gemildert.Nach wie vor ist der Motorenlärm der LKWs aber trotz offenporigem Asphalt sehr stark zu hören.Dies liegt daran,das die vorgegebene Geschwindigkeit von 60km/h zumeist nicht eingehalten wird.Die Geschwindigkeit für PKWs kann m.E.gerne auf 80km/h erhöht werden,keinesfalls aber für Lkw.Dies ist allein schon deswegen abzulehnen,weil ansonsten die anliegenden Häuser erheblichen Erschütterungen ausgesetzt sind.
Für eine wirkliche Lärmreduzierung ist unbedingt eine zeitgemäße Radaranlage erforderlich,die die gesamte Strecke der Ortsdurchfahrt mit den angedachten Geschwindigkeiten überwacht.Vielleicht kann dann sogar auf die nicht bei allen Anwohnern beliebte Lärmschutzwand verzichtet werden

Anwohner

schrieb am 17.11.2020 um 17.06 Uhr:
@Wolfgang

da Stimme ich dir tatsächlich zu 100% zu! Danke :)

Arbeitskreis Lärm macht krank

schrieb am 17.11.2020 um 18.17 Uhr:
@Anwohner: Wo soll durch die Lärmschutzwand die Straße eingeengt werden? Die kommt auf den Grünstreifen!
Und wie sollen Straßen dunkel werden? Fahren sie doch mal eine solche Lärmschutzwand mit einer Anwohnerstraße dahinter angucken. Bei 3,5m wird nirgends dunkel. Und auch der Abstand zu den Häusern in Verhältnis zur Höhe der Wand lässt leicht durch Berechnung des Winkels erkennen, dass der Schatten nicht mal auf die Grundstücke fällt.
Woher haben sie die Märchen, dass den Anwohner Geld gezahlt wurde. Erst wenn man eine Rechnung gezeigt hat wurde anteilig ein Betrag gezahlt. Dieses hat mir der LBV-SH bestätigt.

Die 70 oder 80km/h die kommen soll sind darin begründet, dass eine Reinigungswirkung des OPA erst ab 60km/h wirkt.
Je schneller die Fahrzeuge sind, um so lauter werden die Abroll- und Motorgeräusche. Der OPA kann aber nur eine bestimmte Menge Schall schlucken. Je schneller um so lauter wird es. Der OPA schluckt in Mittel über die Lebensdauer 5dB.
Nach 6 Jahren ist die Lärmminderungswirkung wieder bei 0dB, sprich wie eine normale Straße.
Das bedeutet dass in 6 Jahren der Lärm mehr ist als vorher, weil die Geschwindigkeit hochgesetzt wurde. Darüber gibt es genug Wissenschaftliche Berichte in Netz zu lesen.

Anwohner

schrieb am 18.11.2020 um 08.58 Uhr:
Wenn es erlaubt wäre ein 3,5m hohen Zaun ca. 5m vor deinem Grundstück zu errichten würdest Du es tun?

Also meine Nachbarn möchten auch keine Schallschutzwand. Sowas könnte man z.B. durch eine Abstimmung der direkt betroffenen Straßen Borstelweg & Kieselgrund in Erfahrung bringen und Anhand dessen entscheiden ob die Wand hinkommt oder nicht... Schließlich leben wir in einer Demokratie, warum also nicht in so einem Fall...

Das die Wirkung des OPA vielleicht nicht so lange hält ist eine andere Sache. Nach einem halben Tag bin ich jedoch verwundert, wie leise es doch tatsächlich geworden ist :)

Diese Lautstärke kommt damit zur Stande, dass nach den Blitzern ungemein Gas gegeben wird; sowohl PKW als auch LKW. Das sollte man eher bekämpfen.

So.. Nun VG :)